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Privates Weblog von Bettina Eisenschmidt


Dieses Privat-Blog ist mein Spielplatz. Ich schreibe, worauf ich Lust habe. Oder was mich bewegt oder amüsiert.

Ansonsten genieße ich den Alltag und widme mich meinen Aufgaben als Unternehmerin, Autorin und Texterin. Unterstützt werde ich von meinem Mann herrn eisy und Sohnemann LittleEisy. Unsere Seniorin Bonny umgarnt mich seit 11 Jahren mit ihren Blicken und lockt mich zu langen Spaziergängen.

Wem das nicht genügt: Ich bin eine clevere Zockerin und Genießerin, die kess, lieb und charmant - unbeirrt mit einer gesunden Portion Verrücktheit und Selbstbewusstsein - zwischen verschiedenen "Lebenszonen" switcht und kompetent Aufgaben löst.

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» Meine Lieblingstweets mit fortlaufenden Updates

Durch die Beteiligung an zwei verschiedenen Twitter-Kurzgeschichtenwettbewerben in den Jahren 2009 und 2010 entwarf ich meine ersten Ultrashortstorys. Mir gefällt diese Form des gedrängten Schreibens mit einer Beschränkung auf 140 Zeichen und so versuche ich regelmäßig kleine Geschichtchen auf Twitter zu veröffentlichen. Diese fasse ich in diesem Beitrag zusammen und zusätzlich noch solche Tweets von mir, die mir aus diversen Gründen besonders gut gefallen. Ich pflege hier sozusagen ein wenig Selbstverliebtheit. :)

Momentan ist es mir zu mühsam, ältere Shortstorys als diese hier aus meiner Timeline zu suchen, was nicht heißt, dass dies nicht noch zu gegebener Zeit geschehen könnte. :) Zudem stelle ich Aktualisierungen in der Lieblings-Tweet-Box (links unter der Blogroll) zur Verfügung, so ist der Interessierte nicht genötigt, stetig diesen Beitrag zu beachten, wenn er das nicht möchte. Ich stellte meine Lieblings-Tweet-Box aus optischen Gründen ein, dafür gelangt ihr mit einem Klick über die neue Kategorie Top-Tweets by myself in diesem Beitrag! Sollte ähnlich angenehm sein.
Los geht´s! Die oberen Tweets sind stets die aktuellsten:

Triumph ist ein seltenes Gefühl, leider nicht von Nutzen, dagegen für Sekunden prächtig.

Der Kapitän stemmte sich gegen das Ruder, Verzweiflung! Die Crew betete patschend zu Göttern. Knall! Das Planschbecken riss, Lea war wach.

Blau kriecht zwischen den Wolken in meine Gefilde, das brennende Gestirn bleibt treu.

Zu viel Aufmerksamkeit auf Details trübt den Blick für die Gesamtheit.

Blau kriecht zwischen den Wolken in meine Gefilde, das brennende Gestirn bleibt treu.
Zu viel Aufmerksamkeit auf Details trübt den Blick für die Gesamtheit.

Manche schauen in ihren Kreis und glauben, sie hätten die Welt gesehen.

Kritik ist die Würze des Lebens.

Unvermögen und Neid sorgten schon für manches Leid.

Weil´s so schön ist: “Wenn ich der ehrgeizigste Mensch der Welt wäre, würde ich das schaffen. Aber das bin ich nicht.” (Zitat v. LittleEisy)

Sakral mutete die Illumination an, Mia fiel auf die Knie, sie spürte, sie war die Auserwählte! Er rollte heran und riss Mia mit. Ein Lkw.

Nur weil man sein Leben zu lieben wagt, tut es nicht Not, sich wegen der weniger Glücklichen zu schämen.

Umspült von wachem Geist verströmen meine Gedanken Wogen rhythmischer Lastigkeiten. Gehirnfetzen und Aufflackern aus der Vergangenheit.

Bewunderung und Abscheu kuscheln mitunter monströs, ergeben zaudernde Faszination, die zwischen Verachtung und staunender Anbetung taumelt.

Die Zeichen sahen einfach aus und doch faszinierend. Nur ahnte niemand, dass dort stand, wann die Aliens die Erde als Straflager entdeckten.

Stur war der Winter, er schien unbeugsam. Doch der Lenz legt ihm die Zügel an, bändigt ihn mit frischem Bukett, jagt ihn hinfort. Betörend.

Helle Heiterkeit in strahlend schöner Milde, lau und wolkenlos, sonnig ihr Gemüt. Vergaß Marie ihre Pillen war sie von Bitterkeit erfüllt.

Ein Held wurde aus ihm, als hartgesottene Harmonie den zuvor herrschenden, hasserfüllten Zynismus verdrängte. Das Zerwürfnis folgte. Allein.

Speichellecker sind das Pläsier der Herrschsüchtigen. Kunstgerecht lassen sie sich zerlegen für eine geringe Liebenswürdigkeit nahe Null.

Mit Jubel ließ er sich feiern, seine Glanztaten waren geprießen. Gelockt hatte er sie, Verdammnis war der rechte Lohn. Er war der Nobiswirt.

Max Nachricht war eine Offerte voller Misstöne, das Trauma angefüllt mit Obszönität hatte ihn eingeholt. Des irren Professors Plan ging auf.

Der Tag schürfte Stund um Stund nach Minderwertigkeit und stieß auf verwerfliche Allüren der Akteure. Öde Bedrücktheit griff um sich. Groll.

Der Sommelier träufelte Wässriges in den Wein, Trauerkarte und Flugtickets für Isabella und ihn lagen bereit. Später servierte er den Tod.

Traut zog sie in kuscheliger Mehrsamkeit zusammen von dannen, doch das Grüppchen verjüngte sich und schwand dahin. Das Tagesgestirn siegte.

Der Livestream lief auf dem Monitor genau zwei Stunden bis er abriss. Maiks halbes Leben war plötzlich vorbei, er war ein Greis geworden.

Bang drehte er das Etui in seinen Händen hin und her bis er es zögernd öffnete. Hätte er es nicht getan, würde seine Schwester noch leben.

Ein Paukenschlag erklang vor dem Mausoleum. Der Sarg war erdrückend eng, Ryk lebte. Freude überwog Panik, ein neues Leben wartete auf ihn.

Schmackhaft machte sie ihm sein vermeintliches Glück, pries es an bis er zugriff. Seine Lider flackerten, seine Seele erlosch. Hexenwerk.

Rachsüchtiges Rotieren machte Ronald zur Quintessenz seines Lebens. Zerfressen von tonangebendem Hass waren die Gefechtsspuren seiner Seele.

Sie war eine Persiflage ihrer selbst als sie begann permanent zu petzen. Der Schuss ging nach hinten los, sie fand sich perforiert wieder.

Ich plädiere bei manchen weiblichen Zeitgenossen für eine Zwangsspiralisierung.

Die gemeingefährliche Geliebte versprühte Impertinenz, doch er konzentrierte sich auf das Kopulieren mit tendenziösem Irrwitz und wurde alt.

Ein namenloses Massiv schob sich vor das Objektiv, ihre Jünger rückten der Monarchin staunend nach. Jenseits wartete auf sie das Verderben.

Er setzte sich der Ausdünstung der Etikette aus, lernte, dass man auch hier nur mit heißem Wasser kochte. Eine Eskapade später war er tot.

Der Göttliche blickte gelangweilt. Ein Eisbär. Geschlossenen Auges malte sein mentaler Pinsel, setzte ihn in eine neue Landschaft. Pandabär.

Das Glanzstück mauserte sich zur Marionette der Gleichgültigkeit.

Ektoplasma zog helle Fäden. Im Dauerlauf kam die Heimsuchung auf Roy zu, schlang sich um seine Arme, seinen Körper. Die Zwangsjacke gewann.

Verrufene Zerstreuung macht sich verstohlen breit. Das Twitterium schlägt zurück. Zweifelsohne.

Der Pool lag verführerisch, die Sonne blitzte auf, lockte die Kinder. Die Schlittschuhe standen schon bereit, die Erderwärmung ließ warten.

Mia sah noch die glücklichen Gesichter vor sich, Weihnachten. Sie blickte in ihre Hände. Die Schlaftabletten wirkten verdammt freundlich.

Man hatte über ihren Ururopa damals gelacht. Sie stieg in das Shuttle, die Urkunde für ein Grundstück auf dem Mars fest in der Hand haltend.

Die Klimalüge wirkte profitabel, änderte das Verhalten. Die Profiteure rieben sich die Hände. Die kommende Kälteperiode kam ihnen zupass.

O Sodbrennen, du Höllenfeuer des Magens, ziehe von Dannen und belästige nimmer mehr meine Speiseröhre… Ist ja ätzend.

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Autorin: Tina | 3 Kommentare
Datum: 16. Feb 2010
3 Kommentare
  • #1 Datum 16. Feb 2010
    Mißfeldt schreibt:

    Toll. Gefallen mir ausnahmslos gut.

  • #2 Datum 16. Feb 2010
    eisy schreibt:

    Yeah! Sehr schöne Tweets / Ultrashortstorys … da habe ich nix, was mir @missfeldt oder so :-)

  • #3 Datum 16. Feb 2010
    Tina schreibt:

    Vielen Dank, Martin! Freut mich, dass Dir meine ultrakurzen Geschichten gefallen. :) Natürlich freu ich mich auch über Dein Lob, Herr Eisy! ;)

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