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	<title>Unqualifiziert &#187; Philosophie</title>
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		<title>Informationsflut managen – oder?</title>
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		<pubDate>Fri, 28 May 2010 08:05:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Webmaster Friday]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Webmaster Friday klopft an und ich nehme am dieswöchigen Thema über die Informationsflut teil, weil wir im Netz alle davon betroffen sind. Wir stehen im Strom der massenhaften Informationen – egal, wie interessant oder sinnentleert sie sein mögen. Die Herausforderung besteht im Filtern und Lenken dieser Inhalte. Oder fehlt uns einfach ein längerer Tag? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-830" style="margin: 8px;" title="webmasterfriday" src="http://www.unqualifiziert.net/wp-content/uploads/2010/05/webmasterfriday.jpg" alt="webmasterfriday" width="250" height="177" />Der Webmaster Friday klopft an und ich nehme am dieswöchigen Thema über die Informationsflut teil, weil wir im Netz alle davon betroffen sind. Wir stehen im Strom der <a title="Webmasterfriday - Ertrinken wir in der Informationsflut?" href="http://www.webmasterfriday.de/blog/ertrinken-wir-in-der-informationsflut" target="_blank">massenhaften Informationen</a> – egal, wie interessant oder sinnentleert sie sein mögen. Die Herausforderung besteht im Filtern und Lenken dieser Inhalte. Oder fehlt uns einfach ein längerer Tag?</p>
<h3>Leises Blätterrauschen und dröhnende Informationslawinen</h3>
<p>Von reißenden Flutwellen aus Informationen umspült fühlte man sich früher sicher nicht. Vor wenigen Jahrzehnten schlug der Vater noch morgens bei Kaffee die frische Tageszeitung auf und seine Finger färbten sich von der Druckerschwärze. Tagsüber erreichten uns die wichtigen Ereignisse im Inland und des Weltgeschehens über das Radio, abends gab es um 20:00 Uhr die Tagesschau, um auf dem Laufenden zu bleiben. Mutti blätterte vielleicht noch in dem einen oder anderen Magazin, das von Promis und Sternchen, von Adel und Helden des Alltags erzählte.</p>
<p>Wie sieht es heute aus? Für die Masse der Menschen nicht viel anders als damals, vielleicht wird zusätzlich Google-News angeklickt und Themen von persönlichem Interesse gelesen, ein wenig im Netz rumgeguckt. Das wars.</p>
<p>Nicht so bei den Netz-Affinen. Die Digital Natives und Webworker sowie Blogger sind meist rund um die Uhr online &#8211; so auch ich. Twitter, Facebook und andere Netzwerke vermitteln Informationen, die eigentlich größtenteils unwichtig sind. Nein, nicht ganz. Denn auch das Gegenteil ist oft der Fall – ohne diese modernen Informationskanäle entgingen uns Skandale beispiellosen Ausmaßes und wichtige Neuigkeiten, die man hinter dem Rücken der Bürger, Kunden und User abzuziehen versucht.</p>
<p>News-Seiten, Blogs und Newsletter, aber auch RSS-Feeds, geschäftliche und private E-Mails, und was ich noch vergessen habe, komplettieren den vermeintlichen Überschuss an Infos. Mobil sind wir überdies durch Smartphones erreichbar, wir rufen von überall unsere Informationskanäle auf. Es scheint nur natürlich, dass nach einem Management dieser Datenmengen gerufen wird. Und das hängt unmittelbar mit Zeitmanagement zusammen.</p>
<h3>Scannen und Filtern</h3>
<p>Gehe ich von mir aus, bin ich recht einfach gestrickt. Um ehrlich zu sein, abonnierte ich von nur zwei Blogs RSS-Feeds. Ein Blog, weil er sehr selten Beiträge ausspuckt und tägliches Ansurfen daher keinen Sinn machen würde. Einer, weil er mich wirklich interessiert. Durch Twitter gelange ich auf viele Blogs, die ich gerne lese und bei denen ich regelmäßig aufschlage. Dadurch bestimme ich zumindest den Zeitpunkt. Denn – das ist eben eine Schwäche von mir – finde ich im Feed-Reader einen Beitrag, will ich ihn sofort lesen. Blöd, nicht wahr?</p>
<p>Google-News scanne ich einmal am Tag, die wirklich wichtigen Angelegenheiten gehen sowieso durch die Twittersphäre. Und Twitter? Das Gezwitscher wird abgestellt, wenn ich mich auf die Arbeit und meine Aufgaben konzentriere. So einfach ist das.</p>
<p>Auf Facebook bin ich nicht sonderlich „connected“, die Anzahl meiner „Freunde“ ist beschränkt und insofern lenkt mich das nicht wirklich ab. Meist bin ich dort ausgeloggt. Dann gibt es noch drei Foren, in denen ich angemeldet bin, an zwei nehme ich aktiv teil, das dritte verfolge ich sporadisch.</p>
<p>Offline-Infos beziehe ich aus TV-Nachrichten, wenn ich Zeit und Lust habe. Morgens läuft das Radio, lokale Neuigkeiten finden somit ebenfalls meine Aufmerksamkeit. (Jetzt verrate ich aber so einiges über meine Gewohnheiten. Wenn das mal nicht ausgespäht wird. <img src='http://www.unqualifiziert.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  )</p>
<h3>Überangebot an Informationen oder Zeitmangel?</h3>
<p>Mir drängt sich die Frage auf, ob wir es mit zu vielen Kanälen und damit verbundenen Informationen zu tun haben – oder ob der Tag nur zu wenig Stunden für uns übrig hat. Eine klare Antwort muss jeder für sich selbst finden. Für mich ist es jedenfalls ein Aspekt meines persönlichen Zeitmanagements und keinesfalls ein Problem wegen der Inhalte, die auf mich einprasseln. Ich kann für mich ganz gut unterscheiden, was sich für mich zu lesen und zu wissen lohnt. Und wenn ich mich ausklinke, kann über das Internet eine Informationssintflut hereinbrechen – und ich bekomme es nicht mit. Bis ich Zeit dafür habe. So einfach lebe ich damit. Aber um ehrlich zu sein, auch ich wünsche mir manchmal, dass der Tag länger wäre. Wunschdenken wird ja wohl noch erlaubt sein.</p>
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		<title>Von starken Jugendlichen, Eigenverantwortung und Kultur</title>
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		<pubDate>Fri, 14 May 2010 10:56:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Jugend]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Interessant, dass in jeder Generation dieselbe Diskussion stattfindet, sobald sie die 30-Jahre-Grenze überschritten hat. Der Jugend fehle es an Kultur und sowieso ist sie gemeinhin schlechter und mehr ungezogen, als es in der eigenen Jugendzeit der Fall war. Jugend ist, was sie immer war Die jungen Menschen sind heute wie damals damit beschäftigt, ihren Hormonhaushalt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-809" style="margin: 8px;" title="Aus der Reihe fallen" src="http://www.unqualifiziert.net/wp-content/uploads/2010/05/aus_der_reihe_5318-web-150x150.jpg" alt="Aus der Reihe fallen" width="150" height="150" />Interessant, dass in jeder Generation dieselbe Diskussion stattfindet, sobald sie die 30-Jahre-Grenze überschritten hat. Der Jugend fehle es an Kultur und sowieso ist sie gemeinhin schlechter und mehr ungezogen, als es in der eigenen Jugendzeit der Fall war.</p>
<h3>Jugend ist, was sie immer war</h3>
<p>Die jungen Menschen sind heute wie damals damit beschäftigt, ihren Hormonhaushalt zu regeln und ihre Ausrichtung für die nächsten Jahre zu finden. Allgemein veränderte sich daher der Begriff Jugend weder in seiner Bedeutung noch leben es junge Menschen anders aus. Die Umstände veränderten sich jedoch naturgemäß. So war es immer – so wird es künftig sein.</p>
<p>An die aktuellen Konstellationen der Gesellschaft und Möglichkeiten passen sich junge Leute allerdings an und entwickeln daraus unter anderem neue Formen des Kulturbegriffs. Nicht immer gefällt dies Erziehungsberechtigten und Erziehungsverantwortlichen, weil sie diese „Kulturströme“ nicht verstehen oder weil die eigene Entwicklung von stärkeren Rahmenbedingungen begrenzt und damit gehemmt war. Unbewusst wünscht man daher den Jugendlichen die Stricke, die einen selbst gefangen hielten.</p>
<h3>Falsche Vorschriften und Regeln</h3>
<p>Der verteufelte Gau als Folge daraus: Den Jugendlichen wird zu wenig Eigenverantwortung übertragen. Stattdessen versuchen engagierte Eltern mit vorhaltenden und vorschreibenden Tiraden ihre Sprösslinge in die „richtige“ Richtung zu lenken. Im Extremfall werden Sanktionen bei Nichtbeachtung diverser unsinniger Regeln und Strafen verhängt, die sich die wenigsten Jugendlichen gefallen lassen. Insbesondere, wenn die angehenden Erwachsenen sich zu einer Sub-Kultur hingezogen fühlen, schrillen bei Eltern die Alarmglocken und übereifriges Handeln übernimmt das Regiment.</p>
<p>Kultur unterliegt jedoch einer ständigen Weiterentwicklung. Was teils vor 50 oder 60 Jahren noch als jugendliche Albernheit oder als Teufelswerk betitelt wurde, gilt heute als Teil unserer Kulturentwicklung, als Vorreiter neuer Begrifflichkeiten, die in der Gesellschaft anerkannt sind. Von den „Alten“ damals verpönte Persönlichkeiten gelten heute als Künstler, als aktive Former von Kultur und Kunst. Aus verachteter jugendlicher Sub-Kultur ist „wahre“ Kultur geworden.</p>
<h3>Verstehen wollen statt verteufeln</h3>
<p>Jugendliche grenzen sich von alten Dogmen ab, es findet eine Abspaltung statt – oder besser: Altes wird verworfen oder weiterentwickelt, Neues erfunden und damit experimentiert. Wer aufs Verfallsdatum zugeht, neigt gelegentlich dazu, Dinge nicht als Kultur oder notwendige Entwicklung anzusehen, weil einzig die eigenen Interessen als „kultiviert“ gelten.</p>
<p>Wird Jugendlichen vorgehalten, wie schlecht ihre Generation sei, wie überaus verachtenswert, entsteht eine starke Gegenbewegung: Entfernung statt Annäherung. Dabei weiß ich aus eigener Erfahrung, dass Geduld und Interesse mehr bringen, dass das Nachvollziehenwollen von Entscheidungen und Handlungen Jugendlicher einen positiven Dialog schafft, der zusammenführt. Es ist wichtig, in einem guten Kontakt mit der Jugend zu bleiben. Vorbildlich schaffen das die Großeltern oft besser, als die Eltern in der Lage sind.</p>
<p>Es wäre vermessen, alles was Jungendliche tun als Entwicklung der Kultur und damit als etwas Positives zu bewerten. Dauerhaft übermäßiges Saufen, völlige Planlosigkeit mit absolutem Desinteresse gepaart und Gewalt werden weder ein Individuum noch eine Gruppe voranbringen. Aber dies ist trotz der Darstellung in der Boulevard-Presse nicht die Regel – und sowieso findet drum herum noch mehr statt.</p>
<h3>Gefühle transportieren</h3>
<p>Anstatt bei vermeintlichen Verfehlungen von Kindern und Jugendlichen mit der Bestrafungskeule einen Rundumschlag anzuzetteln, ist das ehrliche Zeigen der eigenen positiven und negativen Gefühle wesentlich eindrucksvoller. Die eigene Meinung in den Raum werfen, ohne zu belehren und ohne andere Meinungen zu unterdrücken, zeugt von der Fähigkeit zu konstruktiven Gesprächen. Davor haben nicht nur junge Leute normalerweise Respekt, sondern ist im generellen Umgang miteinander die Königsdisziplin der Kommunikation. Selbst wenn alle nonverbalen Signale des Jugendlichen vielleicht auf Abwehr gestellt zu sein scheinen, man darf sicher sein, dass die Worte in die Gehirnwindungen vorgedrungen sind und dort etwas auslösen.</p>
<h3>Entspannter sein und bleiben</h3>
<p>Wenn die angehenden Erwachsenen sich einer Sub-Kultur anschließen, sollte man entspannt bleiben, sofern die Kids nicht die eigene Gesundheit gefährden. Meine Zeilen handeln nicht von Extrembeispielen. Zudem: Wer sich im Kindesalter dem Nachwuchs gegenüber schlecht verhalten hat, sich nicht für sie in ausreichendem Maße interessiert und eingesetzt hat, darf nicht glauben, dass diese Versäumnisse später nachgeholt werden können. Zu viel Ehrgeiz für die Kids schadet auch, wie ich finde. Ein vernünftiges Level zwischen fördern und fordern und Eigenverantwortlichkeit zu finden und gelassen zu bleiben, das ist das Schwierige.</p>
<h3>Verantwortung zulassen und früh fördern</h3>
<p>Ich denke, dass man jungen Leuten allerspätestens ab 12 oder 13 Jahren für viele Dinge die Verantwortung übertragen muss. Eigentlich ist es in diesem Alter schon bei einigen Themen zu spät. Früh sollten Kids lernen, selbst über Manches zu entscheiden, damit sie stark bei den vielbesagten Verführungen in der Jugendzeit reagieren können. Wer schon als Kind immer zu allem Ja sagen musste, weil man dies Erwachsenen gegenüber „halt so macht“, wird sich schwer tun, später ein deutliches Nein auszusprechen, wenn es nötig ist.</p>
<p>Ich meine nicht, dass sich Eltern aus der Verantwortung ziehen sollen. Aber bei Themen, die zu einem unsinnigen Machtkampf ausarten, kann das Kind ruhig aus den Konsequenzen des eigenen Willens lernen, weil man ihm diesen lässt. Als unaufgeregter Ansprechpartner und Berater sollte man als Eltern jedoch stets fungieren. Wenn nötig, greift man ein, indem man Hilfestellung anbietet.</p>
<p>Ich meine: Die übertragene Eigenverantwortung ist der Stoff, aus dem starke Kinder und Jugendliche mit eigenen Ideen und Gedanken geformt werden! Unabhängige Ideen und Gedanken sind die Quelle einer interessanten, zukunftsweisenden Kulturentwicklung.</p>
<p><em>Ich bin keine Erziehungsexpertin und jeder muss seinen eigenen Weg mit seinen Kindern finden. Dennoch würde ich es begrüßen, wenn man meine Worte und Gedanken als Anregung für eigene Rückschlüsse annimmt und sich mit der Bedeutung von Kulturentwicklung, sich mit Erziehung und sich mit dem passenden Umgang mit Jugendlichen auseinandersetzt.</em></p>
<h6><em><span style="font-style: normal;">Bildnachweis: Foto von happyeddy, &#8220;Aus der Reihe fallen&#8221; &#8211; <a title="Some rights reserved" href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/de/deed.de" target="_blank">Some rights reserved</a>.</span></em></h6>
<h6><em><span style="font-style: normal;">Quelle: www.piqs.de</span></em></h6>
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		<title>Eigenwillig: Der Schein trügt</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Apr 2010 17:09:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Anpassung]]></category>
		<category><![CDATA[Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Eigenwilligkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Entfaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Respekt]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern stand ich mit herrn eisy am Leipziger Hauptbahnhof. Dort sind wie an allen größeren Bahnhöfen diese netten Schalter für Menschen, die 1.-Klasse-Tickets kaufen wollen. Genau hier warteten wir mit respektvollem Abstand darauf, ein Ticket für uns beide zu erwerben. Wenige Minuten nach uns erschien ein „Anzugträger“, jung, dynamisch, vermeintlich erfolgreich. Kaum wurde der 1.-Klasse-Schalter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-739" style="margin: 10px;" title="laber" src="http://www.unqualifiziert.net/wp-content/uploads/2010/04/laber.jpg" alt="laber" width="286" height="105" />Gestern stand ich mit herrn eisy am Leipziger Hauptbahnhof. Dort sind wie an allen größeren Bahnhöfen diese netten Schalter für Menschen, die 1.-Klasse-Tickets kaufen wollen. Genau hier warteten wir mit respektvollem Abstand darauf, ein Ticket für uns beide zu erwerben. Wenige Minuten nach uns erschien ein „Anzugträger“, jung, dynamisch, vermeintlich erfolgreich. Kaum wurde der 1.-Klasse-Schalter frei, wollte genau dieser Mensch selbstbewusst an den Schalter schweben, doch er hat die Rechnung nicht mit Herrn und Frau Eisy gemacht. Zwei große Schritte schneller, ein freundlicher Blick später – wir standen vor der Dame der Deutschen Bahn und ließen ihn hinter uns. Auch sie war für Augenblicke skeptisch, ob wir bei ihr richtig waren. Erst als wir eindeutig 1.-Klasse-Tickets orderten, erfüllte sie freundlich ihren Dienst. Wir sind schließlich auch höfliche Naturen.</p>
<h3>Was war passiert?</h3>
<p>Mein Liebster und ich sind erfolgreich genug, um uns den Luxus von 1.-Klasse-Bahnreisen zu gönnen, vor allem nach einem langen Tag wie es gestern durch die <a title="Leipzig Online-Marketing eXchange" href="http://www.leo-x.de/" target="_blank">Leo-X</a> der Fall war. Außerdem sparen wir Geld für ein eigenes<a title="Das Auto ist ein Auslaufmodell" href="http://www.unqualifiziert.net/das-auto-ist-ein-auslaufmodell/" target="_blank"> Auto</a>. (Eine Menge Geld. <img src='http://www.unqualifiziert.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  ) Wir arbeiten viel und investieren massenhaft Zeit in unser Unternehmen. Das bedeutet jedoch nicht, dass wir uns in Business-Outfits pressen, weder ständig noch wenn sich die Gelegenheit bietet. So angepasst sind wir beide nicht und das führt häufig zu einer Fehleinschätzung durch Mitmenschen, wie es gestern dem netten Anzugträger unterlief, weil er nur von Äußerem gelenkt sein Urteil getroffen hat. Soll ich ehrlich sein? Ein wenig amüsiert mich diese Tatsache immer wieder in solchen und ähnlichen Situationen.</p>
<h3>Anpassung – Fehlanzeige?</h3>
<p>Einigermaßen sollte sich jeder anpassen und grundsätzlich muss eine gesunde Freundlichkeit der Alltag sein, auch ein achtsamer Blick in die Umgebung, um schwächere Mitmenschen nicht außen vor zu lassen, finde ich wichtig. Das ist für mich wesentlicher als ein Konformgehen mit den allgemeinen Konventionen der Kleiderordnung und dem, was sonst „gerade so üblich“ ist. Häufig erlebe ich, dass gerade die Menschen bedeutend respektvoller im Umgang und freundlicher in ihrer Sprache sind, die ihrem Aussehen nach völlig gegenteilig beurteilt werden. Ebenso, dass Leute &#8211; scheinbar wohlerzogen und zuvorkommend &#8211; sich wie ekelhafte Egoisten, nein Egomanen benehmen, die kaltschnäuzig und entmenscht ihr Ding durchziehen.</p>
<p>Vielleicht(!) vermische ich in diesem Blogbeitrag zwei Themen, aber ich komme nun gerne auf mein ursprüngliches Anliegen zurück. Ich sehe es nicht ein, mich optisch völlig anzupassen. Wer denkt, ich sei unmöglich, gar assi gekleidet, irrt. Ich trage saubere, ordentliche, gemeingültige Kleidung, aber ich weigere mich soweit es geht, mich in Sachen zu zwängen, die ich nicht tragen will. Allerdings zögere ich nicht ein Kostüm anzuziehen, wenn mir der Sinn danach steht. Aber das kommt selten vor. <img src='http://www.unqualifiziert.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<h3>Freie Entfaltung</h3>
<p>Der Satz: „Kleider machen Leute“ mag seine Berechtigung behalten. Unser Gehirn neigt nun mal dazu, die Umwelt zu kategorisieren und gewissermaßen vorzuverurteilen, um die gewaltige Flut von Eindrücken bewältigen zu können. Dennoch behaupte ich, dass wir uns nicht zu sehr davon beindrucken lassen dürfen. Wie erwähnt, auch seriös auftretende, aussehende Personen können Übles im Schilde führen. Sie blenden bewusst mit Äußerlichkeiten, um ihre Abzocke über die Bühne zu bringen. Zu oft erfolgreich.</p>
<p>Nicht nur die Kleidung ist ein Faktor, der uns zu einer falschen Einschätzung führen kann. Tattoos, Piercings und ein ungewöhnlicher Haarschnitt – zack, steckt man in einer Schublade des Denkens „einfach gestrickter“ Leute, in die man nicht gehört. Freie Entfaltung ist zwar ein Recht, das jeder hat, aber leider wird durch sie mancher Weg verbaut, der locker und besser von einer illustren Persönlichkeit bewältigt werden könnte als von einer angepassten.</p>
<h3>Der Eigenwilligkeit eine Chance</h3>
<p>Ich plädiere vielleicht auf relativ einsamem Posten, doch ich wünsche mir mehr Chancen für eigenwillige Persönlichkeiten. Überraschungen können daraus entstehen, Beziehungen verschiedener Arten sich daraus entwickeln. Ich bin für ein Kennenlernen, anstatt eines Abstempelns von vornherein. Ich bin dafür, dass die „Eigenwilligen“ den „Normalos“ gegenüber weniger spießig und dafür aufgeschlossener werden. Denn auch das ist Realität – die Voreingenommenheit funktioniert in der Gesellschaft(?) in beide Richtungen. Doch auch Konformität kann Eigenwilligkeit bedeuten, nur ist es dann nicht so leicht zu erkennen.</p>
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		<title>Für Freiheit standen wir einst ein…</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Apr 2010 12:09:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>

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		<description><![CDATA[… Frauen rissen sich die BHs von den Brüsten und tanzten nackt im Matsch, Männer zogen in den Krieg, verloren im Bombenhagel Gliedmaßen oder gar ihr Leben. Essays wurden geschrieben, Lieder gesungen, Obrigkeiten niedergerungen. Alles für die Freiheit. Und heute? Heute kauft man Apple-Produkte. Jetzt seid ihr dran.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-725" title="getfree" src="http://www.unqualifiziert.net/wp-content/uploads/2010/04/getfree.jpg" alt="getfree" width="271" height="119" />… Frauen rissen sich die BHs von den Brüsten und tanzten nackt im Matsch, Männer zogen in den Krieg, verloren im Bombenhagel Gliedmaßen oder gar ihr Leben. Essays wurden geschrieben, Lieder gesungen, Obrigkeiten niedergerungen.</p>
<p>Alles für die Freiheit.</p>
<p>Und heute?</p>
<p>Heute kauft man Apple-Produkte.</p>
<p><em>Jetzt seid ihr dran. <img src='http://www.unqualifiziert.net/wp-includes/images/smilies/icon_razz.gif' alt=':P' class='wp-smiley' /> </em></p>
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		<title>Klare Ansagen erleichtern das Zusammenleben</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Apr 2010 08:31:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mensch und Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Ich-Sprache]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Paare]]></category>

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		<description><![CDATA[In letzter Zeit beschäftige ich mich intensiver mit den Themen Erziehung und Beziehung. Einen spezifischen Anlass gibt es dafür nicht, aber das Interesse ist da. Jeder steht ständig in Beziehungen zu anderen Personen, höchstens ein Eremit auf einem entvölkerten Hochplateau muss einzig mit sich selbst auskommen, die Zahl derer, die dergestalt leben, sollte verschwindend gering [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-694 alignright" style="margin: 8px;" title="schweigen" src="http://www.unqualifiziert.net/wp-content/uploads/2010/04/schweigen.jpg" alt="schweigen" width="306" height="335" />In letzter Zeit beschäftige ich mich intensiver mit den Themen Erziehung und Beziehung. Einen spezifischen Anlass gibt es dafür nicht, aber das Interesse ist da. Jeder steht ständig in Beziehungen zu anderen Personen, höchstens ein Eremit auf einem entvölkerten Hochplateau muss einzig mit sich selbst auskommen, die Zahl derer, die dergestalt leben, sollte verschwindend gering sein.</p>
<h3>Eine klare Ich-Sprache</h3>
<p>Ein großes Manko in Beziehungen – besonders in Liebesbeziehungen, aber auch in der Elternbeziehung zu Kindern – ist das Fehlen einer klaren Ich-Sprache, viel zu selten wird das „Ich“ ausgesprochen. Natürlich funktioniert ein Zusammenleben oder Zusammensein nicht, wenn jeder ausschließlich die Ego-Schiene fährt. Dennoch müssen die Beteiligten in der Lage sein, ganz klar ihre Bedürfnissen und Gefühle auszusprechen. Manchmal habe ich das Gefühl, dass einige – besonders Frauen, sorry – vermuten, alle hätten spezielle Antennen auf dem Kopf, die momentane Gedanken, Gefühle und Bedürfnisse übermitteln. So funktioniert das jedoch nicht. Die Folge ist häufig die Enttäuschung darüber, dass die drei genannten Dinge nicht wahrgenommen werden.</p>
<p><strong>Ein Beispiel:</strong> Ein Paar am Samstagnachmittag. Er sitzt am PC und macht damit etwas Spannendes, ist vertieft. Sie steht in der Küche – aus eigenem Antrieb wohlgemerkt – und sie benötigt eine Kuchen-Box, die hoch oben auf einem Schrank steht, wo sie nur schwer rankommt. Genervt stapft sie aus der Küche, an ihrem Freund vorbei, greift sich einen Stuhl, noch genervter stapft sie zurück und will entsprechende Box holen, dabei geht alles schief, diverse Plastik-Boxen prasseln auf sie nieder wie ein Wolkenbruch. Sie fährt aus der Haut: „Warum hilfst du mir nie! Immer muss ich alles alleine machen, verdammte Scheiße!“ Er erwacht aus seiner Beschäftigung und weiß nicht wie ihm geschieht, als er plötzlich in einem hausgemachten Streit steckt.</p>
<p>Vermeidbar wäre diese Situation mit einer klaren Sprache gewesen. Sie hätte zu ihrem Liebsten gehen und sagen sollen: „Schatz, ich brauche deine Hilfe.“ Wenn er nicht ein totales Arschloch ist, wird er aufstehen und ihr helfen, alles ist in Butter und für eine Umarmung, ein Küsschen oder whatever wäre auch noch Zeit.</p>
<h3><strong>Macht den Mund auf!</strong></h3>
<p>Naja, ich will mich nicht als Beziehungsexpertin aufspielen, aber ich war früher auch mal so, ich dachte, andere müssten meine „Not“ doch erkennen, besonders der Partner. Ich brachte solange das Maul nicht auf, bis ich so genervt war, dass die allgemeine Frustration meist in einem blöden Moment ausbrach. Glücklicherweise weiß ich seit vielen Jahren, dass ich lieber klar und deutlich sage, was los ist, was ich brauche, was ich will und was ich nicht will. Wie gesagt, die beschriebene Situation war nur ein Beispiel. Nicht nur, wenn man Hilfe braucht, sollte man eine Ich-Sprache (so nenne ich das) an den Tag legen, sondern auch in anderen Belangen. Beispiel: „Ich will mehr von dir gekuschelt werden.“ Oder „Ich will am Wochenende mit dir etwas unternehmen.“ oder &#8220;Ich will nicht durch blöde Wörter von dir verletzt werden.&#8221; Natürlich stellt eine so gestaltete Aussage nur eine Diskussionsgrundlage dar, aber zumindest eine, mit der das Gegenüber etwas anfangen kann, weil sie eindeutig ist und nicht wischiwaschi.</p>
<p>Menschen sind keine Gedankenleser, Übertragungsantennen für Bedürfnisse besitzen wir bisher auch nicht. Daher bin ich überzeugt, dass einzig eindeutige Ansagen / Aussagen dem anderen vermitteln, was los ist. So gibt man der Person die Möglichkeit, auf eine angemessene Weise zu reagieren, weil er nicht Rätselraten und Kristallkugellesen braucht. Selbstverständlich sollten alle Beteiligten ihre ganz persönlichen Bedürfnisse und Gefühle aussprechen können, denn man weiß ja: Beziehungen funktionieren nur mit bereitwilligem Geben und Nehmen. By the way, auch Kindern sollte eine Ich-Sprache ermöglicht werden, denn spätestens in der Pubertät müssen sie in der Lage sein anderen gegenüber &#8220;Ich will / ich will nicht&#8221; zu äußern. Dieses bewusste Klein-Halten von Kindern durch Eltern / Erwachsene kann ich sowieso nicht leiden, denn Kinder &#8220;hat&#8221; man nicht, um sie süß und schnuckelig zu behalten, sondern um sie auf dem Weg zum Erwachsensein zu begleiten. Das ist allerdings ein anderes Thema. <img src='http://www.unqualifiziert.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><em>Wie steht Ihr zu dieser Angelegenheit? Ließ ich etwas außer Acht, das unbedingt noch zu diesem Thema gesagt werden muss? Denkt jemand, dass ich absolut falsch liege, und falls ja, warum? Wie immer, Kommentare sind ausdrücklich erwünscht!</em></p>
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		<title>Leben oder Tod?</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 08:25:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Freitod]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstmord]]></category>
		<category><![CDATA[Suizid]]></category>
		<category><![CDATA[Telefonseelsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Tod]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern erfuhr ich abends von meiner Mutter, dass sich mein Onkel aufgehängt hat. Das ist kein Witz, das ist die Wahrheit. Es war der Bruder meines Vaters, daher ist meine Mam nicht direkt betroffen. Von mir selbst kann ich nicht behaupten, dass es mich arg mitnimmt, schließlich ist der Kontakt seit Jahren abgerissen und ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern erfuhr ich abends von meiner Mutter, dass sich mein Onkel aufgehängt hat. Das ist kein Witz, das ist die Wahrheit. Es war der Bruder meines Vaters, daher ist meine Mam nicht direkt betroffen. Von mir selbst kann ich nicht behaupten, dass es mich arg mitnimmt, schließlich ist der Kontakt seit Jahren abgerissen und ich erfuhr wichtige Eckdaten ausschließlich über meine Mutter. So wie gestern, auch wenn das für sein Leben ein finales Eckdatum war. Mein Mitgefühl gilt meiner Tante und ihren Kindern, die allerdings schon lange erwachsen sind. Ich selbst verlor meinen Vater durch ein Krebsleiden vor bald zwanzig Jahren und kann nachfühlen, wie es ihnen geht.</p>
<p>Dieses Schicksal lässt Gedanken in mir sprießen, was in jemandem vorgehen muss, der sich „den Strick nimmt“. Oder sein Leben durch eine andere Methode auslöscht. Ein solcher Selbstmordversuch ist schließlich im Erfolgsfall endgültig, besonders die Methode mit dem Seil ist vielversprechend, aber auch extrem grausam. Doch vielmehr interessiert mich, wie und warum man aus dem Blick verliert, was das Leben noch an guten und angenehmen Dingen für einen bereithalten kann. Oft wäre dazu vielleicht ein Neuanfang nötig. Wer weiß, vielleicht ist der Tod auch ein Neuanfang, keiner ist in der Lage, dies zu beantworten, viele glauben es jedoch, am Ende steht aber ein großer Berg aus Unsicherheit, der zögern lassen sollte.</p>
<p>Selbstverständlich möchte ich nicht bestreiten, dass es verschlungene Lebenswege geben kann, die aus einem gesunden Menschen ein psychisches Wrack machen. Jedoch glaube ich, dass fast jedem Menschen geholfen werden könnte. Das möchte ich betonen, bevor ich jetzt dreist behaupte, dass andererseits jeder Mensch sein Leben lebt und damit umgehen muss. Daher glaube ich, dass ein gewisses Maß an Berechtigung zu einem selbstbestimmten  Tod vorhanden ist. Nein, ich möchte nicht dazu aufrufen, dass jeder Verzweifelte sich einfach so vom nächsten Hochhaus stürzen soll, aber unheilbar Kranke beispielsweise, die sich die letzten Monate Leidensweg in ihrem Leben ersparen möchten, kann ich mit ihrem Wunsch nach dem Freitod verstehen. Ein sehr sensibles Thema, dass ich hier nicht ausweiten möchte.</p>
<p>Ich hoffe sehr, sollte jemals ein verzweifelter Mensch diese Zeilen lesen, der mit dem Gedanken an Selbstmord spielt, dass dieser sich dringend Hilfe sucht. Es gibt Ärzte, Krankenhäuser und Seelsorger. Bei <strong>Telefonseelsorgestellen</strong> kann sich jeder <em>anonym</em> bundesweit <em>kostenlos</em> unter der Telefonnummer <strong>0800-1110111</strong> oder <strong>0800-1110222</strong> aussprechen. Für <strong>Kinder und Jugendliche</strong> gibt es spezielle Hilfe unter der Telefonnummer <strong>0800-1110333</strong>. Im Netz findet man auf der Seite der <a title="Telefonseelsorge" href="http://www.telefonseelsorge.de/" target="_blank">Telefonseelsorge</a> Hilfe, hier werden die genannten Telefonnummern ebenfalls angezeigt und aktuell gehalten, falls sie sich ändern sollten. Selbstverständlich kann dort auch jeder anrufen, der &#8220;nur&#8221; verzweifelt, aber nicht am Freitod interessiert ist.</p>
<h3><span style="color: #993366;">Jeder, der an Suizid denkt, sollte Hilfe suchen und annehmen! Oft blickt man auf sein Leben und Schicksal nur aus einem Blickwinkel. Doch es gibt wie in der Fotografie viele Persepektiven, auch positive!</span></h3>
<p>Abschließend spreche ich meinen Verwandten mein Beileid aus. Ruhe in Frieden, lieber Onkel.</p>
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		<title>Zukunftsangst ist für Weicheier</title>
		<link>http://www.unqualifiziert.net/zukunftsangst-ist-fuer-weicheier/</link>
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		<pubDate>Sun, 07 Feb 2010 13:59:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Luxus]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunftsängste]]></category>

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		<description><![CDATA[Zukunftsängste sind mir fremd. Nein, so ganz stimmt diese Aussage nicht, aber sofern ich ähnliche Zustände verspürte, waren sie eher auf die nächsten paar Tage gemünzt und rührten von einer paranoiden Gesamtsituation her, in die ich unfreiwillig gedrängt worden war. Kein Verständnis für Zukunftsangst? Ich sage: Zukunftsängste sind etwas für Weicheier, für Menschen, bei denen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-thumbnail wp-image-509 alignright" style="margin: 8px;" title="Zukunftssegler" src="http://www.unqualifiziert.net/wp-content/uploads/2010/02/Zukunftssegler-150x150.jpg" alt="Zukunftssegler" width="150" height="150" />Zukunftsängste sind mir fremd. Nein, so ganz stimmt diese Aussage nicht, aber sofern ich ähnliche Zustände verspürte, waren sie eher auf die nächsten paar Tage gemünzt und rührten von einer paranoiden Gesamtsituation her, in die ich unfreiwillig gedrängt worden war.</p>
<h3>Kein Verständnis für Zukunftsangst?</h3>
<p>Ich sage: Zukunftsängste sind etwas für Weicheier, für Menschen, bei denen das Leben stetig nach Plan und Vorstellung verlief sowie den Mainstreamanforderungen entsprochen hat. Oder für Leute, die immer nur die Scheiße sehen und die guten Momente vergessen. Wohl noch für Personen, für die stets die Arschkarte reserviert ist und ein Fehlgriff in Richtung Glück und Honigmond konstant zum Scheitern verurteilt war. Bei letzteren besteht von meiner Seite her noch ein wenig Verständnis, obwohl auch hier meine folgende Ansicht greifen könnte.</p>
<h3>Zukunftsangst ist Verlustangst</h3>
<p>Zukunftsängste zu haben ist so unnötig, dass es schon an Luxus grenzt. Hört sich seltsam an, aber ich kann meine Meinung begründen. Also: Was beinhaltet „Zukunftsangst“? Meines Erachtens Verlustangst. Wer Angst vor der Zukunft hat, befürchtet eine Verschlechterung der Situation, egal auf welche Umstände die Angst im konkreten Einzelfall bezogen ist. Der Verlust von Wohlstand, Gesundheit, der Verlust spezieller sozialer Verbindungen als Beispiele können Angst einjagen. Aber lohnt sich diese Furcht? Fürchtet man eigentlich wirklich die Verschlechterung oder die eventuell damit verbundene Ohnmacht? Doch in kaum einem Fall ist man zu 100 Prozent ohnmächtig. Meist kann an einer verschlechterten Situation etwas aus eigener Kraft oder mit Unterstützung verbessert werden. Selbst der Verlust geliebter Menschen kann verarbeitet werden, wenn das Leben wieder auf die Zukunft ausgerichtet und das Verharren in der – meist schöner gedachten – Vergangenheit beendet wird.</p>
<h3>Zukunft ist beeinflussbar</h3>
<p>Die Zukunft ist nicht greifbar, aber beeinflussbar, auch wenn es Begebenheiten und Schicksale gibt, die nicht abwendbar sind. Sie sind nicht abwendbar, aber umgegangen werden kann mit ihnen. Ich habe kein Bedürfnis nach Zukunftsängsten. Es lohnt nicht, sich über Dinge den Kopf zu zerbrechen, die kommen wie sie kommen und wollen. Jemand besitzt einen nicht bezwingbaren Schuldenberg? Er ruft Zwegat. Jemand ist von seinem geliebten Partner verlassen worden? Er meldet sich bei einer Singlebörse an. Nein, Spaß beiseite. Ich möchte nur vermitteln, dass es immer voran geht und je positiver man auch das Übelste nimmt, desto besser wird man jeden Mist anpacken können. Mir persönlich fällt dies leicht, weil in meinem Leben weiß Gott nicht alles optimal verlief und mit den öffentlichen Erwartungen konform ging. Anfangs bedeutete dies scheinbar eine Verschlechterung meiner Gesamtsituation, doch heute weiß ich, dass jeder Schritt, jede Entscheidung und auch jeder Fehlgriff und jeder Verlust (auch von geliebten Menschen) zu dem geführt hat, was mich heute ausmacht und was ich heute bin und tun darf. Das Ringen mit unschönen Umständen, die zeitweise auch von außen auf mich ungewünscht einprasselten, stärkten mich. Ich lernte, dass es immer aufwärts geht. Irgendwie. Auch und besonders von ganz unten. Warum sollte ich also Zukunftsängste haben? Überflüssige Energieverschwendung und nur was für Weicheier, die den Abgrund noch nie auch nur andeutungsweise gesehen haben. Außerdem lassen sich Pläne durchaus umsetzen, wenn man daran konsequent arbeitet und vor allem daran glaubt.</p>
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		<title>Philosophie – eindeutig uneindeutig</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Oct 2008 10:05:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Philosophie]]></category>

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		<description><![CDATA[Philosophie bewegt seit langer Zeit die Menschen. Bewusst oder unbewusst hat jeder von uns schon einmal philosophiert. Hast Du Dir noch nie Gedanken über den Sinn des Seins gemacht, über Ethik oder sprichwörtlich Gott und die Welt? Mit Sicherheit schon. Daher möchte ich das Thema Philosophie gelegentlich aufgreifen und niederschreiben, was mich in meiner subjektiven [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Philosophie bewegt seit langer Zeit die Menschen. Bewusst oder unbewusst hat jeder von uns schon einmal philosophiert. Hast Du Dir noch nie Gedanken über den Sinn des Seins gemacht, über Ethik oder sprichwörtlich Gott und die Welt? Mit Sicherheit schon. Daher möchte ich das Thema Philosophie gelegentlich aufgreifen und niederschreiben, was mich in meiner subjektiven Welt beschäftigt.</p>
<p>Eigentlich kann Philosophie nicht mit eindeutigen Worten beschrieben werden. Das liegt schlicht daran, dass jeder Mensch in seinem Leben eine eigene Sicht der Dinge entwickelt, diese Sichtweisen ändern sich im Normalfall zudem mit dem Älterwerden. Redestoff für weinselige Stunden oder angeregte Diskussionen gibt es in philosophischer Hinsicht zu Hauf. Als lockeren Einstieg habe ich eine nette Angelegenheit herausgesucht. Vor einiger Zeit ist mir ein interessanter Beitrag über den Weg gelaufen. Hierbei ging es um Pyramiden und die angeblich versteckten Botschaften aus der Hochkultur der Pharaonen in Ägypten. Was vermeintliche Wissenschaftler alles durch diverse Berechnungen herausgefunden haben möchten, ist wirklich faszinierend – aber schlicht abwegig. Eine sehr schöne Beweisführung gegen diese mathematisch berechneten, mysteriösen Daten, die das gesamte Wissen der Menschheit &#8211; einmal überzogen ausgedrückt &#8211; bei den Bauweisen der Pyramiden beinhalten sollen, hat Herr Lesch sehr gekonnt dargestellt. Hierbei bezog er sich auf einen seiner Kollegen. In <a title="AlphaCentauri" href="http://www.br-online.de/br-alpha/alpha-centauri/alpha-centauri-radosophie-2001-ID1208433177822.xml" target="_blank"><strong>diesem Beitrag</strong></a> mit Film und Ton erfährt man alles über „Radosophie“. Nehmt Euch ca. 15 Minuten Zeit und Ihr werdet auf unterhaltsame, humorige Art aufgeklärt, wie Mathematik für fragwürdige Botschaften missbraucht werden kann. Natürlich kann niemand behaupten, dass die Ägypter der Pharaonen-Zeit nicht über ein beachtliches Wissen verfügt haben, doch was einem hierzu häufig aufgetischt wird, sollte nicht vorbehaltlos als Wahrheit hingenommen werden.</p>
<p>Die Wahrheit an sich ist übrigens auch eine Thematik, die sich philosophisch sehr ausführlich und facettenreich behandeln lässt. Meine Gedanken hierzu erspare ich Euch vorerst, aber es ist gut möglich, dass ich darauf noch zu einem späteren Zeitpunkt zu sprechen komme.</p>
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		<title>Philosophie von Unqualifiziert.net</title>
		<link>http://www.unqualifiziert.net/philosophie-von-unqualifiziertnet/</link>
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		<pubDate>Fri, 24 Oct 2008 08:50:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Philosophie]]></category>

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		<description><![CDATA[Mir geht es weder um großartige Besucherzahlen, Selbstprofilierung oder um Geld verdienen – wie man an fehlenden Werbeanzeigen erkennen kann. Ich habe mir diesen Raum lediglich geschaffen, um niederschreiben zu können was mich interessiert, bewegt, belustigt oder was mir sonst auf irgendeine Art und Weise im Internet oder im Real-Life auffällt. Alle Beiträge spiegeln ausschließlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mir geht es weder um großartige Besucherzahlen, Selbstprofilierung oder um Geld verdienen – wie man an fehlenden Werbeanzeigen erkennen kann. Ich habe mir diesen Raum lediglich geschaffen, um niederschreiben zu können was mich interessiert, bewegt, belustigt oder was mir sonst auf irgendeine Art und Weise im Internet oder im Real-Life auffällt. Alle Beiträge spiegeln ausschließlich meine Meinung wieder. Natürlich freut es mich, wenn ich Zuspruch zu meinen Ansichten bekomme, gleichermaßen erhoffe ich Denkanstöße, konstruktive Kritik und abweichende Meinungen von Lesern, die über meinen Blog stolpern und sich für meine schriftstellerischen Ergüsse interessieren. Auf keinen Fall akzeptiere oder dulde ich beleidigende, rassistische, menschenverachtende oder sonstig unqualifizierte Kommentare und Diskussionen. Gnadenlos werden solche Äußerungen von mir editiert oder gelöscht. Ich wünsche mir einen friedlichen Umgang untereinander und hoffe eine unterhaltende Schreibe hinzubekommen.</p>
<p>Übrigens: Schreibfehler oder Grammatikfehler in meinen Texten darf jeder gerne behalten und bei Interesse oder Bedarf einrahmen und an die Wand hängen!</p>
<p>Eure Tina</p>
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