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	<title>Unqualifiziert &#187; Kinder</title>
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	<description>Google nennt mich Iron Betty Schmidt und hier ist mein Spielplatz. :-)</description>
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		<title>Fundstück mit Erinnerungswert</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Aug 2011 13:42:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mensch und Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>

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		<description><![CDATA[Beim Packen für den Umzug entdeckte ich diese Eintrittskarte für die Dalí-Ausstellung &#8220;MARA e BEPPE &#8211; Bilder einer Freundschaft&#8221;, die vom 15.09. bis 26.11.2000 im Römischen Museum in Augsburg stattfand. Damals durfte ich noch schöne 12 DM Eintritt bezahlen. Das Besondere an diesem Ausstellungsbesuch: Ich war zu dieser Zeit mit Sohnemann schwanger und ich erinnere [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p><strong>Beim Packen für den Umzug entdeckte ich diese Eintrittskarte für die Dalí-Ausstellung &#8220;MARA e BEPPE &#8211; Bilder einer Freundschaft&#8221;, die vom 15.09. bis 26.11.2000 im Römischen Museum in Augsburg stattfand.</strong></p>
<p>Damals durfte ich noch schöne 12 DM Eintritt bezahlen. Das Besondere an diesem Ausstellungsbesuch: Ich war zu dieser Zeit mit Sohnemann schwanger und ich erinnere mich daran, als wäre es gestern gewesen &#8211; ich staunte und in mir spürte ich die ersten Tritte meines heute schon so großen Schatzes Little Eisy. Hach, wie die Zeit einen weiterträgt und die Vergangenheit manchmal in bunten Klecksen aufflackern lässt &#8230;</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2497" title="Eintrittskarte Dalí-Ausstellung 2000 Augsburg" src="http://www.unqualifiziert.net/wp-content/uploads/2011/08/Foto-4.jpg" alt="Eintrittskarte Dalí-Ausstellung 2000 Augsburg" width="640" height="478" /></p>
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		<title>Lieber Sohnemann!</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Jul 2011 10:46:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>

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		<description><![CDATA[Lieber Sohnemann! Vier Jahre Grundschulzeit liegen nun hinter dir. Du hast viel gelernt, neue Freunde gefunden, Talente in dir entdeckt und dich von einem kleinen Jungen zu einem angehenden Teenager entwickelt. Ende August wirst du bereits auf das Gymnasium gehen. Ich kann es kaum glauben, dass aus meinem Baby schon ein so großer Junge geworden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<blockquote>
<h3>Lieber Sohnemann!</h3>
<p>Vier Jahre Grundschulzeit liegen nun hinter dir. Du hast viel gelernt, neue Freunde gefunden, Talente in dir entdeckt und dich von einem kleinen Jungen zu einem angehenden Teenager entwickelt.</p>
<p>Ende August wirst du bereits auf das Gymnasium gehen. Ich kann es kaum glauben, dass aus meinem Baby schon ein so großer Junge geworden ist!</p>
<p>Ich liebe dich und ich finde es toll, dass ich mich auf dich verlassen kann und du ein vernünftiges Kind bist, das es auch faustdick hinter den Ohren hat &#8211; auf positive Weise.</p>
<p>Ich mag deinen Humor, ich liebe es, dich zu knuddeln und finde es schön, wie du mich tröstest, wenn ich Kopfschmerzen habe oder krank bin. Du kannst auch zickig und ein wenig frech sein. Wärst du das nicht gelegentlich, würde ich mir Sorgen machen.</p>
<p>Kurz und schlicht: Du bist mein Kind, das ich über alles in der Welt liebe!</p>
<h3>Lieber Sohnemann:</h3>
</blockquote>
<p><a href="http://www.gif-paradies.de"><img src="http://www.glitzertext.gif-paradies.de/0017/z4dfc457168b3e.gif" alt="" /></a></p>
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		<title>Fragen, die gestellt werden sollten</title>
		<link>http://www.unqualifiziert.net/fragen-die-gestellt-werden-sollten/</link>
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		<pubDate>Mon, 31 Jan 2011 20:50:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mensch und Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>

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		<description><![CDATA[Manchmal stoße ich auf die seltsamsten Sachen, die mich momentan nun wirklich nicht beschäftigen müssten. Und dennoch lassen sie mich nicht in Ruhe und zwingen mich, ein wenig zu recherchieren und darüber nachzudenken. Solche Gedanken sind beispielsweise: Wer redete Eltern eigentlich ein, ihre Kinder könnten frühestens mit 2,5 oder 3 Jahren trocken werden? In der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>Manchmal stoße ich auf die seltsamsten Sachen, die mich momentan nun wirklich nicht beschäftigen müssten. Und dennoch lassen sie mich nicht in Ruhe und zwingen mich, ein wenig zu recherchieren und darüber nachzudenken. Solche Gedanken sind beispielsweise:</p>
<h3>Wer redete Eltern eigentlich ein, ihre Kinder könnten frühestens mit 2,5 oder 3 Jahren trocken werden?</h3>
<p>In der Tat wird häufig von sogenannten „Experten“ solcherlei behauptet, obwohl es erwiesenermaßen nicht stimmt. Glaubt ihr nicht? Okay, dann erklärt mir mal, wieso es durchaus Kinder gibt, die mit einem Jahr keine Windel mehr brauchen, weder am Tag noch in der Nacht und dennoch sind weder Wohnung noch Bett ständig vollgepieschert.</p>
<p>Ich gebe zu, dass ich dem oben genannten Irrglauben selbst aufgesessen bin, als Little Eisy ein Baby war. Heute kommt doch kaum noch jemand überhaupt auf die Idee, etwas anderes anzunehmen. Oder? Jedenfalls gibt es in meinem persönlichen Umfeld Kinder, die mit einem Jahr wenigstens tagsüber keine Windel brauchen, sondern aufs Töpfchen gehen – zuverlässig. Zumindest fast immer. Das konnte ich erst vor wenigen Wochen bei einem Kinderarztbesuch mit Little Eisy wieder feststellen, da trifft man ja auf so süße Menschlein dieses zarten Alters und auf ihre Eltern.</p>
<p>Bei Interesse dazu ist die Seite <a title="Topffit - Windelfrei - Babys ohne Windeln" href="http://www.topffit.de/" target="_blank">topffit</a> mit dem Thema windelfrei zu empfehlen, keineswegs geht es dort um das klassische „Sauberwerden“ wie wir es kennen, sondern ums „Sauberbleiben“ – ohne Druck oder anderes Negatives für Babys und Eltern. Babys ohne Windeln? Ja, das gibt es.</p>
<p>An diesem Thema reibt sich auch gleich meine nächste Frage, die zugleich die erste endlich beantwortet:</p>
<h3>Wer hat am meisten davon, dass angenommen wird, Babys müssten Windeln tragen und das weit bis über den 2. Geburtstag hinaus?</h3>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-1969" title="schnuller" src="http://www.unqualifiziert.net/wp-content/uploads/2011/01/schnuller.jpg" alt="schnuller" width="230" height="248" />Na, wer wohl? Die Windelindustrie und alles, was mit wundem Po und Po-Pflege zu tun hat. Jährlich werden Milliarden von Wegwerfwindeln gekauft, benutzt und weggeworfen, auch Stoffwindeln haben ihre ökologischen sowie für Eltern ökonomischen Nachteile. Wäre ich Windel-Hersteller, ich würde auch alles dafür tun, dass mir das Geschäft mit dem Geschäft nicht enorm einbricht. Diese super-duper-saugfähigen Windeln fördern ja unter anderem, dass man Kinder lange wickelt.</p>
<p>Man muss sich doch aber fragen: Wie handhaben denn Mütter in Ländern die Ausscheidungen ihrer Kinder, wo es keine Wegwerfwindeln gibt und Stoffwindeln kaum oder nur kurz benutzt werden? Wie handhabte man es denn früher in unserem Kulturkreis? Richtig, die Kinder wurden auch damals schon viel früher trocken, man achtete mehr auf die Reaktionen der Babys und Ausscheidungen waren damals noch etwas viel Normaleres als heute. Weiterdenken dürft ihr an diesem Punkt gerne selbst, wenn ihr das möchtet.</p>
<p>Nun zur dritten und letzten Frage:</p>
<h3>Wer behauptet denn, dass Kinder nachts alleine schlafen müssen?</h3>
<p>Witzig, dass es früher keine Kinderzimmer gab und es natürlich war, dass die ganze Familie in einem Raum, nicht selten in einem Bett geschlafen hat.  Witzig, dass heute viele „Experten“ aus Gelehrtem-Umfeld und aus Bekannten- und Familienkreisen Eltern einreden wollen, dass Babys für eine gute Entwicklung in ihrem eigenen Zimmer alleine in ihrem eigenen Bett schlafen müssten. Koste es auch ein unruhiges Kind, das man „schon mal weinen und schreien lassen müsse, damit es einem nicht später auf der Nase rumtanzen würde.“</p>
<p>Um es kurz zu machen: Das Familienbett (alternativ mit beigestelltem Kinderbett) ist eine wunderbare Angelegenheit, die dem Baby, den Eltern und anderen Geschwistern zu Gute kommt. Es ist auch nicht zu befürchten, dass Babys, die (unter Berücksichtigung verschiedener Sicherheitsmaßnahmen) im Familienbett schlafen dürfen, niemals von alleine diesen Zustand aufgeben würden. Eher das Gegenteil ist der Fall, weil auf diese Weise das Urvertrauen des Kindes so stark gefördert wird, dass es eher selbstständig und beim entsprechenden Angebot freiwillig in einem eigenen Bett schlafen wollen wird. Mehr dazu kann <a title="Das Kind muss ins Bett" href="http://das-kind-muss-ins-bett.de/" target="_blank">hier</a> entdeckt werden. Zudem habe ich eigene Erfahrungen, die diese Behauptungen bestätigen.</p>
<p>So, das solls dann auch für heute gewesen sein. Und nein, ich bin nicht schwanger, falls das jemand vermuten sollte. <img src='http://www.unqualifiziert.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Nur eines noch: <strong>Ein Baby lässt man niemals mit Absicht schreien und schon gar nicht über mehrere Minuten oder noch länger!</strong></p>
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		<title>Schulwahl: Die Entscheidung ist gefallen</title>
		<link>http://www.unqualifiziert.net/schulwahl-die-entscheidung-ist-gefallen/</link>
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		<pubDate>Sun, 30 Jan 2011 10:52:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mensch und Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor wenigen Monaten war noch die Frage zu klären, auf welches Gymnasium wir Sohnemann schicken sollten: aufs Landesgymnasium im nächstgrößeren Ort oder aufs hiesige Gymnasium. Durch verschiedene Überlegungen und wegen unterschiedlicher Aspekte steht für Sohnemann und uns fest, dass es das hiesige sein wird, denn seine Begabungen werden dort besser gefördert. Das Landesgymnasium hat die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>Vor wenigen Monaten war noch die Frage zu klären, <a title="Eltern: Entscheidung fürs Leben" href="http://www.unqualifiziert.net/eltern-entscheidung-fuers-leben/" target="_blank">auf welches Gymnasium wir Sohnemann schicken sollten</a>: aufs Landesgymnasium im nächstgrößeren Ort oder aufs hiesige Gymnasium. Durch verschiedene Überlegungen und wegen unterschiedlicher Aspekte steht für Sohnemann und uns fest, dass es das hiesige sein wird, denn seine Begabungen werden dort besser gefördert. Das Landesgymnasium hat die Schwerpunkte Fremdsprachen und Musik &#8211; letzterer war ohnehin von Anfang an ausgeschlossen &#8211; auf dem hiesigen Gymnasium steht Sohnemann auch der Weg zu mindestens drei Fremdsprachen offen, allerdings wird dort zudem und beispielsweise seine künstlerische Begabung intensiver gefördert. Dieses Talent möchte ich auf keinen Fall versiegen lassen, weil Little Eisy daran riesigen Spaß hat und mit Enthusiasmus zeichnet und malt. Ein sehr interessant gestalteter Elternabend Ende letzten Jahres festigte unsere Schulwahl und wir schrieben nach eingehender Überlegung das Landesgymnasium als Alternative ab.</p>
<h3>Tag der offenen Tür am Gymnasium</h3>
<p>Gestern war am auserwählten Gymnasium Tag der offenen Tür und wir begleiteten Sohnemann. Ein tolles Erlebnis für Little Eisy und auch für uns Eltern. Vieles wurde präsentiert, Informationen wurden gegeben und alle Fachräume waren mit interessanten Stationen und Aufgaben bestückt, die Little Eisy begeistert wahrgenommen hat. Wir trafen andere Eltern und Kinder, die wir von der Grundschule und anderweitig kennen. Momentane Schüler des Gymnasiums verteilten Flyer und beteiligten sich aktiv am Ablauf und an der Gestaltung des Tags der offenen Tür.</p>
<p>Als Eltern hatten wir natürlich ein besonderes Auge auf das Verhalten der Lehrer und Schüler und das Verhältnis untereinander. Die Lehrer waren durch die Bank engagiert, freundlich und beantworteten Kindern wie Eltern ihre Fragen. Das Schulklima scheint zu stimmen. Dieser Eindruck wurde mir im Vorfeld schon von Eltern von Kindern aus Sohnemanns Klassenstufe bestätigt, die einst selbst auf diese Schule gingen und gerne an diese Zeit zurückdenken.</p>
<h3>Der chemische Höhepunkt</h3>
<p>Mein persönliches Highlight – und das von Sohnemann – war der Chemieraum. Der Chemielehrer ist ein Relikt alter Zeit und lebt Chemie. Man stelle sich einen kleinen Mann vor, faltiges Gesicht, beinahe schulterlange, dunkelbraune Haare, kurzer Vollbart, Nickelbrille, weißer Kittel. Er zeigte Kindern wie Eltern eine regelrechte Show, unterhaltsam und laut bekundete seine nasale Stimme Widersprüchlichkeiten zwischen vordergründig logischem Denken und den Geschehnissen bei chemischen Prozessen, die er mit Unterstützung der Jungs und Mädels vorführte. Die Kinder staunten und wir Eltern lachten. Ich behaupte mit voller Überzeugung, dieser hutzelige Lehrer hat das Potenzial eines Entertainers und würde auf RTL Quote machen. Abgesehen davon durften die Kinder verschiedene Experimente an den Tischen durchführen, angeschaltete Gasbrenner, Schutzbrillen und Aha-Effekte inklusive. So macht lernen Laune.</p>
<p>Als wir das Gymnasium verließen und den herrlichen Sonnenschein für einen Stadtbummel ausnutzten, erklärte Sohnemann im Café, er wünschte, der Schulwechsel würde schon morgen sein. Das soll nicht heißen, dass er nicht gerne auf seine momentane Schule geht, ich habe allerdings den Eindruck, dass er sich zurzeit dort oft langweilt.</p>
<h3>Ein guter Start ins neue Schulleben</h3>
<div id="attachment_1956" class="wp-caption alignleft" style="width: 234px"><img class="size-medium wp-image-1956" style="margin: 5px;" title="bild von sohnemann" src="http://www.unqualifiziert.net/wp-content/uploads/2011/01/Foto-21-224x300.jpg" alt="Bild von Sohnemann" width="224" height="300" /><p class="wp-caption-text">(c) Little Eisy 2010</p></div>
<p>Mir bleibt zu hoffen, dass Little Eisy den Wechsel aufs Gymnasium tatsächlich gut meistern wird. Toll finde ich, dass die ersten Tage des nächsten Schuljahres dem Kennenlernen der Räumlichkeiten und der Lehrer dienen werden und bald darauf fahren die Kinder auf eine einwöchige Kennenlernfahrt. Erst danach starten Schüler und Lehrer konkret mit dem Lernstoff durch. Die Klassengemeinschaft und die sich überwiegend fremden Kinder auf diese Weise aufeinander einzustimmen, ist meiner Meinung nach ein wunderbares Vorgehen, das einen guten Start für alle enorm erleichtert.</p>
<p>Ende nächster Woche gibts zunächst die Zeugnisse und die offizielle Schullaufbahnempfehlung, im Anschluss laufen die Anmeldungen an und wenige Wochen später wird Sohnemann zehn Jahre alt. Er wandert immer mehr auf sein turbulentes, hormongeschwängertes Teenagerleben zu, wie schnell die Zeit doch vergeht, da werde ich glatt ein wenig sentimental. Gewiss ist eines: Ich bin unendlich stolz auf Little Eisy, weil er so ist, wie er ist: ein intelligenter, höflicher Junge mit einem dicken Batzen Humor.</p>
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		<title>Grinse-Garantie hoch vier</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Jan 2011 11:09:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieses Video muss ich euch zeigen, wer dabei nicht ein fettes Grinsen ins Gesicht gezaubert bekommt, hat echte Sorgen. Enjoy! Vierlinge von Clipfish]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>Dieses Video muss ich euch zeigen, wer dabei nicht ein fettes Grinsen ins Gesicht gezaubert bekommt, hat echte Sorgen. Enjoy!</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="464" height="384" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="bgcolor" value="#ffffff" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="src" value="http://www.clipfish.de/cfng/flash/clipfish_player_3.swf?as=0&amp;vid=3067177&amp;r=1&amp;area=e&amp;c=990000" /><param name="name" value="player" /><param name="align" value="middle" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="quality" value="high" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="464" height="384" src="http://www.clipfish.de/cfng/flash/clipfish_player_3.swf?as=0&amp;vid=3067177&amp;r=1&amp;area=e&amp;c=990000" quality="high" align="middle" name="player" allowfullscreen="true" bgcolor="#ffffff" allowscriptaccess="always"></embed></object></p>
<p style="width: 464; text-align: center; margin-top: 3px; color: #0099cc; font-family: verdana,geneva,arial,helvetica,sans-serif; font-size: 10px; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: bold; line-height: normal;"><a style="cursor: pointer; text-decoration: underline;" title=" Vierlinge-Video" href="http://www.clipfish.de/video/3067177/vierlinge/" target="_top">Vierlinge</a> von <a style="cursor: pointer; text-decoration: underline;" href="http://www.clipfish.de/" target="_top">Clipfish</a></p>
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		<title>Auf ein Neues &#8211; alles Fasching 2011</title>
		<link>http://www.unqualifiziert.net/auf-ein-neues-alles-fasching-2011/</link>
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		<pubDate>Tue, 25 Jan 2011 07:36:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mensch und Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Fasching]]></category>
		<category><![CDATA[Karneval]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie jedes Jahr sind unsere Grundschüler früh dran mit Fasching feiern. Daher macht sich heute die komplette Schule mit kleinen Monstern, Prinzessinnen, Cowboys und was weiß ich auf, um ausgelassen in Halle zu feiern. Letzte Woche besorgten Herr Eisy und Little Eisy ein Kostüm für den gar nicht mehr so kleinen Mann, was herauskam seht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>Wie jedes Jahr sind unsere Grundschüler früh dran mit Fasching feiern. Daher macht sich heute die komplette Schule mit kleinen Monstern, Prinzessinnen, Cowboys und was weiß ich auf, um ausgelassen in Halle zu feiern. Letzte Woche besorgten Herr Eisy und Little Eisy ein Kostüm für den gar nicht mehr so kleinen Mann, was herauskam seht ihr hier:<br />
<img class="aligncenter size-full wp-image-1935" title="Untoter an Fasching" src="http://www.unqualifiziert.net/wp-content/uploads/2011/01/Foto-1.jpg" alt="Kostüm Untoter" width="300" height="537" /></p>
<p>Little Eisy als Untoter, nun ja, er wurde wegen des Slayer-T-Shirts schon als Kandidat für Wacken nominiert. <img src='http://www.unqualifiziert.net/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' />  Nee, nee, eigentlich ist ja Thema, dass um 6:00 Uhr früh Herr Eisy Sohnemann in einen Untoten verwandelt hat, was ihm gelungen ist. Um diese Uhrzeit war ich auch eher untot als lebendig, wie jeden Morgen. <img src='http://www.unqualifiziert.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Meinen Part erfüllte ich bereits gestern Abend, als ich Sohnemann Hulknägel verpasste. Der grüne Nagellack ist zwar ziemlich billiges Zeug, aber heute wird er schon halten:</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1936" title="Hulk-Nägel" src="http://www.unqualifiziert.net/wp-content/uploads/2011/01/Foto-2.jpg" alt="Hulk-Nägel" width="300" height="224" /></p>
<p>Momentan sind die paar Hundert Kids also auf dem Weg zur Dracula-Faschings-Party, na denn &#8230; Little Eisy wird einiges zu erzählen haben, wenn ich ihn vom Hort abhole. Letztes Jahr war es jedenfalls so, damals ging er <a title="Sohnemann im Hippie-Kostüm" href="http://www.unqualifiziert.net/alles-fasching-oder-was/" target="_blank">als Hippie zur Karnevalsparty</a>.</p>
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		<title>Eltern: Entscheidung fürs Leben</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Nov 2010 17:10:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Entscheidungen]]></category>
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		<description><![CDATA[Vor kurzem hatte ich einen Termin bei Sohnemanns Klassenlehrerin, denn es stehen die Schullaufbahnempfehlungen an. Jepp, mir kommt es zwar so vor, als sei LittleEisy gestern eingeschult worden, dennoch ist für ihn das nächste Schuljahr bereits das erste auf dem Gymnasium. Der gar nicht mehr so Kleine möchte unbedingt aufs Gymnasium und bringt mehr als 100 [...]]]></description>
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<p>Vor kurzem hatte ich einen Termin bei Sohnemanns Klassenlehrerin, denn es stehen die Schullaufbahnempfehlungen an. Jepp, mir kommt es zwar so vor, als sei LittleEisy gestern eingeschult worden, dennoch ist für ihn das nächste Schuljahr bereits das erste auf dem Gymnasium. Der gar nicht mehr so Kleine möchte unbedingt aufs Gymnasium und bringt mehr als 100 Prozent aller Voraussetzungen dafür mit. Genau deswegen schlug mir seine Lehrerin vor, ihn auf einem speziellen Gymnasium in der nächstgrößeren Stadt anzumelden.</p>
<h3>Längerer Schulweg fürs Landesgymnasium?</h3>
<p>Die ersten Recherchen zu dieser Schule haben herr eisy und ich hinter uns, auch LittleEisy guckte sich interessiert die Webseite des Landesgymnasiums mit den Schwerpunkten Sprachen und Musik an. Zuerst war der Junge nicht von der Aussicht begeistert, jeden Tag mit einem Schulbus 17 Kilometer hin und nach der Schule zurück zu fahren, aber nach Erläuterung der Vorteile (lernen, dösen, Musik hören, lesen während der Fahrten) fand es unser Schatz auf einmal gut. Ich muss sagen, das Gymnasium macht einen prima Eindruck, es scheint ein angenehmes Schulklima zu herrschen und die Fotos sowie Informationen lassen hoffen, dass dort nette Schüler und gute Lehrer anwesend sind. Für unseren Sohn würde nicht der Musikzweig, sondern der Sprachzweig infrage kommen. Wir wissen, dass er ohnehin in diesem Bereich besonders begabt ist. Deswegen auch die Empfehlung.</p>
<h3>Was ist der beste Weg?</h3>
<p>Trotz all dieser guten Vorzeichen bin ich mir nicht sicher, ob es die richtige und beste Entscheidung wäre. Würde der Besuch eines der hiesigen Gymnasien nicht auch ausreichen? Vor allem eines davon genießt einen sehr guten Ruf, beim anderen weiß ich es nicht. Jedenfalls würde der lange Schulweg wegfallen, das Abitur ist sowieso das Ende dieser (erfolgreichen) Schullaufbahn. Egal ob auf dem Landesgymnasium oder auf dem lokalen Gymnasium.</p>
<p>Eltern stehen ja immer wieder vor Entscheidungen wie dieser, die das Leben eines Kindes stark beeinflussen. Das eine solche Entscheidung nach hinten losgehen kann, weiß ich aus meiner eigenen Kindheit und natürlich von den Erfahrungen aus der Familie und von Freunden. Umso schwerer fällt es mir in diesem Fall, den richtigen Weg gemeinsam mit Sohnemann und eisy für den Jungen zu finden. Dennoch müssen wir uns darüber klar werden.</p>
<h3>Informationen einholen und Besuche der Schulen</h3>
<p>Zunächst besuchen wir dazu im November am Tag der offenen Tür das Landesgymnasium. Dort können Sohnemann und wir uns ein genaueres Bild verschaffen, uns mit Lehrern und Schülern unterhalten und die Atmosphäre der Schule einatmen. Wir werden hoffentlich unsere offenen Fragen beantwortet bekommen und Infomaterial mit nach Hause nehmen. Außerdem steht ein Elternabend in Sohnemanns Grundschule an, an dem die Schulleiter der hier ansässigen weiterführenden Schulen sich und ihre Bildungseinrichtungen vorstellen. Tja, und spätestens nach Weihnachten muss unser Schatz auf dem Landesgymnasium angemeldet werden – oder eben nicht. Den wichtigsten Ausschlag werden jedenfalls Sohnemann und das Gefühl von uns Eltern ausmachen. Intuitiv werden wir schon das Richtige tun.</p>
<p><strong><span style="color: #ff99cc;">Weil es sich gerade anbietet</span></strong></p>
<p>Vor rund drei Wochen nahm Sohnemann an einem Lesewettbewerb teil und war am nächsten Tag groß in der Mitteldeutschen Zeitung. Darauf war er sehr stolz &#8211; und wir haben uns mit ihm gefreut. <img src='http://www.unqualifiziert.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1411" title="mz" src="http://www.unqualifiziert.net/wp-content/uploads/2010/11/mzdav.jpg" alt="" width="600" height="449" /></p>
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		<title>Von starken Jugendlichen, Eigenverantwortung und Kultur</title>
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		<pubDate>Fri, 14 May 2010 10:56:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
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		<description><![CDATA[Interessant, dass in jeder Generation dieselbe Diskussion stattfindet, sobald sie die 30-Jahre-Grenze überschritten hat. Der Jugend fehle es an Kultur und sowieso ist sie gemeinhin schlechter und mehr ungezogen, als es in der eigenen Jugendzeit der Fall war. Jugend ist, was sie immer war Die jungen Menschen sind heute wie damals damit beschäftigt, ihren Hormonhaushalt [...]]]></description>
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<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-809" style="margin: 8px;" title="Aus der Reihe fallen" src="http://www.unqualifiziert.net/wp-content/uploads/2010/05/aus_der_reihe_5318-web-150x150.jpg" alt="Aus der Reihe fallen" width="150" height="150" />Interessant, dass in jeder Generation dieselbe Diskussion stattfindet, sobald sie die 30-Jahre-Grenze überschritten hat. Der Jugend fehle es an Kultur und sowieso ist sie gemeinhin schlechter und mehr ungezogen, als es in der eigenen Jugendzeit der Fall war.</p>
<h3>Jugend ist, was sie immer war</h3>
<p>Die jungen Menschen sind heute wie damals damit beschäftigt, ihren Hormonhaushalt zu regeln und ihre Ausrichtung für die nächsten Jahre zu finden. Allgemein veränderte sich daher der Begriff Jugend weder in seiner Bedeutung noch leben es junge Menschen anders aus. Die Umstände veränderten sich jedoch naturgemäß. So war es immer – so wird es künftig sein.</p>
<p>An die aktuellen Konstellationen der Gesellschaft und Möglichkeiten passen sich junge Leute allerdings an und entwickeln daraus unter anderem neue Formen des Kulturbegriffs. Nicht immer gefällt dies Erziehungsberechtigten und Erziehungsverantwortlichen, weil sie diese „Kulturströme“ nicht verstehen oder weil die eigene Entwicklung von stärkeren Rahmenbedingungen begrenzt und damit gehemmt war. Unbewusst wünscht man daher den Jugendlichen die Stricke, die einen selbst gefangen hielten.</p>
<h3>Falsche Vorschriften und Regeln</h3>
<p>Der verteufelte Gau als Folge daraus: Den Jugendlichen wird zu wenig Eigenverantwortung übertragen. Stattdessen versuchen engagierte Eltern mit vorhaltenden und vorschreibenden Tiraden ihre Sprösslinge in die „richtige“ Richtung zu lenken. Im Extremfall werden Sanktionen bei Nichtbeachtung diverser unsinniger Regeln und Strafen verhängt, die sich die wenigsten Jugendlichen gefallen lassen. Insbesondere, wenn die angehenden Erwachsenen sich zu einer Sub-Kultur hingezogen fühlen, schrillen bei Eltern die Alarmglocken und übereifriges Handeln übernimmt das Regiment.</p>
<p>Kultur unterliegt jedoch einer ständigen Weiterentwicklung. Was teils vor 50 oder 60 Jahren noch als jugendliche Albernheit oder als Teufelswerk betitelt wurde, gilt heute als Teil unserer Kulturentwicklung, als Vorreiter neuer Begrifflichkeiten, die in der Gesellschaft anerkannt sind. Von den „Alten“ damals verpönte Persönlichkeiten gelten heute als Künstler, als aktive Former von Kultur und Kunst. Aus verachteter jugendlicher Sub-Kultur ist „wahre“ Kultur geworden.</p>
<h3>Verstehen wollen statt verteufeln</h3>
<p>Jugendliche grenzen sich von alten Dogmen ab, es findet eine Abspaltung statt – oder besser: Altes wird verworfen oder weiterentwickelt, Neues erfunden und damit experimentiert. Wer aufs Verfallsdatum zugeht, neigt gelegentlich dazu, Dinge nicht als Kultur oder notwendige Entwicklung anzusehen, weil einzig die eigenen Interessen als „kultiviert“ gelten.</p>
<p>Wird Jugendlichen vorgehalten, wie schlecht ihre Generation sei, wie überaus verachtenswert, entsteht eine starke Gegenbewegung: Entfernung statt Annäherung. Dabei weiß ich aus eigener Erfahrung, dass Geduld und Interesse mehr bringen, dass das Nachvollziehenwollen von Entscheidungen und Handlungen Jugendlicher einen positiven Dialog schafft, der zusammenführt. Es ist wichtig, in einem guten Kontakt mit der Jugend zu bleiben. Vorbildlich schaffen das die Großeltern oft besser, als die Eltern in der Lage sind.</p>
<p>Es wäre vermessen, alles was Jungendliche tun als Entwicklung der Kultur und damit als etwas Positives zu bewerten. Dauerhaft übermäßiges Saufen, völlige Planlosigkeit mit absolutem Desinteresse gepaart und Gewalt werden weder ein Individuum noch eine Gruppe voranbringen. Aber dies ist trotz der Darstellung in der Boulevard-Presse nicht die Regel – und sowieso findet drum herum noch mehr statt.</p>
<h3>Gefühle transportieren</h3>
<p>Anstatt bei vermeintlichen Verfehlungen von Kindern und Jugendlichen mit der Bestrafungskeule einen Rundumschlag anzuzetteln, ist das ehrliche Zeigen der eigenen positiven und negativen Gefühle wesentlich eindrucksvoller. Die eigene Meinung in den Raum werfen, ohne zu belehren und ohne andere Meinungen zu unterdrücken, zeugt von der Fähigkeit zu konstruktiven Gesprächen. Davor haben nicht nur junge Leute normalerweise Respekt, sondern ist im generellen Umgang miteinander die Königsdisziplin der Kommunikation. Selbst wenn alle nonverbalen Signale des Jugendlichen vielleicht auf Abwehr gestellt zu sein scheinen, man darf sicher sein, dass die Worte in die Gehirnwindungen vorgedrungen sind und dort etwas auslösen.</p>
<h3>Entspannter sein und bleiben</h3>
<p>Wenn die angehenden Erwachsenen sich einer Sub-Kultur anschließen, sollte man entspannt bleiben, sofern die Kids nicht die eigene Gesundheit gefährden. Meine Zeilen handeln nicht von Extrembeispielen. Zudem: Wer sich im Kindesalter dem Nachwuchs gegenüber schlecht verhalten hat, sich nicht für sie in ausreichendem Maße interessiert und eingesetzt hat, darf nicht glauben, dass diese Versäumnisse später nachgeholt werden können. Zu viel Ehrgeiz für die Kids schadet auch, wie ich finde. Ein vernünftiges Level zwischen fördern und fordern und Eigenverantwortlichkeit zu finden und gelassen zu bleiben, das ist das Schwierige.</p>
<h3>Verantwortung zulassen und früh fördern</h3>
<p>Ich denke, dass man jungen Leuten allerspätestens ab 12 oder 13 Jahren für viele Dinge die Verantwortung übertragen muss. Eigentlich ist es in diesem Alter schon bei einigen Themen zu spät. Früh sollten Kids lernen, selbst über Manches zu entscheiden, damit sie stark bei den vielbesagten Verführungen in der Jugendzeit reagieren können. Wer schon als Kind immer zu allem Ja sagen musste, weil man dies Erwachsenen gegenüber „halt so macht“, wird sich schwer tun, später ein deutliches Nein auszusprechen, wenn es nötig ist.</p>
<p>Ich meine nicht, dass sich Eltern aus der Verantwortung ziehen sollen. Aber bei Themen, die zu einem unsinnigen Machtkampf ausarten, kann das Kind ruhig aus den Konsequenzen des eigenen Willens lernen, weil man ihm diesen lässt. Als unaufgeregter Ansprechpartner und Berater sollte man als Eltern jedoch stets fungieren. Wenn nötig, greift man ein, indem man Hilfestellung anbietet.</p>
<p>Ich meine: Die übertragene Eigenverantwortung ist der Stoff, aus dem starke Kinder und Jugendliche mit eigenen Ideen und Gedanken geformt werden! Unabhängige Ideen und Gedanken sind die Quelle einer interessanten, zukunftsweisenden Kulturentwicklung.</p>
<p><em>Ich bin keine Erziehungsexpertin und jeder muss seinen eigenen Weg mit seinen Kindern finden. Dennoch würde ich es begrüßen, wenn man meine Worte und Gedanken als Anregung für eigene Rückschlüsse annimmt und sich mit der Bedeutung von Kulturentwicklung, sich mit Erziehung und sich mit dem passenden Umgang mit Jugendlichen auseinandersetzt.</em></p>
<h6><em><span style="font-style: normal;">Bildnachweis: Foto von happyeddy, &#8220;Aus der Reihe fallen&#8221; &#8211; <a title="Some rights reserved" href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/de/deed.de" target="_blank">Some rights reserved</a>.</span></em></h6>
<h6><em><span style="font-style: normal;">Quelle: www.piqs.de</span></em></h6>
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		<title>Klare Ansagen erleichtern das Zusammenleben</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Apr 2010 08:31:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In letzter Zeit beschäftige ich mich intensiver mit den Themen Erziehung und Beziehung. Einen spezifischen Anlass gibt es dafür nicht, aber das Interesse ist da. Jeder steht ständig in Beziehungen zu anderen Personen, höchstens ein Eremit auf einem entvölkerten Hochplateau muss einzig mit sich selbst auskommen, die Zahl derer, die dergestalt leben, sollte verschwindend gering [...]]]></description>
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<p><img class="size-full wp-image-694 alignright" style="margin: 8px;" title="schweigen" src="http://www.unqualifiziert.net/wp-content/uploads/2010/04/schweigen.jpg" alt="schweigen" width="306" height="335" />In letzter Zeit beschäftige ich mich intensiver mit den Themen Erziehung und Beziehung. Einen spezifischen Anlass gibt es dafür nicht, aber das Interesse ist da. Jeder steht ständig in Beziehungen zu anderen Personen, höchstens ein Eremit auf einem entvölkerten Hochplateau muss einzig mit sich selbst auskommen, die Zahl derer, die dergestalt leben, sollte verschwindend gering sein.</p>
<h3>Eine klare Ich-Sprache</h3>
<p>Ein großes Manko in Beziehungen – besonders in Liebesbeziehungen, aber auch in der Elternbeziehung zu Kindern – ist das Fehlen einer klaren Ich-Sprache, viel zu selten wird das „Ich“ ausgesprochen. Natürlich funktioniert ein Zusammenleben oder Zusammensein nicht, wenn jeder ausschließlich die Ego-Schiene fährt. Dennoch müssen die Beteiligten in der Lage sein, ganz klar ihre Bedürfnissen und Gefühle auszusprechen. Manchmal habe ich das Gefühl, dass einige – besonders Frauen, sorry – vermuten, alle hätten spezielle Antennen auf dem Kopf, die momentane Gedanken, Gefühle und Bedürfnisse übermitteln. So funktioniert das jedoch nicht. Die Folge ist häufig die Enttäuschung darüber, dass die drei genannten Dinge nicht wahrgenommen werden.</p>
<p><strong>Ein Beispiel:</strong> Ein Paar am Samstagnachmittag. Er sitzt am PC und macht damit etwas Spannendes, ist vertieft. Sie steht in der Küche – aus eigenem Antrieb wohlgemerkt – und sie benötigt eine Kuchen-Box, die hoch oben auf einem Schrank steht, wo sie nur schwer rankommt. Genervt stapft sie aus der Küche, an ihrem Freund vorbei, greift sich einen Stuhl, noch genervter stapft sie zurück und will entsprechende Box holen, dabei geht alles schief, diverse Plastik-Boxen prasseln auf sie nieder wie ein Wolkenbruch. Sie fährt aus der Haut: „Warum hilfst du mir nie! Immer muss ich alles alleine machen, verdammte Scheiße!“ Er erwacht aus seiner Beschäftigung und weiß nicht wie ihm geschieht, als er plötzlich in einem hausgemachten Streit steckt.</p>
<p>Vermeidbar wäre diese Situation mit einer klaren Sprache gewesen. Sie hätte zu ihrem Liebsten gehen und sagen sollen: „Schatz, ich brauche deine Hilfe.“ Wenn er nicht ein totales Arschloch ist, wird er aufstehen und ihr helfen, alles ist in Butter und für eine Umarmung, ein Küsschen oder whatever wäre auch noch Zeit.</p>
<h3><strong>Macht den Mund auf!</strong></h3>
<p>Naja, ich will mich nicht als Beziehungsexpertin aufspielen, aber ich war früher auch mal so, ich dachte, andere müssten meine „Not“ doch erkennen, besonders der Partner. Ich brachte solange das Maul nicht auf, bis ich so genervt war, dass die allgemeine Frustration meist in einem blöden Moment ausbrach. Glücklicherweise weiß ich seit vielen Jahren, dass ich lieber klar und deutlich sage, was los ist, was ich brauche, was ich will und was ich nicht will. Wie gesagt, die beschriebene Situation war nur ein Beispiel. Nicht nur, wenn man Hilfe braucht, sollte man eine Ich-Sprache (so nenne ich das) an den Tag legen, sondern auch in anderen Belangen. Beispiel: „Ich will mehr von dir gekuschelt werden.“ Oder „Ich will am Wochenende mit dir etwas unternehmen.“ oder &#8220;Ich will nicht durch blöde Wörter von dir verletzt werden.&#8221; Natürlich stellt eine so gestaltete Aussage nur eine Diskussionsgrundlage dar, aber zumindest eine, mit der das Gegenüber etwas anfangen kann, weil sie eindeutig ist und nicht wischiwaschi.</p>
<p>Menschen sind keine Gedankenleser, Übertragungsantennen für Bedürfnisse besitzen wir bisher auch nicht. Daher bin ich überzeugt, dass einzig eindeutige Ansagen / Aussagen dem anderen vermitteln, was los ist. So gibt man der Person die Möglichkeit, auf eine angemessene Weise zu reagieren, weil er nicht Rätselraten und Kristallkugellesen braucht. Selbstverständlich sollten alle Beteiligten ihre ganz persönlichen Bedürfnisse und Gefühle aussprechen können, denn man weiß ja: Beziehungen funktionieren nur mit bereitwilligem Geben und Nehmen. By the way, auch Kindern sollte eine Ich-Sprache ermöglicht werden, denn spätestens in der Pubertät müssen sie in der Lage sein anderen gegenüber &#8220;Ich will / ich will nicht&#8221; zu äußern. Dieses bewusste Klein-Halten von Kindern durch Eltern / Erwachsene kann ich sowieso nicht leiden, denn Kinder &#8220;hat&#8221; man nicht, um sie süß und schnuckelig zu behalten, sondern um sie auf dem Weg zum Erwachsensein zu begleiten. Das ist allerdings ein anderes Thema. <img src='http://www.unqualifiziert.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><em>Wie steht Ihr zu dieser Angelegenheit? Ließ ich etwas außer Acht, das unbedingt noch zu diesem Thema gesagt werden muss? Denkt jemand, dass ich absolut falsch liege, und falls ja, warum? Wie immer, Kommentare sind ausdrücklich erwünscht!</em></p>
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		<title>Alles Fasching, oder was?</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Jan 2010 15:32:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Fasching]]></category>
		<category><![CDATA[Hippie]]></category>
		<category><![CDATA[Karneval]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>

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		<description><![CDATA[An LittleEisys Grundschule sind sie dieses Jahr mit Fasching feiern früh dran. Weil Sohnemann nicht erneut als Ritter oder Pirat gehen wollte, überlegten wir uns eine schicke Verkleidung, auf die er auch Lust hatte. Angeregt durch das Aufbauspiel City Life kamen wir auf die Idee, ihn zum Hippie zu machen. Herr Eisy und LittleEisy besorgten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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<p><img class="alignleft size-medium wp-image-448" title="hippie" src="http://www.unqualifiziert.net/wp-content/uploads/2010/01/hippie-120x300.jpg" alt="hippie" width="120" height="300" />An LittleEisys Grundschule sind sie dieses Jahr mit Fasching feiern früh dran. Weil Sohnemann nicht erneut als Ritter oder Pirat gehen wollte, überlegten wir uns eine schicke Verkleidung, auf die er auch Lust hatte. Angeregt durch das Aufbauspiel City Life kamen wir auf die Idee, ihn zum Hippie zu machen. Herr Eisy und LittleEisy besorgten am Wochenende eine coole Perücke mit entsprechender Kopfbedeckung, ich kramte ein altes T-Shirt und eine runtergewetzte Jeans aus dem Schrank und bemalte sie. Die Stoffmal-Filzstifte taten brav ihren Dienst, Peace-Zeichen und Smilies gehören schließlich zum Leben eines Hippies.</p>
<p>Heute früh um 6:40 Uhr sah das Ergebnis so aus, wie es links zu sehen ist. Cool, oder? Ich stelle es mir lustig vor, wenn zwischen 120 und 150 Grundschüler von LittleEisys Schule und Kids zweier weiterer Schulen Fasching feiern, auch wenn ich die anwesenden Aufsichtspersonen um den aufkommenden Lärmpegel nicht beneide. *g* Ich war sehr gespannt, was LittleEisy erzählen würde und erlebt hätte und wie seine Verkleidung ankam. <img src='http://www.unqualifiziert.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Wie ich mittlerweile weiß, feierten sie ausgelassen und die Faschingsparty war &#8220;berauschend&#8221; und lustig. Sohnemann war der einzige Hippie unter den vielen Kids. <img src='http://www.unqualifiziert.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Er war sogar in der Auswahl zum besten Kostüm dabei, auch wenn es am Ende nicht für das Siegerpodest gereicht hatte.</p>
<p><img class="alignright size-thumbnail wp-image-449" title="hippie_schaedel" src="http://www.unqualifiziert.net/wp-content/uploads/2010/01/hippie_schaedel-150x150.jpg" alt="hippie_schaedel" width="150" height="150" /></p>
<p>Was ich zudem präsentieren wollte ist die Aufbewahrung der Hippie-Perücke samt Rasta-Mütze. Darf ich vorstellen? Das ist Ferdinand, ein Skelett mitsamt einiger Organe, das bei uns um Asyl gebeten und es bereitwillig bekommen hat. Er sehnte sich schon lange nach einer Haarpracht, die nun auf der Schädelplatte sitzt. Die Mütze wärmt ihn zusätzlich, denn so ganz ohne Haut und Muskeln friert Ferdinand wie man sich vorstellen kann sehr schnell. <img src='http://www.unqualifiziert.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Das Teil bauten wir mit LittleEisy vor rund drei Jahren auf und erhielten dazu regelmäßig Post. Beiliegend waren Hefte, die über den menschlichen Körper und Organismus aufklärten. Hier dürft ihr Ferdinand noch auf das gesamte Skelett gucken, ganz schön offenherzig der Gute, nicht wahr?</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-450" title="hippie_skelett" src="http://www.unqualifiziert.net/wp-content/uploads/2010/01/hippie_skelett.jpg" alt="hippie_skelett" width="333" height="1039" /></p>
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