Leider ließ ich euch ganz schön warten, bis ich meinen Triops australiensis Bericht fortsetze. Doch es stürmen augenblicklich viele Dinge auf mich ein, beruflich, privat, negativ und positiv. Ein wahres Kuddelmuddel. Nun aber zu den Triops.
Tag 9 bis 17
Meine Triops hielten es in ihrem kleinen Becken gut aus, dennoch gab es am Ende nur noch fünf Triops australiensis zum Umsetzen ins große Aquarium, weil ein weiterer Triops vorzeitig das Zeitliche gesegnet hatte. Täglich saugte ich die abgeworfenen Häute der Triops-Häutung ab, fütterte sie und machte Wasserwechsel, weil der Nitrit-Wert einfach zu hoch war. Letztes Wochenende war ich eindeutig der Meinung, dass das Wasser im Aufzuchtbecken zu trüb sei und dass nun umgesetzt werden müsse. Bei den letzten Wasserwechseln zuvor gewöhnte ich sie bereits an das AQ-Wasser, das ganze vollzog ich auch am Samstag (Tag 13) nochmal, bevor es für die Triops in die große Freiheit ging. Wer nun lachen möchte, darf es gerne tun: Mit einer Soßenkelle fing ich die Triops australiensis nach und nach und setzte sie in ihr neues zu Hause. Natürlich haben sie sofort alles erkundet, einer der beiden stürzte sich gleich auf den schönen Sand und buddelte wie verrückt. Eiersäcke hatten sich auch schon an diesem Tag entwickelt, somit kann ich davon ausgehen, dass für kommende Triops-Generationen vorgesorgt ist.
Trotz meiner Sorgen, dass der Zeitpunkt für den Umzug zu früh sein könnte, haben es die Triops überstanden, nur einer lag am Montag tot in der Ecke. Die vier verbliebenen dagegen fressen Mückenlarven, getrocknete Artemia, Kraftfutter und Aufzuchtfutter. Heute Abend gibt es etwas überbrühte Gurke, mal schauen, ob sie diese neue Nahrung annehmen werden. So, jetzt muss ich weiterarbeiten und verabschiede mich mit ein paar Bildern der letzten Woche. Übrigens: Der große Stein im Aquarium wurde von meinem Sohn im Lech gefunden, so wie er ist. Ich finde das durchgehende Loch faszinierend und den natürlichen Stein sehr schön…
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