Vor ein paar Monaten, vielleicht ist es schon ein halbes Jahr her, machte ich einen Zufallskauf für mein Bücherregal, den ich nicht bereute. Es handelt sich um den Roman Sturmwelten von Christoph Hardebusch. Dies ist der Auftaktband zu einer Trilogie und mit Enttäuschung fand ich eben heraus, dass der zweite Band Sturmwelten – Unter schwarzen Segeln voraussichtlich erst im März 2009 erscheinen wird.
Der Autor Christoph Hardebusch konnte den Deutschen Phantastik-Preis 2007 für sich verbuchen in der Kategorie „Bestes deutsches Roman-Debüt“ für dir Romane Die Trolle, die ich bisher noch nicht gelesen habe. Die Zwerge von Heitz zogen eine Reihe von Büchern mit Gestalten aus der Tolkien-Welt nach sich und auf diesen Zug wollte ich nicht aufspringen. Lediglich Die Orks von Stan Nicholls steht in meinem Bücherregal, das nicht ganz an die Zwerge heranreicht, aber seinen eigenen grausamen und spannenden Reiz besitzt. Aber zurück zum Thema.
In Sturmwelten verknüpfen sich die Schicksale von drei Personen: Von Jaquento, einem jungen Adeligen, der die Sturmwelt mit dem Piratenschiff Todsünde entdecken wird, von der jungen Offizierin Roxane, die sich mit ihrem launigen Kapitän und der Kaperung eines mysteriösen Schiffes herumschlagen muss, und vom versklavten Majagua, der sein Dasein auf einer Sklaveninsel fristet. Ich möchte an dieser Stelle nicht mehr verraten, aber wer auf Fantasy, Action, Piraten-Flair und gute Schreibe steht, sollte in Erwägung ziehen, sich diesen Roman zu kaufen.
Hardebusch ist 1974 geboren, studierte Anglistik und Medienwissenschaften. Anschließend arbeitete er als Texter in einer Werbeagentur, bis er erfolgreich Die Trolle an den Mann und an die Frau brachte. Momentan lebt er als freier Autor in Heidelberg. Wer mehr über ihn erfahren möchte, kann auf seinen Blog gehen oder sich auf seiner Webseite umschauen.
Nun muss ich bis zum Frühjahr warten, bis ich den zweiten Teil der Sturmwelten-Trilogie lesen kann. Bleibt mir zu überlegen, ob ich mir nicht doch Die Trolle besorge. Wahrscheinlich werde ich aber das Genre wechseln und etwas gänzlich anderes lesen. Augenblicklich lese ich Der Ring der Nibelungen im Doppelband mit Die Rache der Nibelungen, die Nibelungensaga neu aufgearbeitet von Torsten Dewi und Wolfgang Hohlbein, aber 200 Seiten später steht bereits die Suche nach einer neuen Lektüre an, auf die ich mich jetzt schon freue.
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Fortsetzung: Sturmwelten – Jenseits der Drachenküste - Sturmwelten - Jenseits der Drachenküste, Sturmwelten, Sturmwelten – Unter schwarzen Segeln, Die Trolle, Die Schlacht der Trolle, Der Zorn der Trolle - Unqualifiziert schreibt:
[...] sein wird, andererseits wird mir die Gelegenheit geboten die beiden Vorgänger Sturmwelten und Sturmwelten – Unter schwarzen Segeln nochmal vorweg zu lesen, um die Geschichte praktischerweise in einem Rutsch über den Sehnerv ins [...]