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	<title>Unqualifiziert &#187; Philosophie</title>
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	<description>Google nennt mich Iron Betty Schmidt und hier ist mein Spielplatz. :-)</description>
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		<title>Liebe und Zweisamkeit – spontan vs. geplant</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Feb 2011 16:35:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mensch und Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>

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		<description><![CDATA[Gelegenheit macht Liebe, ja, so heißt es im Volksmund. Dieser Gedanke scheint sich bei vielen Erwachsenen in die für Liebe, Bindung und Zuneigung zuständigen Gehirnareale festgekrallt zu haben. Vielleicht wohnt die Vorstellung, Romantik und (körperliche) Liebe seien nur dann besonders schön, wenn sie spontan aufträten, aber doch ganz woanders in rationaleren Gefilden – also unpassend. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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<p><img class="alignleft size-full wp-image-1997" title="Liebesherz" src="http://www.unqualifiziert.net/wp-content/uploads/2011/02/herzliebe.jpg" alt="Liebesherz" width="300" height="225" /></p>
<p>Gelegenheit macht Liebe, ja, so heißt es im Volksmund. Dieser Gedanke scheint sich bei vielen Erwachsenen in die für Liebe, Bindung und Zuneigung zuständigen Gehirnareale festgekrallt zu haben. Vielleicht wohnt die Vorstellung, Romantik und (körperliche) Liebe seien nur dann besonders schön, wenn sie spontan aufträten, aber doch ganz woanders in rationaleren Gefilden – also unpassend.</p>
<p>Jedenfalls stellte ich im Laufe meines Lebens fest, dass die Liebe nicht von Spontanität allein leben kann, besonders wenn es um die körperlichen Aspekte geht. Genau genommen ist es bei vielen, langjährigen Paaren eher so, dass ein arbeitsreicher, langer Tag spontanes Kuscheln beinahe unterbindet. Müdigkeit und die Aussicht auf das viel zu frühe Klingeln des Weckers am nächsten Morgen ersticken die Lust auf die Lust oder auf einen rein romantischen Abend. Die Faulheit siegt gegen den spontanen Lustabend und die Romantik, sich vom Fernsehapparat berieseln zu lassen ist viel einfacher, als sich mit dem Partner zu beschäftigen.</p>
<h3>Mehr als Spontanzweisamkeit</h3>
<p>Dagegen hilft – finde ich – sich nicht spontan, sondern ein wenig geplant füreinander aufzuraffen. Sicher sind die Aussichten auf zu wenig Schlaf und die damit verbundenen, müdigkeitsbedingten Folgen auf der Arbeit (oder wo auch immer) nicht erquicklich. Viel weniger erquicklich finde ich jedoch die Aussicht auf eine Paarbeziehung, bei der beide mehr oder weniger nebeneinanderher leben und vielleicht ein oder zweimal im Monat am Samstagabend Zeit finden, um sich der (dann vielleicht gar nicht mehr so tiefen) Liebe (gleich welcher Form) hinzugeben.</p>
<p>Ich behaupte, dass geplante Zweisamkeit durchaus genauso schön und kribbelnd sein kann, wie die leider zu sehr gehypte Spontanzweisamkeit. Vor allem bedeutet diese Form des bewussten Raums für sinnliche Momente, sich darauf freuen zu können. Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude. Wer sich an die Zeiten des frisch Verliebtseins zurückerinnert, weiß noch genau, wie sehr jede Stunde, jede Minute voller Vorfreude auf das Wiedersehen mit dem Liebsten war. Ein positiv aufwühlendes Gefühl. Durch geplante Zweisamkeit kann dieser Zustand wieder erreicht werden, nahezu, wenn man glücklich miteinander ist und das bleiben will.</p>
<p>Bei Unlust eigenen sich diese geplanten Momente für intensive Gespräche, bei denen beide einander nur zuhören, urteilsfrei und ohne verletzende Worte. In der Ich-Form erzählen, wie man sich gemeinsam und alleine und den anderen erlebt, was einen beschäftigt und freut. <em>Das</em> stärkt die Liebe, nicht das Warten auf den spontanen Zufallsmoment, an dem beide Bock aufeinander haben – außerhalb der sich selbst im Laufe der Jahre ergebenen Gewohnheiten.</p>
<h3>Bewusste Zweisamkeit lohnt sich</h3>
<p>Ich kann nur empfehlen, sich trotz eines stressigen Tages um die behaglichen Liebes-Romantik-Momente mit dem geliebten Partner zu bemühen. Eine solche „Liebeskur“ ist sowieso erfrischender, als sich leichtfertig einzig und allein um den Schlaf zu kümmern. Wer am nächsten Tag etwas neben der Spur ist und müde in der Kurve hängt, wird sich sicher an den Abend zurückerinnern und selig lächeln – neue Energie wird frei, vielleicht auch nicht. Aber es hat sich gelohnt.</p>
<p>In diesem Sinne wünsche ich allen einen schönen Valentinstag, den schönsten, nicht spontanen Tag für Romantik und Liebe, den ich kenne, und einen lebenslangen paarbezogenen <a title="Beweis für lebenslange Liebe" href="http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/partnerschaft/news/gehirnaktivitaet-beweis-fuer-lebenslange-liebe_aid_588845.html" target="_blank">Dopaminrausch</a>. <img src='http://www.unqualifiziert.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Von einer Ledertasche und kleinem Glück</title>
		<link>http://www.unqualifiziert.net/von-einer-ledertasche-und-kleinem-glueck/</link>
		<comments>http://www.unqualifiziert.net/von-einer-ledertasche-und-kleinem-glueck/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 08 Jan 2011 10:14:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Philosophie]]></category>

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		<description><![CDATA[Sie ist nur eine Tasche, allerdings unterscheidet sie sich von einer normalen Tasche, weil ich sie in einem Gewinnspiel gewonnen habe, es sich um eine Ledertasche handelt und sie besonders praktisch ist. Ich will einfach sagen, dass ich mich jeden Tag über die Tasche freue. Allein das praktische, lederne Band mit Karabinerhaken für den Schlüsselbund [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>Sie ist nur eine Tasche, allerdings unterscheidet sie sich von einer normalen Tasche,</p>
<ul>
<li>weil ich sie in einem <a title="Ledertasche gewonnen und so" href="http://www.unqualifiziert.net/etwas-gutes-etwas-trauriges/" target="_blank">Gewinnspiel</a> gewonnen habe,</li>
<li>es sich um eine Ledertasche handelt und</li>
<li>sie besonders praktisch ist.</li>
</ul>
<p>Ich will einfach sagen, dass ich mich jeden Tag über die Tasche freue. Allein das praktische, lederne Band mit Karabinerhaken für den Schlüsselbund ist eine Kleinigkeit, die mich bei jeder Nutzung glücklich macht. Dass ich dank eines großen Karabiners an meiner Handytasche zudem mein Smartphone an das feste Band klinken kann, ist noch so eine Winzigkeit, die mir das Leben erleichtert und mein Herz leicht macht. <img src='http://www.unqualifiziert.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Schon längst wollte ich mir wieder eine Tasche aus Leder zulegen, nur leider lief mir kein passendes Modell über den Weg. Und dann sehe ich sie auf Stilsucht.de, sie &#8211; meine Traumtasche. Sie wird sogar verlost, ich nehme teil – und gewinne sie! Darum erinnert mich mein Schätzchen oft an das Glück, das unverhofft und nicht mal so selten kommt. Wenngleich ich damit nicht das Glück bei Gewinnspielen fokussieren möchte, sondern das kleine Glück.</p>
<blockquote><p>Das kleine Glück, ein zartes Blümchen zwischen Schneeresten zu entdecken.<br />
Das kleine Glück, Schmetterlinge unter wärmenden Sonnenstrahlen zu beobachten.<br />
Das kleine Glück, wenn Bonny aufspringt und mich wedelnd begrüßt, obwohl ich nur wenige Minuten weg war.<br />
Das kleine Glück, einen fremden Menschen zum Lächeln zu bringen.<br />
Das kleine Glück, wenn Regentropfen gegen das Fenster schlagen und ich im Bett liegen bleiben und schlummern darf.</p></blockquote>
<p>Neben den großen Glücksdingen im Leben &#8211; ein liebenswerter Mann, ein gesundes Kind, eine prächtige Familie, ein Beruf, der Spaß macht &#8211; sind es doch die Kleinigkeiten, die der Aufmerksamkeit zu oft entgehen würden, wenn nicht auf sie geachtet wird. Vergesst daher bitte nie die Worte der <strong>Literaturnobelpreisträgerin Pearl S. Buck:</strong></p>
<blockquote><p><strong><span style="color: #00ccff;">„Viele Menschen versäumen das kleine Glück, während sie auf das große vergebens warten.“</span></strong></p></blockquote>
<p><center><br />
<strong><span style="color: #00ccff;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1882" title="Glücksschweine" src="http://www.unqualifiziert.net/wp-content/uploads/2011/01/schwein-300x255.jpg" alt="Glücksschweine" width="300" height="255" /><br />
</span></strong><br />
</center></p>
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		<title>Ungeordnete Gedanken &#8211; sehr subjektiv</title>
		<link>http://www.unqualifiziert.net/ungeordnete-gedanken-sehr-subjektiv/</link>
		<comments>http://www.unqualifiziert.net/ungeordnete-gedanken-sehr-subjektiv/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 30 Dec 2010 21:00:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Silvester]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich kann es nicht leiden, wenn Leute meinen, sie hätten das Patentrezept fürs Leben erfunden, und alles, was davon abweicht, müsse grundsätzlich falsch sein. Ich kann es nicht verstehen, dass Menschen Kinder bekommen, wenn sie eigentlich mit den vorhandenen bereits überfordert sind. Ich kann nicht nachvollziehen, warum man mehrfach ungewollt schwanger wird. Ich kann es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>Ich kann es nicht leiden, wenn Leute meinen, sie hätten das Patentrezept fürs Leben erfunden, und alles, was davon abweicht, müsse grundsätzlich falsch sein.</p>
<p>Ich kann es nicht verstehen, dass Menschen Kinder bekommen, wenn sie eigentlich mit den vorhandenen bereits überfordert sind.</p>
<p>Ich kann nicht nachvollziehen, warum man mehrfach ungewollt schwanger wird.</p>
<p>Ich kann es nicht leiden, wenn sich Leute über andere stellen.</p>
<p>Mir gefällt es, wenn unterschiedlichste Lebensentwürfe Positives hervorbringen.</p>
<p>Mir gefällt es, wenn Kindern dazu verholfen wird, zu kräftigen, selbstbewussten Menschen mit eigener Meinung heranwachsen zu können.</p>
<p>Ich mag es nicht leiden, wenn Kinder kleingehalten werden und ihnen nichts zugetraut wird.</p>
<p>Ich kann unberechtigten Egoismus nicht leiden.</p>
<p>Ich kann überzogenen Altruismus nicht ausstehen.</p>
<p>Ich kann Blindheit aus Normtreue nicht nachvollziehen.</p>
<p>Ein Hoch auf den Individualismus!</p>
<p>Ich liebe es, wenn sich Menschen gegenseitig Freude bereiten.</p>
<p>Ich finde es widerlich, wenn Menschen andere psychisch und physisch verletzen.</p>
<p>Ich finde es erschütternd, wenn ein Mensch sich psychisch und physisch verletzt.</p>
<p>Ich finde es traurig, wenn sich Menschen über Jahre, gar Jahrzehnte hinweg nicht weiterentwickeln.</p>
<p>Überzogener Ehrgeiz ist lebensbedrohlich.</p>
<p>Manche Menschen sind schon tot, bevor sie sterben.</p>
<p>Man hat immer eine Wahl.</p>
<p>Ich hoffe, dass alle Menschen im neuen Jahr die richtigen Entscheidungen für sich und ihre Mitmenschen treffen.</p>
<p><strong>Einen geschmeidigen Aufbruch, eine butterweiche Landung und einen angenehmen Aufenthalt im Jahr 2011 wünsche ich meinen Bloglesern und dem Rest der Erdbewohner!</strong></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Klitzekleiner Schnipsel – große Wirkung</title>
		<link>http://www.unqualifiziert.net/klitzekleiner-schnipsel-grosse-wirkung/</link>
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		<pubDate>Tue, 14 Dec 2010 19:35:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Philosophie]]></category>

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		<description><![CDATA[Menschen müssen kategorisieren. Tagtäglich tun wir es, um uns in den hereinbrechenden Informationskaskaden zurechtzufinden. Wir ordnen dabei nicht nur Sachen und Situationen ein, sondern auch Personen rücken wir in Ecken, in denen sie stehen bleiben, bis wir vielleicht einen neuen Eindruck über sie gewinnen. Wie jemand individuell wirkt, kann sich mit einer sehr kleinen Information [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-1700" style="margin: 5px;" title="aussicht" src="http://www.unqualifiziert.net/wp-content/uploads/2010/12/aussicht-e1292355104932.jpg" alt="" width="150" height="186" /></p>
<p>Menschen müssen kategorisieren. Tagtäglich tun wir es, um uns in den hereinbrechenden Informationskaskaden zurechtzufinden. Wir ordnen dabei nicht nur Sachen und Situationen ein, sondern auch Personen rücken wir in Ecken, in denen sie stehen bleiben, bis wir vielleicht einen neuen Eindruck über sie gewinnen.</p>
<p>Wie jemand individuell wirkt, kann sich mit einer sehr kleinen Information ändern. Genau das ist mir vor kurzem widerfahren. Ich habe das Bild, das ich mir über jemanden unbewusst gestaltet habe, wegen einer klitzekleinen Information revidiert. Dieser kleine Schnipsel wirft in meinen Augen ein neues Licht auf die Person, eröffnet mir die Sicht auf Facetten, die mir bis dato verborgen waren.</p>
<p>Ich kann nicht umhin zu sagen, dass ich nun neugierig bin und gerne mehr wissen möchte. Doch es handelt sich nur um eine flüchtige Bekanntschaft, zusätzlich um eine sehr lose Facebook-Freundschaft. Tja, dieses kleine Stück Auskunft erinnerte mich eben trotzdem an einen Teil aus meiner Vergangenheit und zeugt von einer Parallele, zu der ich gerne mehr von diesem Menschen erfahren möchte.</p>
<p>Doch das Leben lehrte mich Geduld. So bin ich mir gewiss, dass der Tag kommen könnte, an dem ich einfach anklopfe und nachfrage. Allein schon, weil ich durch diese kleine, ungewollte Information dazu animiert war, über meine eigene Vergangenheit nachzudenken, wäre ein Austausch darüber interessant. Nur den rechten Zeitpunkt warte ich noch ab.</p>
<p><em>Ist euch Ähnliches auch schon passiert und wollt ihr in den Kommentaren oder in einem eigenen Blogbeitrag davon berichten? Das würde mich aufrichtig interessieren!</em></p>
<p><em><br />
</em><em> </em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Freitagsfüller Nr. 83</title>
		<link>http://www.unqualifiziert.net/freitagsfueller-nr-83/</link>
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		<pubDate>Fri, 29 Oct 2010 16:04:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Freitagsfüller]]></category>

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		<description><![CDATA[1. Lieber November, ich hoffe, du hast mit dem diesjährigen Mai das Wetter getauscht. Das wäre schön. 2. Viel Geduld ist besser als nichts. 3. Halloween tangiert Sohnemann und uns nicht. Noch nicht … 4. Glühwein und Bratapfel schmecken im Winter am besten. 5. Ich schaue aus dem Fenster und sehe einen sehr schönen Sonnenuntergang zwischen den halb entkleideten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p><a href="http://www.unqualifiziert.net/wp-content/uploads/2010/09/freitagsfueller.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1208" title="freitagsfueller" src="http://www.unqualifiziert.net/wp-content/uploads/2010/09/freitagsfueller.jpg" alt="" width="415" height="78" /></a></p>
<p>1. Lieber November, <strong><span style="color: #ff00ff;">ich hoffe, du hast mit dem diesjährigen Mai das Wetter getauscht. Das wäre schön.</span></strong></p>
<p>2. <strong><span style="color: #ff00ff;">Viel Geduld ist</span></strong> besser als nichts.</p>
<p>3. Halloween <strong><span style="color: #ff00ff;">tangiert Sohnemann und uns nicht. Noch nicht</span></strong><span style="color: #ff00ff;"> …</span></p>
<p>4. <strong><span style="color: #ff00ff;">Glühwein und Bratapfel</span> </strong>schmecken im Winter am besten.</p>
<p>5. Ich schaue aus dem Fenster und sehe <strong><span style="color: #ff00ff;">einen sehr schönen Sonnenuntergang zwischen den halb entkleideten Bäumen aufblitzen</span></strong><span style="color: #ff00ff;">.</span></p>
<p>6. <strong><span style="color: #ff00ff;">Ich möchte dem Blog vielleicht ein neues Design verpassen</span></strong>, aber muss das denn wirklich sein?</p>
<p>7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf <strong><span style="color: #ff00ff;">die ersten Stimmen in meiner Umfrage</span></strong>, morgen habe ich, <strong><span style="color: #ff00ff;">wenn das Wetter passt, eine Fahrradtour</span></strong> geplant und Sonntag möchte ich <strong><span style="color: #ff00ff;">mit Sohnemann und herrn eisy spielen</span></strong><span style="color: #ff00ff;">!</span></p>
<p><span style="color: #ff00ff;">Wer auch den Freitagsfüller schnappen möchte, kann das hier tun: <a title="Freitagsfüller" href="http://scrap-impulse.typepad.com/scrapimpulse/freitags-f%C3%BCller/" target="_blank">KLICK!</a></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Gedanken zum Geburtstag</title>
		<link>http://www.unqualifiziert.net/gedanken-zum-geburtstag/</link>
		<comments>http://www.unqualifiziert.net/gedanken-zum-geburtstag/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 15 Oct 2010 17:58:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Danke]]></category>
		<category><![CDATA[Geburtstag]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Mutter]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie einige wissen ist heute mein Geburtstag und ich nutze die Gelegenheit, meine Gedanken und anderes über mein Leben zu sortieren. Wer mich kennt weiß bereits, dass … ich ein mäßig sensibler Mensch bin. Bei manchen Situationen extrem mitfühlend, bei anderen Gelegenheiten eher abgebrüht. Heute packte mich trotzdem meine rührselige Ader beim Schopf, als ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
			<a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.unqualifiziert.net%2Fgedanken-zum-geburtstag%2F"><br />
				<img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.unqualifiziert.net%2Fgedanken-zum-geburtstag%2F&amp;source=TinaXS&amp;style=normal&amp;service=bit.ly" height="61" width="50" /><br />
			</a>
		</div>
<p>Wie einige wissen ist heute mein Geburtstag und ich nutze die Gelegenheit, meine Gedanken und anderes über mein Leben zu sortieren.</p>
<h3>Wer mich kennt weiß bereits, dass …</h3>
<p>ich ein mäßig sensibler Mensch bin. Bei manchen Situationen extrem mitfühlend, bei anderen Gelegenheiten eher abgebrüht. Heute packte mich trotzdem meine rührselige Ader beim Schopf, als ich die Glückwunschkarte meiner Mutti las. Allein, dass sie seit mehr als drei Jahrzehnten stets für mich da war und ist – auch aus der Ferne von mehr als 400 Kilometern – ist ein Geschenk. Genau wie mein Leben, das in ihrem Leib entsprang. Ich bin sehr, sehr dankbar dafür und heute früh um 6:30 Uhr erwischten mich deswegen Tränen.</p>
<p>In früheren Jahren erlebte ich nicht nur angenehme Seiten der Wirklichkeit. In die Tiefe will ich nicht vordringen. Nach vorne blicken und dem Vergangenen den Allerwertesten zeigen ist meine Devise. Das Leben ist kein Ponyschlecken, wie ich neulich auf Twitter las.</p>
<p>Nach diversen Tiefpunkten, aber auch nach Glückseligkeiten, stehe ich heute inmitten eines glücklichen Abschnitts. Mit meinem Sohn und meinem Mann fand ich im Geiste eine Heimat, ganz gleich wohin das Schicksal uns räumlich treiben wird. Tolle Menschen begleiten uns und selbst virtuelle Bekanntschaften bereichern das Dasein. Nicht zuletzt ist meine treue Bonny eine Konstante, die ich nicht in meiner Vita missen möchte.</p>
<h3>Doch genug der Grübelei!</h3>
<p>Ich danke den Dutzenden von Menschen, die mir heute in der virtuellen Welt oder mir gegenüberstehend gratulierten und mir das Beste wünschten, und zeige euch das schönste Geschenk des Tages, selbst ausgedacht und gebastelt von Sohnemann.</p>
<p><a href="http://www.unqualifiziert.net/wp-content/uploads/2010/10/Sohnemanns_Geschenk.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1297" title="Sohnemanns Geschenk" src="http://www.unqualifiziert.net/wp-content/uploads/2010/10/Sohnemanns_Geschenk.jpg" alt="Sohnemanns Geschenk" width="660" height="495" /></a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Informationsflut managen – oder?</title>
		<link>http://www.unqualifiziert.net/informationsflut-managen-oder/</link>
		<comments>http://www.unqualifiziert.net/informationsflut-managen-oder/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 28 May 2010 08:05:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Webmaster Friday]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Informationsflut]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[Webmasterfriday]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitmanagement]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Webmaster Friday klopft an und ich nehme am dieswöchigen Thema über die Informationsflut teil, weil wir im Netz alle davon betroffen sind. Wir stehen im Strom der massenhaften Informationen – egal, wie interessant oder sinnentleert sie sein mögen. Die Herausforderung besteht im Filtern und Lenken dieser Inhalte. Oder fehlt uns einfach ein längerer Tag? [...]]]></description>
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<p><img class="alignleft size-full wp-image-830" style="margin: 8px;" title="webmasterfriday" src="http://www.unqualifiziert.net/wp-content/uploads/2010/05/webmasterfriday.jpg" alt="webmasterfriday" width="250" height="177" />Der Webmaster Friday klopft an und ich nehme am dieswöchigen Thema über die Informationsflut teil, weil wir im Netz alle davon betroffen sind. Wir stehen im Strom der <a title="Webmasterfriday - Ertrinken wir in der Informationsflut?" href="http://www.webmasterfriday.de/blog/ertrinken-wir-in-der-informationsflut" target="_blank">massenhaften Informationen</a> – egal, wie interessant oder sinnentleert sie sein mögen. Die Herausforderung besteht im Filtern und Lenken dieser Inhalte. Oder fehlt uns einfach ein längerer Tag?</p>
<h3>Leises Blätterrauschen und dröhnende Informationslawinen</h3>
<p>Von reißenden Flutwellen aus Informationen umspült fühlte man sich früher sicher nicht. Vor wenigen Jahrzehnten schlug der Vater noch morgens bei Kaffee die frische Tageszeitung auf und seine Finger färbten sich von der Druckerschwärze. Tagsüber erreichten uns die wichtigen Ereignisse im Inland und des Weltgeschehens über das Radio, abends gab es um 20:00 Uhr die Tagesschau, um auf dem Laufenden zu bleiben. Mutti blätterte vielleicht noch in dem einen oder anderen Magazin, das von Promis und Sternchen, von Adel und Helden des Alltags erzählte.</p>
<p>Wie sieht es heute aus? Für die Masse der Menschen nicht viel anders als damals, vielleicht wird zusätzlich Google-News angeklickt und Themen von persönlichem Interesse gelesen, ein wenig im Netz rumgeguckt. Das wars.</p>
<p>Nicht so bei den Netz-Affinen. Die Digital Natives und Webworker sowie Blogger sind meist rund um die Uhr online &#8211; so auch ich. Twitter, Facebook und andere Netzwerke vermitteln Informationen, die eigentlich größtenteils unwichtig sind. Nein, nicht ganz. Denn auch das Gegenteil ist oft der Fall – ohne diese modernen Informationskanäle entgingen uns Skandale beispiellosen Ausmaßes und wichtige Neuigkeiten, die man hinter dem Rücken der Bürger, Kunden und User abzuziehen versucht.</p>
<p>News-Seiten, Blogs und Newsletter, aber auch RSS-Feeds, geschäftliche und private E-Mails, und was ich noch vergessen habe, komplettieren den vermeintlichen Überschuss an Infos. Mobil sind wir überdies durch Smartphones erreichbar, wir rufen von überall unsere Informationskanäle auf. Es scheint nur natürlich, dass nach einem Management dieser Datenmengen gerufen wird. Und das hängt unmittelbar mit Zeitmanagement zusammen.</p>
<h3>Scannen und Filtern</h3>
<p>Gehe ich von mir aus, bin ich recht einfach gestrickt. Um ehrlich zu sein, abonnierte ich von nur zwei Blogs RSS-Feeds. Ein Blog, weil er sehr selten Beiträge ausspuckt und tägliches Ansurfen daher keinen Sinn machen würde. Einer, weil er mich wirklich interessiert. Durch Twitter gelange ich auf viele Blogs, die ich gerne lese und bei denen ich regelmäßig aufschlage. Dadurch bestimme ich zumindest den Zeitpunkt. Denn – das ist eben eine Schwäche von mir – finde ich im Feed-Reader einen Beitrag, will ich ihn sofort lesen. Blöd, nicht wahr?</p>
<p>Google-News scanne ich einmal am Tag, die wirklich wichtigen Angelegenheiten gehen sowieso durch die Twittersphäre. Und Twitter? Das Gezwitscher wird abgestellt, wenn ich mich auf die Arbeit und meine Aufgaben konzentriere. So einfach ist das.</p>
<p>Auf Facebook bin ich nicht sonderlich „connected“, die Anzahl meiner „Freunde“ ist beschränkt und insofern lenkt mich das nicht wirklich ab. Meist bin ich dort ausgeloggt. Dann gibt es noch drei Foren, in denen ich angemeldet bin, an zwei nehme ich aktiv teil, das dritte verfolge ich sporadisch.</p>
<p>Offline-Infos beziehe ich aus TV-Nachrichten, wenn ich Zeit und Lust habe. Morgens läuft das Radio, lokale Neuigkeiten finden somit ebenfalls meine Aufmerksamkeit. (Jetzt verrate ich aber so einiges über meine Gewohnheiten. Wenn das mal nicht ausgespäht wird. <img src='http://www.unqualifiziert.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  )</p>
<h3>Überangebot an Informationen oder Zeitmangel?</h3>
<p>Mir drängt sich die Frage auf, ob wir es mit zu vielen Kanälen und damit verbundenen Informationen zu tun haben – oder ob der Tag nur zu wenig Stunden für uns übrig hat. Eine klare Antwort muss jeder für sich selbst finden. Für mich ist es jedenfalls ein Aspekt meines persönlichen Zeitmanagements und keinesfalls ein Problem wegen der Inhalte, die auf mich einprasseln. Ich kann für mich ganz gut unterscheiden, was sich für mich zu lesen und zu wissen lohnt. Und wenn ich mich ausklinke, kann über das Internet eine Informationssintflut hereinbrechen – und ich bekomme es nicht mit. Bis ich Zeit dafür habe. So einfach lebe ich damit. Aber um ehrlich zu sein, auch ich wünsche mir manchmal, dass der Tag länger wäre. Wunschdenken wird ja wohl noch erlaubt sein.</p>
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		<title>Von starken Jugendlichen, Eigenverantwortung und Kultur</title>
		<link>http://www.unqualifiziert.net/von-starken-jugendlichen-eigenverantwortung-und-kultur/</link>
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		<pubDate>Fri, 14 May 2010 10:56:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Jugend]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Interessant, dass in jeder Generation dieselbe Diskussion stattfindet, sobald sie die 30-Jahre-Grenze überschritten hat. Der Jugend fehle es an Kultur und sowieso ist sie gemeinhin schlechter und mehr ungezogen, als es in der eigenen Jugendzeit der Fall war. Jugend ist, was sie immer war Die jungen Menschen sind heute wie damals damit beschäftigt, ihren Hormonhaushalt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-809" style="margin: 8px;" title="Aus der Reihe fallen" src="http://www.unqualifiziert.net/wp-content/uploads/2010/05/aus_der_reihe_5318-web-150x150.jpg" alt="Aus der Reihe fallen" width="150" height="150" />Interessant, dass in jeder Generation dieselbe Diskussion stattfindet, sobald sie die 30-Jahre-Grenze überschritten hat. Der Jugend fehle es an Kultur und sowieso ist sie gemeinhin schlechter und mehr ungezogen, als es in der eigenen Jugendzeit der Fall war.</p>
<h3>Jugend ist, was sie immer war</h3>
<p>Die jungen Menschen sind heute wie damals damit beschäftigt, ihren Hormonhaushalt zu regeln und ihre Ausrichtung für die nächsten Jahre zu finden. Allgemein veränderte sich daher der Begriff Jugend weder in seiner Bedeutung noch leben es junge Menschen anders aus. Die Umstände veränderten sich jedoch naturgemäß. So war es immer – so wird es künftig sein.</p>
<p>An die aktuellen Konstellationen der Gesellschaft und Möglichkeiten passen sich junge Leute allerdings an und entwickeln daraus unter anderem neue Formen des Kulturbegriffs. Nicht immer gefällt dies Erziehungsberechtigten und Erziehungsverantwortlichen, weil sie diese „Kulturströme“ nicht verstehen oder weil die eigene Entwicklung von stärkeren Rahmenbedingungen begrenzt und damit gehemmt war. Unbewusst wünscht man daher den Jugendlichen die Stricke, die einen selbst gefangen hielten.</p>
<h3>Falsche Vorschriften und Regeln</h3>
<p>Der verteufelte Gau als Folge daraus: Den Jugendlichen wird zu wenig Eigenverantwortung übertragen. Stattdessen versuchen engagierte Eltern mit vorhaltenden und vorschreibenden Tiraden ihre Sprösslinge in die „richtige“ Richtung zu lenken. Im Extremfall werden Sanktionen bei Nichtbeachtung diverser unsinniger Regeln und Strafen verhängt, die sich die wenigsten Jugendlichen gefallen lassen. Insbesondere, wenn die angehenden Erwachsenen sich zu einer Sub-Kultur hingezogen fühlen, schrillen bei Eltern die Alarmglocken und übereifriges Handeln übernimmt das Regiment.</p>
<p>Kultur unterliegt jedoch einer ständigen Weiterentwicklung. Was teils vor 50 oder 60 Jahren noch als jugendliche Albernheit oder als Teufelswerk betitelt wurde, gilt heute als Teil unserer Kulturentwicklung, als Vorreiter neuer Begrifflichkeiten, die in der Gesellschaft anerkannt sind. Von den „Alten“ damals verpönte Persönlichkeiten gelten heute als Künstler, als aktive Former von Kultur und Kunst. Aus verachteter jugendlicher Sub-Kultur ist „wahre“ Kultur geworden.</p>
<h3>Verstehen wollen statt verteufeln</h3>
<p>Jugendliche grenzen sich von alten Dogmen ab, es findet eine Abspaltung statt – oder besser: Altes wird verworfen oder weiterentwickelt, Neues erfunden und damit experimentiert. Wer aufs Verfallsdatum zugeht, neigt gelegentlich dazu, Dinge nicht als Kultur oder notwendige Entwicklung anzusehen, weil einzig die eigenen Interessen als „kultiviert“ gelten.</p>
<p>Wird Jugendlichen vorgehalten, wie schlecht ihre Generation sei, wie überaus verachtenswert, entsteht eine starke Gegenbewegung: Entfernung statt Annäherung. Dabei weiß ich aus eigener Erfahrung, dass Geduld und Interesse mehr bringen, dass das Nachvollziehenwollen von Entscheidungen und Handlungen Jugendlicher einen positiven Dialog schafft, der zusammenführt. Es ist wichtig, in einem guten Kontakt mit der Jugend zu bleiben. Vorbildlich schaffen das die Großeltern oft besser, als die Eltern in der Lage sind.</p>
<p>Es wäre vermessen, alles was Jungendliche tun als Entwicklung der Kultur und damit als etwas Positives zu bewerten. Dauerhaft übermäßiges Saufen, völlige Planlosigkeit mit absolutem Desinteresse gepaart und Gewalt werden weder ein Individuum noch eine Gruppe voranbringen. Aber dies ist trotz der Darstellung in der Boulevard-Presse nicht die Regel – und sowieso findet drum herum noch mehr statt.</p>
<h3>Gefühle transportieren</h3>
<p>Anstatt bei vermeintlichen Verfehlungen von Kindern und Jugendlichen mit der Bestrafungskeule einen Rundumschlag anzuzetteln, ist das ehrliche Zeigen der eigenen positiven und negativen Gefühle wesentlich eindrucksvoller. Die eigene Meinung in den Raum werfen, ohne zu belehren und ohne andere Meinungen zu unterdrücken, zeugt von der Fähigkeit zu konstruktiven Gesprächen. Davor haben nicht nur junge Leute normalerweise Respekt, sondern ist im generellen Umgang miteinander die Königsdisziplin der Kommunikation. Selbst wenn alle nonverbalen Signale des Jugendlichen vielleicht auf Abwehr gestellt zu sein scheinen, man darf sicher sein, dass die Worte in die Gehirnwindungen vorgedrungen sind und dort etwas auslösen.</p>
<h3>Entspannter sein und bleiben</h3>
<p>Wenn die angehenden Erwachsenen sich einer Sub-Kultur anschließen, sollte man entspannt bleiben, sofern die Kids nicht die eigene Gesundheit gefährden. Meine Zeilen handeln nicht von Extrembeispielen. Zudem: Wer sich im Kindesalter dem Nachwuchs gegenüber schlecht verhalten hat, sich nicht für sie in ausreichendem Maße interessiert und eingesetzt hat, darf nicht glauben, dass diese Versäumnisse später nachgeholt werden können. Zu viel Ehrgeiz für die Kids schadet auch, wie ich finde. Ein vernünftiges Level zwischen fördern und fordern und Eigenverantwortlichkeit zu finden und gelassen zu bleiben, das ist das Schwierige.</p>
<h3>Verantwortung zulassen und früh fördern</h3>
<p>Ich denke, dass man jungen Leuten allerspätestens ab 12 oder 13 Jahren für viele Dinge die Verantwortung übertragen muss. Eigentlich ist es in diesem Alter schon bei einigen Themen zu spät. Früh sollten Kids lernen, selbst über Manches zu entscheiden, damit sie stark bei den vielbesagten Verführungen in der Jugendzeit reagieren können. Wer schon als Kind immer zu allem Ja sagen musste, weil man dies Erwachsenen gegenüber „halt so macht“, wird sich schwer tun, später ein deutliches Nein auszusprechen, wenn es nötig ist.</p>
<p>Ich meine nicht, dass sich Eltern aus der Verantwortung ziehen sollen. Aber bei Themen, die zu einem unsinnigen Machtkampf ausarten, kann das Kind ruhig aus den Konsequenzen des eigenen Willens lernen, weil man ihm diesen lässt. Als unaufgeregter Ansprechpartner und Berater sollte man als Eltern jedoch stets fungieren. Wenn nötig, greift man ein, indem man Hilfestellung anbietet.</p>
<p>Ich meine: Die übertragene Eigenverantwortung ist der Stoff, aus dem starke Kinder und Jugendliche mit eigenen Ideen und Gedanken geformt werden! Unabhängige Ideen und Gedanken sind die Quelle einer interessanten, zukunftsweisenden Kulturentwicklung.</p>
<p><em>Ich bin keine Erziehungsexpertin und jeder muss seinen eigenen Weg mit seinen Kindern finden. Dennoch würde ich es begrüßen, wenn man meine Worte und Gedanken als Anregung für eigene Rückschlüsse annimmt und sich mit der Bedeutung von Kulturentwicklung, sich mit Erziehung und sich mit dem passenden Umgang mit Jugendlichen auseinandersetzt.</em></p>
<h6><em><span style="font-style: normal;">Bildnachweis: Foto von happyeddy, &#8220;Aus der Reihe fallen&#8221; &#8211; <a title="Some rights reserved" href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/de/deed.de" target="_blank">Some rights reserved</a>.</span></em></h6>
<h6><em><span style="font-style: normal;">Quelle: www.piqs.de</span></em></h6>
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		<title>Eigenwillig: Der Schein trügt</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Apr 2010 17:09:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Anpassung]]></category>
		<category><![CDATA[Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Eigenwilligkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Entfaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Respekt]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern stand ich mit herrn eisy am Leipziger Hauptbahnhof. Dort sind wie an allen größeren Bahnhöfen diese netten Schalter für Menschen, die 1.-Klasse-Tickets kaufen wollen. Genau hier warteten wir mit respektvollem Abstand darauf, ein Ticket für uns beide zu erwerben. Wenige Minuten nach uns erschien ein „Anzugträger“, jung, dynamisch, vermeintlich erfolgreich. Kaum wurde der 1.-Klasse-Schalter [...]]]></description>
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<p><img class="alignleft size-full wp-image-739" style="margin: 10px;" title="laber" src="http://www.unqualifiziert.net/wp-content/uploads/2010/04/laber.jpg" alt="laber" width="286" height="105" />Gestern stand ich mit herrn eisy am Leipziger Hauptbahnhof. Dort sind wie an allen größeren Bahnhöfen diese netten Schalter für Menschen, die 1.-Klasse-Tickets kaufen wollen. Genau hier warteten wir mit respektvollem Abstand darauf, ein Ticket für uns beide zu erwerben. Wenige Minuten nach uns erschien ein „Anzugträger“, jung, dynamisch, vermeintlich erfolgreich. Kaum wurde der 1.-Klasse-Schalter frei, wollte genau dieser Mensch selbstbewusst an den Schalter schweben, doch er hat die Rechnung nicht mit Herrn und Frau Eisy gemacht. Zwei große Schritte schneller, ein freundlicher Blick später – wir standen vor der Dame der Deutschen Bahn und ließen ihn hinter uns. Auch sie war für Augenblicke skeptisch, ob wir bei ihr richtig waren. Erst als wir eindeutig 1.-Klasse-Tickets orderten, erfüllte sie freundlich ihren Dienst. Wir sind schließlich auch höfliche Naturen.</p>
<h3>Was war passiert?</h3>
<p>Mein Liebster und ich sind erfolgreich genug, um uns den Luxus von 1.-Klasse-Bahnreisen zu gönnen, vor allem nach einem langen Tag wie es gestern durch die <a title="Leipzig Online-Marketing eXchange" href="http://www.leo-x.de/" target="_blank">Leo-X</a> der Fall war. Außerdem sparen wir Geld für ein eigenes<a title="Das Auto ist ein Auslaufmodell" href="http://www.unqualifiziert.net/das-auto-ist-ein-auslaufmodell/" target="_blank"> Auto</a>. (Eine Menge Geld. <img src='http://www.unqualifiziert.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  ) Wir arbeiten viel und investieren massenhaft Zeit in unser Unternehmen. Das bedeutet jedoch nicht, dass wir uns in Business-Outfits pressen, weder ständig noch wenn sich die Gelegenheit bietet. So angepasst sind wir beide nicht und das führt häufig zu einer Fehleinschätzung durch Mitmenschen, wie es gestern dem netten Anzugträger unterlief, weil er nur von Äußerem gelenkt sein Urteil getroffen hat. Soll ich ehrlich sein? Ein wenig amüsiert mich diese Tatsache immer wieder in solchen und ähnlichen Situationen.</p>
<h3>Anpassung – Fehlanzeige?</h3>
<p>Einigermaßen sollte sich jeder anpassen und grundsätzlich muss eine gesunde Freundlichkeit der Alltag sein, auch ein achtsamer Blick in die Umgebung, um schwächere Mitmenschen nicht außen vor zu lassen, finde ich wichtig. Das ist für mich wesentlicher als ein Konformgehen mit den allgemeinen Konventionen der Kleiderordnung und dem, was sonst „gerade so üblich“ ist. Häufig erlebe ich, dass gerade die Menschen bedeutend respektvoller im Umgang und freundlicher in ihrer Sprache sind, die ihrem Aussehen nach völlig gegenteilig beurteilt werden. Ebenso, dass Leute &#8211; scheinbar wohlerzogen und zuvorkommend &#8211; sich wie ekelhafte Egoisten, nein Egomanen benehmen, die kaltschnäuzig und entmenscht ihr Ding durchziehen.</p>
<p>Vielleicht(!) vermische ich in diesem Blogbeitrag zwei Themen, aber ich komme nun gerne auf mein ursprüngliches Anliegen zurück. Ich sehe es nicht ein, mich optisch völlig anzupassen. Wer denkt, ich sei unmöglich, gar assi gekleidet, irrt. Ich trage saubere, ordentliche, gemeingültige Kleidung, aber ich weigere mich soweit es geht, mich in Sachen zu zwängen, die ich nicht tragen will. Allerdings zögere ich nicht ein Kostüm anzuziehen, wenn mir der Sinn danach steht. Aber das kommt selten vor. <img src='http://www.unqualifiziert.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<h3>Freie Entfaltung</h3>
<p>Der Satz: „Kleider machen Leute“ mag seine Berechtigung behalten. Unser Gehirn neigt nun mal dazu, die Umwelt zu kategorisieren und gewissermaßen vorzuverurteilen, um die gewaltige Flut von Eindrücken bewältigen zu können. Dennoch behaupte ich, dass wir uns nicht zu sehr davon beindrucken lassen dürfen. Wie erwähnt, auch seriös auftretende, aussehende Personen können Übles im Schilde führen. Sie blenden bewusst mit Äußerlichkeiten, um ihre Abzocke über die Bühne zu bringen. Zu oft erfolgreich.</p>
<p>Nicht nur die Kleidung ist ein Faktor, der uns zu einer falschen Einschätzung führen kann. Tattoos, Piercings und ein ungewöhnlicher Haarschnitt – zack, steckt man in einer Schublade des Denkens „einfach gestrickter“ Leute, in die man nicht gehört. Freie Entfaltung ist zwar ein Recht, das jeder hat, aber leider wird durch sie mancher Weg verbaut, der locker und besser von einer illustren Persönlichkeit bewältigt werden könnte als von einer angepassten.</p>
<h3>Der Eigenwilligkeit eine Chance</h3>
<p>Ich plädiere vielleicht auf relativ einsamem Posten, doch ich wünsche mir mehr Chancen für eigenwillige Persönlichkeiten. Überraschungen können daraus entstehen, Beziehungen verschiedener Arten sich daraus entwickeln. Ich bin für ein Kennenlernen, anstatt eines Abstempelns von vornherein. Ich bin dafür, dass die „Eigenwilligen“ den „Normalos“ gegenüber weniger spießig und dafür aufgeschlossener werden. Denn auch das ist Realität – die Voreingenommenheit funktioniert in der Gesellschaft(?) in beide Richtungen. Doch auch Konformität kann Eigenwilligkeit bedeuten, nur ist es dann nicht so leicht zu erkennen.</p>
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		<title>Für Freiheit standen wir einst ein…</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Apr 2010 12:09:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>

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		<description><![CDATA[… Frauen rissen sich die BHs von den Brüsten und tanzten nackt im Matsch, Männer zogen in den Krieg, verloren im Bombenhagel Gliedmaßen oder gar ihr Leben. Essays wurden geschrieben, Lieder gesungen, Obrigkeiten niedergerungen. Alles für die Freiheit. Und heute? Heute kauft man Apple-Produkte. Jetzt seid ihr dran.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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		</div>
<p><img class="alignright size-full wp-image-725" title="getfree" src="http://www.unqualifiziert.net/wp-content/uploads/2010/04/getfree.jpg" alt="getfree" width="271" height="119" />… Frauen rissen sich die BHs von den Brüsten und tanzten nackt im Matsch, Männer zogen in den Krieg, verloren im Bombenhagel Gliedmaßen oder gar ihr Leben. Essays wurden geschrieben, Lieder gesungen, Obrigkeiten niedergerungen.</p>
<p>Alles für die Freiheit.</p>
<p>Und heute?</p>
<p>Heute kauft man Apple-Produkte.</p>
<p><em>Jetzt seid ihr dran. <img src='http://www.unqualifiziert.net/wp-includes/images/smilies/icon_razz.gif' alt=':P' class='wp-smiley' /> </em></p>
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