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	<title>Unqualifiziert &#187; Mensch und Welt</title>
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		<title>Es gibt doch noch nette Menschen</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 13:01:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mensch und Welt]]></category>

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		<description><![CDATA[Nicht, dass ich jemals daran gezweifelt hätte, dass es noch nette, hilfsbereite Menschen gäbe, allerdings ist diese Tatsache eindrücklicher, wenn man sie selbst erleben darf. Problem: USB-Stick funzt nicht Gestern stellte ich fest, dass einer meiner USB-Sticks nicht mehr geöffnet werden kann. Windows zeigte mir, dass er neu formatiert werden müsse, was ich nicht tat. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht, dass ich jemals daran gezweifelt hätte, dass es noch nette, hilfsbereite Menschen gäbe, allerdings ist diese Tatsache eindrücklicher, wenn man sie selbst erleben darf.</p>
<h3>Problem: USB-Stick funzt nicht</h3>
<p>Gestern stellte ich fest, dass einer meiner <strong>USB-Sticks</strong> nicht mehr geöffnet werden kann. Windows zeigte mir, dass er neu formatiert werden müsse, was ich nicht tat. Jedenfalls zeigte sich die Meldung an allen Rechnern. Blöd.</p>
<p>Heute fragte ich im <a title="Texter-Forum und Community" href="http://www.texter.me" target="_blank">Texter-Forum</a> in der IT-Gruppe für DAUs nach, ob es eine Software gäbe, mit der ich das Problem lösen und auf meine Daten wieder zugreifen könne. Nach nur wenigen Minuten meldete sich Andre Tertling. Er antwortete mir ausführlich, gab mir Hinweise und nannte mir Links zu entsprechender Software.</p>
<p>Ich probierte ein wenig rum und fragte noch ein paar Mal nach diesem oder jenem, wir stellten fest, dass der Stick „nur“ im Bootsektor ein Problem hat und Andre nannte mir, mit welchem Programm ich an die Sache rangehen könnte. Tja, und da geriet ich bald als Halb-DAU an meine Grenzen. Andre bot mir an, die Herausforderung mit mir gemeinsam per <strong>Ferndiagnose</strong> anzugehen, ich solle ihn anrufen, wenn ich möchte.</p>
<h3>Lösung: Telefonat mit Fachmann</h3>
<p>Ich kochte mir also Kaffee und telefonierte mit ihm, bekam sehr sachkundig Auskunft und natürlich Hilfe. Leider, leider machte <strong>Win Vista</strong> mir einen Strich durch die Rechnung, meinen Stick noch heute wieder funktionstüchtig hinzubiegen, aber ich weiß nun ziemlich genau, welche Daten drauf sind – und dass ich an die wieder rankommen will.</p>
<p>Andre ist so lieb und nett und kümmert sich drum, ich schicke ihm den Stick und er macht das für mich. Kostenlos. Er gab mir sogar Tipps für die Verpackung und Porto. Dafür strick ich ihm mal einen Pulli. Oder wohl eher nicht, aber mir wird schon was außer diesem Blogpost einfallen. Eigentlich hätte er ja auch Geld dafür verlangen können, es ist ja sein Job. Doch auf die <strong>Eine-Hand-wäscht-die-andere-Lösung</strong> konnte ich mich natürlich auch einlassen. <img src='http://www.unqualifiziert.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Also, wer ein Problem im groben <strong>Kontext Datenrettung und Passwortrettung</strong> hat, der sollte sich bei <strong>Andre Tertling</strong> umsehen. Seinen Service findet ihr auf <a title="Passwort-Retter Andre Tertlin" href="http://www.passwort-retter.de/" target="_blank">passwort-retter.de</a></p>
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		<title>Cooles Twitter-Tool für Termin-Management</title>
		<link>http://www.unqualifiziert.net/cooles-twitter-tool-fuer-termin-management/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 16:25:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mensch und Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Tool]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Okay, Termin-Management ist über das Ziel hinausgeschossen. Dennoch finde folgendes Twitter-Tool witzig genug, um es hier kurz vorzustellen. Erinnerung via Twitter Das nette Teil nennt sich @erinnermich. Man muss @erinnermich nicht mal folgen, um es zu benutzen. In der Twitter-Bio steht: Versteht heute, morgen und übermorgen. Uhrzeiten in HH:MM, also z. B. 10:30 Ich habe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Okay, Termin-Management ist über das Ziel hinausgeschossen. Dennoch finde folgendes Twitter-Tool witzig genug, um es hier kurz vorzustellen.</p>
<h3>Erinnerung via Twitter</h3>
<p>Das nette Teil nennt sich <a title="erinnermich auf Twitter" href="https://twitter.com/erinnermich" target="_blank">@erinnermich</a>. Man muss @erinnermich nicht mal folgen, um es zu benutzen.  In der Twitter-Bio steht:</p>
<blockquote><p>Versteht heute, morgen und übermorgen. Uhrzeiten in HH:MM, also z. B. 10:30</p></blockquote>
<p>Ich habe es heute getestet und <a title="Status Test erinnermich" href="https://twitter.com/TinaXS/status/17854202154" target="_blank">getwittert</a>:<br />
<span style="color: #00ccff;"> @erinnermich Erinnere mich bitte an meinen Termin. 12:50 Uhr!</span></p>
<p>Als <a title="Antwort vom Test erinnermich" href="https://twitter.com/erinnermich/status/17859032368" target="_blank">Antwort</a> erhielt ich von erinnermich:<br />
<span style="color: #00ccff;"> @TinaXS Du wolltest erinnert werden:http://twitter.com/TinaXS/status/17854202154</span></p>
<p>Der Tweet kam pünktlich, ich glaube zwei Minuten zu früh. Also vorbildlich.</p>
<p>Mehr zu @erinnermich gibt’s hier: <a title="Erläuterung und Beschreibung zu erinnermich" href="http://erinner-mich.appspot.com/" target="_blank">Klick!</a> Dort findest du auch eine Lösung für die heimliche Variante per DM.</p>
<p><strong><span style="color: #ff00ff;">Fazit:</span></strong> Witzige Idee, nett umgesetzt, aber nichts, worauf ich mich bei wichtigen Terminen verlassen möchte. Außerdem ist die Geschichte wohl nur für Leute geeignet, die viel auf Twitter unterwegs sind. Positiv: @erinnermich funktioniert auch mobil, sofern man online ist!</p>
<p>Danke an <a title="Thilo Specht auf Twitter" href="https://twitter.com/tspe" target="_blank">Thilo Specht</a>, durch den ich auf dieses kleine Tool <a title="Thilo Specht auf posterous.com" href="http://tspe.posterous.com/geniale-twitter-tools-erinnermich-fb" target="_blank">aufmerksam</a> geworden bin!</p>
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		<title>Gehts noch? Bei den Kindern sparen…</title>
		<link>http://www.unqualifiziert.net/gehts-noch-bei-den-kindern-sparen/</link>
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		<pubDate>Tue, 08 Jun 2010 10:39:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mensch und Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Hartz IV]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Sparmaßnahmen]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Sparpaket wurde von der Regierung geschnürt und unter anderem soll das Elterngeld für Hartz-IV-Empfänger gestrichen werden. Bundesfamilienministerin Kristina Schröder verteidigt diese Entscheidung unter anderem auf Twitter. Am falschen Ende gespart Ich finde es eine dumme Entscheidung, an den Kindern zu sparen, die es ohnehin durch die finanzielle Lage ihrer Familien bereits am schwersten haben. Es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Sparpaket wurde von der Regierung geschnürt und unter anderem soll das Elterngeld für Hartz-IV-Empfänger gestrichen werden. Bundesfamilienministerin <a title="Bundesfamilienministerin Schröder auf Twitter" href="http://twitter.com/kristinakoehler" target="_blank">Kristina Schröder</a> verteidigt diese Entscheidung unter anderem auf Twitter.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-863" title="kristinakoehlertweet" src="http://www.unqualifiziert.net/wp-content/uploads/2010/06/kristinakoehlertweet.jpg" alt="kristinakoehlertweet" width="400" height="468" /></p>
<h3>Am falschen Ende gespart</h3>
<p>Ich finde es eine dumme Entscheidung, an den Kindern zu sparen, die es ohnehin durch die finanzielle Lage ihrer Familien bereits am schwersten haben. Es spielt auch keine Rolle, ob die Eltern selbstverschuldet oder wahrscheinlicher wegen einer ziemlich miesen Arbeitsmarktlage von Hartz-IV-Bezügen leben müssen. Die Kinder tragen daran keine Verantwortung, sie müssen es nur gemeinsam mit ihrer Familie ausbaden, ob sie wollen oder nicht.</p>
<p>Das Elterngeld ersatzlos zu streichen, bewirkt eine noch größere soziale Benachteiligung, die „Hartz-VI-Kinder“ erleben werden. Das ist Fakt und hat nichts mit Luxusgegenständen oder dergleichen zu tun.</p>
<h3>Wollt ihr noch mehr Getto?</h3>
<p>Es hat damit zu tun, dass sie am gesellschaftlichen Leben weniger teilhaben können, dass sie noch mehr in die „Getto-Zone“ geschoben werden und sich noch intensivere, größere sozial schwache Viertel und Schulen entwickeln, die auf Dauer dem Land schaden. Das kann wahrscheinlich kinderlosen Regierenden und Bundestagsabgeordneten mit Kids auf Privatschulen und in teuren, ausländischen Internaten egal sein.</p>
<p>Allgemein erweckt die Staatsführung doch den Eindruck, dass ihnen die Zukunft wenig wert ist, die in den Händen der Kinder liegt. Am Hindukusch Deutschland zu verteidigen, ist wichtiger als kostenlose Schulbücher für alle, als Renovierungen von maroden Schulen und des Aufbaus einer guten Betreuung für Kinder von klein auf. Warum retten wir nicht die ganze Welt, unseren Kiddies klauen wir dafür die Butter vom Brot… Das soll mal einer verstehen.</p>
<h3>Alternativen statt Streichung</h3>
<p>Das Geld wird an den Schwächsten und Unschuldigsten gespart. Wäre das nicht so &#8211; tja, dann würde ich für die Zukunft dieses Landes mehr Chancen sehen. Auch wenn die Unterstellung an und für sich dreist und unverschämt ist: Sollten die Herren und Damen Politiker Sorge haben, dass das Elterngeld nicht sinnvoll für die Kinder investiert wird, könnte man eine adäquate Alternative entwickeln. Bildungsgutscheine etc. waren schon öfter im Gespräch. Wäre zwar eine Art Bevormundung, ich persönlich würde diese Förderungen trotzdem einer ersatzlosen Streichung von Geldmitteln für Kinder bevorzugen.</p>
<p>Denn eines muss uns doch allen klar sein: Wenn wir noch mehr bildungsferne Kinder und Jugendliche durch eine völlig falsche Politik und durch Streichungen von Geldern für den Nachwuchs und durch mangelnde Perspektiven heranzüchten, sieht es düster für den Wirtschaftstandort Deutschland aus!</p>
<p><span style="color: #ff00ff;"><strong>Sollen die Politiker doch bei sich den Rotstift ansetzen! Dort steckt einiges an Sparpotenzial.</strong></span></p>
<p><em><strong>Interessante Links zum Thema Elterngeldstreichung für Hartz-IV-Empfänger:</strong></em></p>
<p><a title="Familienministerin gibt auf Twitter die Marie Antoinette" href="http://marx-blog.de/2010/06/familienministerin-gibt-auf-twitter-die-marie-antoinette/" target="_blank">Familienministerin gibt auf Twitter die Marie Antoinette</a></p>
<p><a title="Elterngeld für Hartz-IV-Empfänger war systemwidrig - Kristina Köhler" href="http://sueddeutsche.de/politik/familienministerin-schroeder-im-video-interview-elterngeld-fuer-hartz-iv-empfaenger-war-systemwidrig-1.955098" target="_blank">&#8220;Elterngeld für Hartz-IV-Empfänger war systemwidrig&#8221;</a> [Video auf SZ]</p>
<p><a title="Der falsche Systemwechsel beim Elterngeld" href="http://antjeschrupp.com/2010/06/07/der-falsche-systemwechsel-beim-elterngeld/" target="_blank">Der falsche Systemwechsel beim Elterngeld</a></p>
<p><a title="Genderblog" href="http://genderblog.de/index.php/2010/06/08/kot-uber-dem-familienministerium/" target="_blank">Genderblog über &#8220;Shitstorm über Familienministerin&#8221;</a></p>
<p><a title="Guido Westerwelle ist gegen &quot;Freibier für alle&quot;" href="http://zivilschein.wordpress.com/2010/06/07/guido-westerwelle-ist-gegen-freibier-fur-alle/" target="_blank">Guido Westerwelle ist gegen &#8220;Freibier für alle&#8221;</a></p>
<p><a title="Mathestunde mit Ministerin" href="http://www.volkerkoenig.de/2010/06/08/mathestunde-mit-ministerin/" target="_blank">Eine Mathestunde mit der Bundesfamilienministerin</a></p>
<p><a title="Kristina Schröder, Hartz IV und ein Gerichtsurteil" href="http://sibiuaner.de/2010/06/08/kristina-schroeder-hartz-iv-und-ein-gerichtsurteil/" target="_blank">Kristina Schröder, Hartz IV und ein Gerichtsurteil</a></p>
<p><a title="Erhalte kurze, zeitgemäße Nachrichten von Dr. Kristina Schröder" href="http://www.spreeblick.com/2010/06/08/twitter-erhalte-kurze-zeitgemase-nachrichten-von-dr-kristina-schroder/" target="_blank">Erhalte kurze, zeitgemäße Nachrichten von Dr. Kristina Schröder</a></p>
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		<title>Alles Mist und Dreck!</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Jun 2010 17:22:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mensch und Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Blogger]]></category>
		<category><![CDATA[Blogparade]]></category>
		<category><![CDATA[Hartz IV]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Für gewöhnlich äußere ich mich nicht zu politischen Dingen in größerem Ausmaß. Heute will ich beinahe eine Ausnahme machen, denn eine Blogparade schneite ins Haus, Thema: Neuwahlen 2010 – Rücktritt von Merkel &#38; Co. Blogger-Aktion Neuwahlen 2010 Aufgrund der aktuellen innenpolitischen Entwicklungen und der Sparpläne der Bundesregierung sah sich der Blogger eisy gezwungen, eine Blogger-Aktion [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für gewöhnlich äußere ich mich nicht zu politischen Dingen in größerem Ausmaß. Heute will ich beinahe eine Ausnahme machen, denn eine Blogparade schneite ins Haus, Thema: <a title="Neuwahlen 2010 - Rücktritt von Merkel &amp; Co." href="http://www.eisy.eu/neuwahlen-2010-ruecktritt-von-merkel-co-00249/" target="_blank">Neuwahlen 2010 – Rücktritt von Merkel &amp; Co.</a></p>
<h3>Blogger-Aktion Neuwahlen 2010</h3>
<p>Aufgrund der aktuellen innenpolitischen Entwicklungen und der Sparpläne der Bundesregierung sah sich der Blogger eisy gezwungen, eine Blogger-Aktion zu initiieren, die es in sich hat. Er fordert Neuwahlen 2010. Grundsätzlich habe ich gegen Neuwahlen nichts einzuwenden, allerdings fehlen mir die Alternativen, aber vielleicht fallen euch noch welche ein. Mir geht es bei meiner Teilnahme an der Blogparade eher darum, ein Zeichen zu setzen, die staatsführerischen Entscheidungen sind ja kaum noch auszuhalten.</p>
<p>Erklären muss man die Empörung der Bevölkerung nicht. Subventionen fließen in insolvente Länder, Banken und Spekulanten werden finanziell gerettet, Diäten erhöht. Anstatt DIESE Diäten zu erhöhen, könnten die Herren und Damen Politiker zur Abwechslung selbst die Gürtel enger schnallen. Den meisten würde es gut tun, ein Jahr asketisch von Hartz IV OHNE Heizkostenzuschuss durchzuhalten. Dafür fordere ich von Väterchen Frost den Jahrtausendwinter. Ha!</p>
<h3>Alles Mist, alles Dreck?</h3>
<p>Die Opposition wittert derweil ihre Chance und wettert gegen die Sparmaßnahmen, prangert die Kürzungen der Sozalleistungen an. Dem berechtigten Aufschrei haftet dennoch ein schaler Geschmack an. Ich bin mir nämlich nicht sicher, ob bessere Entscheidungen in den letzten Jahren unter einer anderen Regierung getroffen worden wären. Diese Hartz-IV-Geschichte nahm schließlich zu Schröders Zeiten ihren Lauf. Symptomatisch ist für die Zeit nach Wahlen festzustellen, dass wenigstens ich bisher meist (immer?) enttäuscht wurde und ich mich veräppelt fühlte.</p>
<p>Vielleicht sollte die komplette, oberste Etage ausradiert werden, um Platz für frischen Wind mit innovativer Politik zu schaffen? Ach, verdammt! Ich vergaß die restlichen Länder der EU und des Erdballs, unsere &#8220;Erbschuld&#8221;, die vor mehr als siebzig Jahren ihren Anfang genommen hat, und noch so gefühlte 10.000 Faktoren, die eine vorteilhafte Staatsführung zum Wohle ALLER Menschen unmöglich machen. Tja, das ist der Lauf der Dinge, vermutlich.</p>
<h3>Ich werde Rübenbauerin!</h3>
<p>Aber im Ernst, das System fährt früher oder später an die Wand. So oder so. Die Verantwortlichen zu suchen, halte ich für zwecklos. Globale Politikverstrickungen und die involvierte Wirtschaft haben genug Heuschrecken hervorgebracht, die nach eigenem Gutdünken Fäden ziehen, ohne in Verschwörungstheorien verfallen zu wollen. Derweil ziehe ich in Erwägung, Rüben- und Ziegenbauerin zu werden.</p>
<p>Na, so extrem will ich es denn doch nicht durchziehen, aber ich verlange mehr soziales Engagement im eigenen Umfeld. Ich will nicht die Welt retten oder Deutschland auf Vordermann bringen. Aber aufrufen zu mehr Aufmerksamkeit gegenüber den Menschen in eurer Nähe, zu mehr Hilfsbereitschaft. Oft sind es die kleinen Dinge, die das Leben lebenswerter machen &#8211; für dich, für uns &#8211; für alle.</p>
<p>Dazu braucht es keine Politiker, diese Angelegenheiten haben wir tatsächlich selbst in der Hand!</p>
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		<title>Klare Ansagen erleichtern das Zusammenleben</title>
		<link>http://www.unqualifiziert.net/klare-ansagen-erleichtern-das-zusammenleben/</link>
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		<pubDate>Mon, 12 Apr 2010 08:31:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mensch und Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Ich-Sprache]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Paare]]></category>

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		<description><![CDATA[In letzter Zeit beschäftige ich mich intensiver mit den Themen Erziehung und Beziehung. Einen spezifischen Anlass gibt es dafür nicht, aber das Interesse ist da. Jeder steht ständig in Beziehungen zu anderen Personen, höchstens ein Eremit auf einem entvölkerten Hochplateau muss einzig mit sich selbst auskommen, die Zahl derer, die dergestalt leben, sollte verschwindend gering [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-694 alignright" style="margin: 8px;" title="schweigen" src="http://www.unqualifiziert.net/wp-content/uploads/2010/04/schweigen.jpg" alt="schweigen" width="306" height="335" />In letzter Zeit beschäftige ich mich intensiver mit den Themen Erziehung und Beziehung. Einen spezifischen Anlass gibt es dafür nicht, aber das Interesse ist da. Jeder steht ständig in Beziehungen zu anderen Personen, höchstens ein Eremit auf einem entvölkerten Hochplateau muss einzig mit sich selbst auskommen, die Zahl derer, die dergestalt leben, sollte verschwindend gering sein.</p>
<h3>Eine klare Ich-Sprache</h3>
<p>Ein großes Manko in Beziehungen – besonders in Liebesbeziehungen, aber auch in der Elternbeziehung zu Kindern – ist das Fehlen einer klaren Ich-Sprache, viel zu selten wird das „Ich“ ausgesprochen. Natürlich funktioniert ein Zusammenleben oder Zusammensein nicht, wenn jeder ausschließlich die Ego-Schiene fährt. Dennoch müssen die Beteiligten in der Lage sein, ganz klar ihre Bedürfnissen und Gefühle auszusprechen. Manchmal habe ich das Gefühl, dass einige – besonders Frauen, sorry – vermuten, alle hätten spezielle Antennen auf dem Kopf, die momentane Gedanken, Gefühle und Bedürfnisse übermitteln. So funktioniert das jedoch nicht. Die Folge ist häufig die Enttäuschung darüber, dass die drei genannten Dinge nicht wahrgenommen werden.</p>
<p><strong>Ein Beispiel:</strong> Ein Paar am Samstagnachmittag. Er sitzt am PC und macht damit etwas Spannendes, ist vertieft. Sie steht in der Küche – aus eigenem Antrieb wohlgemerkt – und sie benötigt eine Kuchen-Box, die hoch oben auf einem Schrank steht, wo sie nur schwer rankommt. Genervt stapft sie aus der Küche, an ihrem Freund vorbei, greift sich einen Stuhl, noch genervter stapft sie zurück und will entsprechende Box holen, dabei geht alles schief, diverse Plastik-Boxen prasseln auf sie nieder wie ein Wolkenbruch. Sie fährt aus der Haut: „Warum hilfst du mir nie! Immer muss ich alles alleine machen, verdammte Scheiße!“ Er erwacht aus seiner Beschäftigung und weiß nicht wie ihm geschieht, als er plötzlich in einem hausgemachten Streit steckt.</p>
<p>Vermeidbar wäre diese Situation mit einer klaren Sprache gewesen. Sie hätte zu ihrem Liebsten gehen und sagen sollen: „Schatz, ich brauche deine Hilfe.“ Wenn er nicht ein totales Arschloch ist, wird er aufstehen und ihr helfen, alles ist in Butter und für eine Umarmung, ein Küsschen oder whatever wäre auch noch Zeit.</p>
<h3><strong>Macht den Mund auf!</strong></h3>
<p>Naja, ich will mich nicht als Beziehungsexpertin aufspielen, aber ich war früher auch mal so, ich dachte, andere müssten meine „Not“ doch erkennen, besonders der Partner. Ich brachte solange das Maul nicht auf, bis ich so genervt war, dass die allgemeine Frustration meist in einem blöden Moment ausbrach. Glücklicherweise weiß ich seit vielen Jahren, dass ich lieber klar und deutlich sage, was los ist, was ich brauche, was ich will und was ich nicht will. Wie gesagt, die beschriebene Situation war nur ein Beispiel. Nicht nur, wenn man Hilfe braucht, sollte man eine Ich-Sprache (so nenne ich das) an den Tag legen, sondern auch in anderen Belangen. Beispiel: „Ich will mehr von dir gekuschelt werden.“ Oder „Ich will am Wochenende mit dir etwas unternehmen.“ oder &#8220;Ich will nicht durch blöde Wörter von dir verletzt werden.&#8221; Natürlich stellt eine so gestaltete Aussage nur eine Diskussionsgrundlage dar, aber zumindest eine, mit der das Gegenüber etwas anfangen kann, weil sie eindeutig ist und nicht wischiwaschi.</p>
<p>Menschen sind keine Gedankenleser, Übertragungsantennen für Bedürfnisse besitzen wir bisher auch nicht. Daher bin ich überzeugt, dass einzig eindeutige Ansagen / Aussagen dem anderen vermitteln, was los ist. So gibt man der Person die Möglichkeit, auf eine angemessene Weise zu reagieren, weil er nicht Rätselraten und Kristallkugellesen braucht. Selbstverständlich sollten alle Beteiligten ihre ganz persönlichen Bedürfnisse und Gefühle aussprechen können, denn man weiß ja: Beziehungen funktionieren nur mit bereitwilligem Geben und Nehmen. By the way, auch Kindern sollte eine Ich-Sprache ermöglicht werden, denn spätestens in der Pubertät müssen sie in der Lage sein anderen gegenüber &#8220;Ich will / ich will nicht&#8221; zu äußern. Dieses bewusste Klein-Halten von Kindern durch Eltern / Erwachsene kann ich sowieso nicht leiden, denn Kinder &#8220;hat&#8221; man nicht, um sie süß und schnuckelig zu behalten, sondern um sie auf dem Weg zum Erwachsensein zu begleiten. Das ist allerdings ein anderes Thema. <img src='http://www.unqualifiziert.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><em>Wie steht Ihr zu dieser Angelegenheit? Ließ ich etwas außer Acht, das unbedingt noch zu diesem Thema gesagt werden muss? Denkt jemand, dass ich absolut falsch liege, und falls ja, warum? Wie immer, Kommentare sind ausdrücklich erwünscht!</em></p>
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		<title>Das Auto ist ein Auslaufmodell</title>
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		<comments>http://www.unqualifiziert.net/das-auto-ist-ein-auslaufmodell/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 30 Mar 2010 09:18:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mensch und Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Auto]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrrad]]></category>
		<category><![CDATA[Konzept]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[Nahverkehr]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Thema auf den Tisch zu packen, das mir bereits länger auf der Zunge liegt, aber wahrscheinlich auf wenig Gegenliebe stoßen wird, ist interessant. Entsprechend bin ich gespannt wie ein besoffener Regenbogen kurz vorm Knacken. Wie unschwer zu erkennen ist, geht es um Autos und das momentane Verkehrskonzept. Ich erinnere mich an eine sinnvolle Frage, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-666 alignright" style="margin: 8px;" title="Fahrrad" src="http://www.unqualifiziert.net/wp-content/uploads/2010/03/fahrrad.jpg" alt="Fahrrad" width="300" height="219" />Ein Thema auf den Tisch zu packen, das mir bereits länger auf der Zunge liegt, aber wahrscheinlich auf wenig Gegenliebe stoßen wird, ist interessant. Entsprechend bin ich gespannt wie ein besoffener Regenbogen kurz vorm Knacken. Wie unschwer zu erkennen ist, geht es um Autos und das momentane Verkehrskonzept. Ich erinnere mich an eine sinnvolle Frage, die Sohnemann mir an einer Ampel im Alter von vier Jahren stellte. Er wollte wissen, warum so viele Autos führen, fast immer säße jedoch nur eine Person darin, das nehme doch viel zu viel Platz weg. Glaubt mir, die Frage war nicht leicht zu beantworten und berechtigt, aber einfach abtun wollte ich sie nicht. Leider weiß ich meine Antwort von damals nicht mehr, heute bin ich der Ansicht, dass Autos langfristig betrachtet ein Auslaufmodell sind. Treffender formuliert:</p>
<p><strong><em><span style="color: #ff00ff;">Die derzeitige Nutzung von Autos und die Akzeptanz als Alltagsgegenstand sowie die aktuellen Verkehrsstrukturen sind überholt. </span></em></strong></p>
<h3>Mein Umgang mit Autos</h3>
<p>Ich selbst besitze kein Auto und bin nicht scharf darauf. Denke ich an die Kosten für Treibstoff, Versicherungen, Verschleißteile, Schäden, Parkgebühren und natürlich die Anschaffung (wahrscheinlich vergaß ich weitere Kostenfaktoren), vergeht mir die Lust darauf, ein Auto haben zu wollen. Als ich vor vielen, vielen Jahren volljährig wurde, hätte ich gerne ein Auto gekauft, aber irgendwie kam es nicht dazu, finanziell war die Zeit zudem angespannt. Seit langem könnte ich mir ein Auto locker leisten – aber ich möchte es nicht. Warum? Zum einen finde ich Fahrradfahren sehr entspannend und ich komme in den meisten Fällen von A nach B. Zum anderen gibt es Taxen, Mietwagen und Freunde oder Bekannte, die Autos besitzen. Wenn mir der Sinn danach steht, leiste ich mir auch eine Taxifahrt für 50 Euro. Insgesamt gebe ich für das motorisierte Fortkommen dennoch weniger aus als jeder Autobesitzer, der sein Wägelchen nicht nur mal am Sonntag ausfährt. Bahnfahrten inbegriffen.</p>
<h3>Ausnahmen bestätigen die Regel</h3>
<p>Mir ist durchaus klar, dass Menschen vor allem in ländlichen Gebieten heute auf Autos angewiesen sind. Meine Mutter und meine Brüder wohnen in einem Dorf, sie können in der Tat für die Fahrt zur Arbeit und zum alltäglichen Einkaufen nicht auf das Kfz verzichten. Es gibt weitere Fälle, in denen das Auto unverzichtbar ist, beispielsweise wenn einige Kinder im Hause sind oder eine Behinderung vorliegt. Meine Aussagen beziehen sich auf die Situation von vielen Großstädtern, die durchaus auf das Auto verzichten und Geld sparen könnten – sowie zahlreiche Nerven.</p>
<h3>Umdenken für die Zukunft</h3>
<p>Ein Professor für Raumentwicklung der Universität Trier behauptete, würde man das Geld, das momentan für das Autosystem (Straßenbau usw.) aufgewendet wird, in den Ausbau von öffentlichem Personennahverkehr, Fuß- und Fahrradverkehr stecken, könnte man in vergoldeten Bussen und Bahnen fahren, man bekäme Kaffee, Zeitung und whatever an seinen Platz gebracht und könnte komfortabel mobil sein. Dieser Professor heißt Heiner Monheim und studierte unter anderem Stadt- und Regionalplanung, wirkte im Bundesministerium für Raumordnung und Bauwesen mit und war einer der Gründer des ADFC und des VCD (Allgemeiner Deutscher Fahrrad Club und Verkehrs Club Deutschland). Daher gehe ich davon aus, dass diese und seine <a title="Das Auto ist ein Armutsmodell" href="http://www.news.de/auto/855039365/das-auto-ist-ein-armutsmodell/1/" target="_blank">weiteren Aussagen</a> in einer gewissen Weise Hand und Fuß haben. Die Vorstellung, einen vernünftigen, überkomfortablen Nahverkehr – innerstädtisch, regional und überregional – vorzufinden, ist durchaus reizend.</p>
<p>Bedenkt man, dass Berechnungen und Statistiken zufolge die Zahl der Autos weiter zunehmen wird, manche Familien mehr als zwei Autos besitzen, Staus sich häufen, immer noch mehr Platz für Straßen, Parkplätze und andere für den Autoverkehr gedachte Projekte draufgeht, ist es eine ansprechende und langfristig unabwendbare Maßname, das Umdenken voranzutreiben – und damit das politische Handeln. Im Übrigen fordern auch andere den Weg weg vom Individualverkehr hin zu mehr <a title="Das Ende des Individualverkehrs" href="http://www.news.de/auto/855038459/das-ende-des-individualverkehrs/1/" target="_blank">kollektiver Mobilität</a>. Sogar die Autoindustrie stellt sich auf das Umdenken bereits ein, <a title="Junge Konsumenten zwingen Autobauer zu Strategieschwenk" href="http://www.wiwo.de/technik-wissen/junge-konsumenten-zwingen-autobauer-zu-strategieschwenk-423455/" target="_blank">neue Mobilitätskonzepte</a> sind in der Entwicklung, teilweise sogar schon in der Umsetzung, angeblich bei allen Autoherstellern.</p>
<h3>Überdenken des persönlichen Mobilitätskonzepts</h3>
<p>Jeder soll leben, wie es ihm behagt. Doch es schadet nicht, in regelmäßigen Abständen seine Gewohnheitsmuster zu überdenken – in jeder Hinsicht und eben auch in Bezug auf das persönliche Mobilitätskonzept. Großstädtern bietet es sich besonders an, über die Abschaffung des eigenen Pkw nachzudenken. In vielen Fällen wäre dadurch Geld gespart, darüber hinaus Zeit und Nerven, das Besitzen eines Autos hat bekanntlich viele Nachteile und Schwächen. Auf das Fahrrad umsteigen hält dagegen fit. Sicherlich muss gegebenenfalls ein voller Bus, eine Straßenbahn oder die überfüllte U-Bahn in Kauf genommen werden, aber im Stau stehen oder einen teuren Parkplatz finden und unter anderem das Portemonnaie leer tanken sind auch kein Vergnügungen. Zudem gibt es Mietwagen und Taxen, die auch bei schlechtem Wetter fahren. Außerdem sei versichert, dass eine weitere Strecke mit der Bahn in der 1. Klasse sehr angenehm sein kann.</p>
<h3>Meine persönliche Vision der Zukunft</h3>
<p>Die Vision, in einer Stadt weniger Blech und dafür mehr Grünflächen und Wege für Fußgänger sowie Fahrradfahrer zu sehen, ist eine äußerst angenehme. Neue Fortbewegungsmittel wie beispielsweise Segways schieben sich in meiner Vorstellung zwischen die Menschen, ein aus heutiger Sicht extrem komfortabler und flexibler Nahverkehr etabliert sich. Gelder fließen zudem für den Ausbau eines attraktiven Langstreckenverkehrs. Langfristig wird jedes Dorf an den öffentlichen Verkehr angebunden sein, flexibel, 24 Stunden, sieben Tage die Woche. Freiräume, frischere Luft, viele dadurch entstehende Arbeitsplätze im Nah- und Fernverkehr, gesündere Menschen, weil Fahrradfahren und körperliche Fortbewegungsmethoden wieder alltäglich geworden sind, ergänzen meine schöne, neue Welt. Privatgrundstücke, die heute teilweise noch von überdimensionalen Garagen dominiert werden, können zu Freizeitoasen umgebaut werden. Die Welt ist weniger hektisch, die Leute entspannter, die Parkplatzsuche und hässliche Parkhäuser gehören der Vergangenheit an.</p>
<p><em>Jetzt seid Ihr dran. Wie steht ihr zum Auto? Nerven Euch die steigenden Kosten für Benzin/Diesel? Die verstopften Straßen? Oder könnt beziehungsweise wollt Ihr nicht auf das eigene Auto verzichten? Ist es für Euch ein Genuss, durch die Gegen zu cruisen? Jede Meinung, jeder thematisch passende Kommentar ist willkommen.</em></p>
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		<title>Zur Hölle: Google hin und Google her</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 09:25:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mensch und Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Eigenverantwortung]]></category>
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		<description><![CDATA[In den letzten Wochen ist so einiges über Google in den Medien und auf diversen Blogs zu lesen. Ob nun eine Inschutznahme bei SEO-United oder ein Google-kritischer, aber differenzierter Beitrag bei Martin vom tagseoblog, ob die Verteufelung von Streetview und Analytics, im Vordergrund steht meist die Angst, dass viele unterschiedliche, persönliche Daten bei diesem Konzern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-719" style="margin: 8px;" title="Goglg" src="http://www.unqualifiziert.net/wp-content/uploads/2010/03/Goglg.jpg" alt="Goglg" width="140" height="162" />In den letzten Wochen ist so einiges über Google in den Medien und auf diversen Blogs zu lesen. Ob nun eine Inschutznahme bei <a title="Wie böse ist Google wirklich?" href="http://www.seo-united.de/blog/google/wie-boese-ist-google-wirklich.htm" target="_blank">SEO-United</a> oder ein Google-kritischer, aber differenzierter Beitrag bei Martin vom <a title="Wie gut ist Google wirklich?" href="http://www.tagseoblog.de/wie-gut-ist-google-wirklich-eine-frage-des-vertrauens" target="_blank">tagseoblog</a>, ob die Verteufelung von <a title="Google Streetview" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Google-Street-View-im-Visier-der-EU-Datenschuetzer-941640.html" target="_blank">Streetview</a> und Analytics, im Vordergrund steht meist die Angst, dass viele unterschiedliche, persönliche Daten bei diesem Konzern gespeichert werden.</p>
<p>Ich gebe zu, mich interessiert diese Diskussion nur am Rande. Der ganze Stress um die eigenen Daten geht mir ziemlich sonst wo vorbei. Es ist schließlich – so viel Egoismus maße ich mir an – nicht mein Problem, wenn man 1001 Sache über kostenlose Google-Dienste abwickelt und eventuell zusätzlich noch sehr persönliche Dinge ins Netz stellt. Die Beschwerde, man sei zu spät über die Datenspeicherung aufgeklärt worden, ist doch naiv. Wir stecken bei der Entwicklung der Vernetzung noch in den Kinderschuhen, da kommt sowas nun mal vor. Ob Johannes Gutenberg damals ahnte, was durch seine Erfindung an Mist gedruckt werden würde? Hmm? Nein.</p>
<p>Sicherlich weiß Google mehr über mich, als ich ahne. Mit einer gewissen Sorglosigkeit und Gelassenheit nehme ich das so hin. Wenigstens füttere ich das WWW nicht zusätzlich mit zig Infos, außerdem verwende ich nicht einfach so jeden Google-Dienst. Es gibt Alternativen, keiner wird gezwungen. Und: Mein Blog und mein Twitter-Account lassen auch Rückschlüsse auf mich, meine Persönlichkeit, mein Umfeld und meinen Lebensstil zu. Was juckt mich da, ob nachvollziehbar ist, welche Suchabfragen ich gemacht habe? Wer auf Porn-Seiten surfte und jetzt zu seinen Neigungen nicht stehen kann, wtf? (Mir ist klar, dass Google noch wesentlich mehr von mir, von jedem User trackt, so nebenbei bemerkt.)</p>
<p>Das größte Problem ist meines Erachtens die Tatsache, dass nun langsam auch dem naivsten User klar wird, dass man im Netz keineswegs so anonym ist, wie man es mal annahm. Das ist auch gut so. Die Transparenz ist von Vorteil. Wenn ein A****loch von Pädophilen so in den Knast wandert und sich mit seinen Mithäftlingen gegenseitig in den Popo – naja, ihr wisst schon. Dann finde ich das in Ordnung. Ich verstehe auch nicht die Aufregung über die Beschwerde, dass man immer mehr personalisierte Werbung angeboten bekomme. The hell – wir müssen doch am Ende Manns und Frau genug sein und darüber nachdenken und ausführen, was wir wirklich benötigen und kaufen und was nicht!</p>
<p>Überhaupt liegt dort der Hund begraben. Plötzlich wird von uns erwartet, dass wir wieder mündige Menschen werden! Medienkompetenz und eigenes Denken werden erwartet, aber das ist wohl vielen zu viel. Dabei ist völlig logisch, dass mit dem Anwachsen der Medienkanäle auch von uns mehr Auseinandersetzung damit erwartet wird. Wer Kinder hat, ist sowieso im Zugzwang und sollte unbedingt frühzeitig mit den Kids über diese Thematik sprechen und einen verantwortungsbewussten Umgang vorleben. Nicht nur Kindern und Jugendlichen sollte einleuchten, dass peinliche, kompromittierende Fotos, Videos und Aussagen irgendwann auf einen negativ zurückfallen werden. Ziemlich sicher sogar. Und wenn nur, weil es einem mordspeinlich ist. Daran ändert auch nichts, ob man Google oder irgendeine andere Suchmaschine verwendet. Darüber sollte man sich wesentliche Gedanken machen, nicht, ob Google oder ein anderer Konzern Daten speichert und auswertet, um Werbung zu schalten. Sollten Regierungen oder andere „böse“ Vereinigungen sich diese Daten von Google über jedes kleine Licht  nehmen, dann sieht es sowieso sehr düster aus für uns alle. (Außerdem sollte schon den Kleinen aufgezeigt werden, wie Werbung funktioniert und dass nicht auf jeden Trend aufgesprungen werden muss, mal so am Rande erwähnt.)</p>
<p>Ein weiterer Gedanke schießt durch meine Gehirnwindungen. Wer glaubt denn allen Ernstes, dass er so wichtig und von Bedeutung ist, dass abgesehen von gezielten Werbeschaltungen mehr aus seinen Daten herausgepresst wird? Klar, sehr bedeutende Geschäftsleute und so weiter sehen das vielleicht anders. Prominente sowieso und Politiker erst Recht, doch gerade diese Personenkreise sind ohnehin gemanaged und die PR-Berater sollten sich um die Reputation und den Schutz ihrer Schützlinge kümmern. Dazu gehört nun mal auch das Netz, das wissen sie aber, zumindest sollten sie es wissen. Aber jeder andere? Seid Ihr sooo wichtig? Das muss jeder für sich beantworten. Ich schätze meine Bedeutung jedenfalls als ziemlich gering ein.</p>
<p>Btw: Durch die Nutzung von Handys bzw. Smartphones wird ebenfalls vieles gespeichert, daraus lassen sich wunderbare Bewegungsprofile erstellen und entsprechende Tatsachen ableiten. Da braucht es kein Google. Nein, nein. Wer in sozialen Netzwerken die Klatschschleuder antreibt, braucht auf Google sowieso nicht schimpfen. Und: Wem Google schon Angst macht, hat sich wohl auch noch nie mit Geheimdiensten auseinandergesetzt. (Tut ja auch nicht Not.) Die finden alles über dich heraus, wenn sie es darauf ansetzen. Und wenn sie es wollen, durchsuchen sie deine Wohnung, deine Festplatte, den Leben, ohne dass du es bemerken solltest. Und die machen noch einiges mehr, was jedem einzelnen nicht gefallen würde, wenn er betroffen wäre. Denke ich. Stört mich aber nicht. Denn:</p>
<p>ICH bin nicht evil. Darauf kommt es doch hauptsächlich an.</p>
<p>Oder liege ich falsch?</p>
<p><em>(Dieser Beitrag wurde etwas emotional von mir verfasst und ist bewusst provokant, spiegelt aber grundsätzlich meine Meinung wider. Eine kontroverse Diskussion ist jederzeit erwünscht. Zerreißt mich, macht mich fertig, wascht mir den Kopf &#8211; oder stimmt mir zu. <img src='http://www.unqualifiziert.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  )</em></p>
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		<title>Lügen, sozialer und heimtückischer Art</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 20:34:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Lügen]]></category>
		<category><![CDATA[Moral]]></category>
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		<description><![CDATA[Lügen sind mir zuwider. Es ist zwar bewiesen, dass die sogenannte soziale Lüge wichtig für das gesellschaftliche Gefüge ist, verständlich, dass der Chefin nicht auf ihre Nachfrage grundsätzlich ins Gesicht geklatscht wird, dass ihre neue Frisur bescheiden aussieht. Lieber macht man gut Wetter, vor allem wenn das Verhältnis eher distanziert ist, wie ich finde. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lügen sind mir zuwider. Es ist zwar bewiesen, dass die sogenannte soziale Lüge wichtig für das gesellschaftliche Gefüge ist, verständlich, dass der Chefin nicht auf ihre Nachfrage grundsätzlich ins Gesicht geklatscht wird, dass ihre neue Frisur bescheiden aussieht. Lieber macht man gut Wetter, vor allem wenn das Verhältnis eher distanziert ist, wie ich finde. Die soziale Lüge dient eben dazu, dass eine Gruppe nicht auseinanderbricht und die Harmonie bestehen bleibt und das erreicht man, wenn man nicht jeden Gedanken absolut ehrlich ausspricht. Alles auch bis zu einem gewissen Grad kein Thema. Harmlose Notlügen, die niemandem Schaden, zählen wohl meines Erachtens ebenfalls zur sozialen Lüge, die es immer gab und immer geben wird.</p>
<h3>Lüge ist vereinfacht Unwahrheit</h3>
<p>Mir platzt jedoch bei bestimmten Lügen die Hutschnur. Schön aufgeführt findet man bei Wikipedia über die Notlüge und soziale Lüge hinaus die Zwecklüge, die gemeine beziehungsweise verbrecherische Lüge und zu guter Letzt die pathologische Lüge, von der Menschen ergriffen sind, die nicht mehr anders können als die Unwahrheit zu sprechen. Nichts anderes bedeutet „Lüge“ – die Wahrheit nicht den Tatsachen entsprechend zu berichten. (Wobei „Wahrheit“ an sich auch eine Wahrnehmungssache ist, aber Fakten sind Fakten, also 2 + 2 = 4 und nicht 5, so meine ich es.)</p>
<h3>Lügen zum eigenen Vorteil</h3>
<p>Am schlimmsten ist das Lügenproblem wohl in der Politik, doch diese Angelegenheit würde hier zu weit und an meinem Anliegen vorbei führen. Mir geht es um Lügen, die bewusst ausgesprochen werden, um anderen zu schaden und sich selbst einen Vorteil zu verschaffen, ungehindert der Tatsache, dass daran einiges hängen und durch die Lüge zerstört werden könnte, sofern der Lügende damit durchkommt. In bestimmten Fällen kann dies nicht nur gemein sein, sondern verbrecherisch. Fataler Weise können sich von einer Lüge Betroffene nicht immer dagegen zur Wehr setzen und es sind nachweislich wegen solch  unfairer Aktionen Menschen gestorben, zugegeben ein seltenes, aber tragisches Ausmaß der Folgen.</p>
<h3>Gewissen &#8211; Fehlanzeige?</h3>
<p>Es muss nicht zwingend etwas Unwahres über eine Person oder auch eine Gruppe gesagt werden, um Schaden anzurichten. Umstände falsch darzustellen reicht völlig aus, um eine Kompromittierung herbeizuführen. Leider, leider betrifft eine derartige durch eine Lüge ausgelöste Kompromittierung oft Personen, die mit der ganzen Sache absolut nichts am Hut haben. Skrupellose Menschen sehen großzügig darüber hinweg und ich frage mich, wie sie dies mit ihrem Gewissen vereinbaren können. Oder haben sie keines? Denken entsprechende Leute eigentlich über das nach, was sie mit ihrer Lüge ins Rollen bringen? Wohl kaum, und falls ja, möchte ich nicht in deren Haut stecken, wenn sie schlaflose Nächte zu ertragen haben.</p>
<p>Die einzige Entschuldigung, die ich eventuell gelten lassen könnte, wäre eine Erkrankung, die zum notorischen Lügen führt, das ist aber meiner Meinung nach eine große Ausnahme. Die zwanghafte, pathologische Lüge bedarf zwingend einer Behandlung, dazu kann und will ich nicht mehr ausführen, dafür fehlt mir die Qualifikation. Das Lügenkonstrukt eines zwanghaften Lügners fliegt ohnehin in der Regel früher oder später auf und auch viele Lügen, die abseits eines Krankheitsbefundes ausgesprochen werden, sind glücklicherweise ohne Erfolg. Ich kann jeden nur dazu auffordern, es sich nicht gefallen zu lassen, wenn er offensichtlich Opfer einer heimtückischen Lüge geworden ist. Ebenfalls möchte ich jedem raten, bestimmte Dinge genau zu hinterfragen und eventuell zu recherchieren, ohne paranoid zu werden, um nicht auf billige Tricks, Verleumdungen und Unaufrichtigkeit hereinzufallen. Zudem ist es sehr hilfreich, wenn man selbst aufrichtig durchs Leben geht und für seine Ideale einsteht.</p>
<h3>Falsche Darstellung der eigenen Moral</h3>
<p>Apropos Ideale: Die ekelhaftesten Lügner sind in meinen Augen diejenigen, die sich nach außen hin als die absolut geradlinigen Menschen voller Moral darstellen, aber insgeheim falsch sind und zudem vielleicht ausgerechnet dann lügen, wenn jemand ihnen nicht mehr zum Vorteil gereicht, um der Person nochmal schön eins reinzuwürgen. Dem Rest der Welt erzählen sie aber, welch tolle und aufrichtige sowie korrekte Menschen sie seien. Schlimmer geht’s nur noch, wenn sie nicht mehr erkennen, dass sie im Unrecht sind oder ihre Situation selbst herbeigeführt haben. Ähnlich mies sind meines Erachtens Leute, die nicht zu ihrem „Versagen“ stehen können und die Verantwortung durch eine Lüge von sich schieben, schlimmstenfalls auf andere, die dann deren Mist noch ausbaden müssen. Pfui!</p>
<p>Ich bin mir sehr sicher, dass es noch einiges zum Thema Lüge und Unwahrheit zu erzählen und erörtern gebe, was gerne auch in den Kommentaren geschehen darf. <img src='http://www.unqualifiziert.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Leistung, Leistung und noch mehr Leistung</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 09:43:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mensch und Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Leistung]]></category>
		<category><![CDATA[Leistungsdruck]]></category>
		<category><![CDATA[Leistungsgesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer sich selbst ständig unter Druck setzt und von sich immer mehr abverlangt, darf dies gerne tun. Doch heute werden die Leistungsanforderungen von übereifrigen Eltern gerne an ihre Kinder weitergereicht und da hört bei mir der Spaß auf. Aus dem Kind soll später ja mal was werden, es soll es (noch) besser haben als die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer sich selbst ständig unter Druck setzt und von sich  immer mehr abverlangt, darf dies gerne tun. Doch heute werden die Leistungsanforderungen von übereifrigen Eltern gerne an ihre Kinder weitergereicht und da hört bei mir der Spaß auf. Aus dem Kind soll später ja mal was werden, es soll es (noch) besser haben als die Eltern, so hört man. Ich kann nicht absprechen, dass es gut tut, darauf zu achten, dass das eigene Kind seine Hausaufgaben ordentlich macht und auf eine passende Art gefördert wird. Doch manche Eltern übertreiben es entschieden. Der überzogene Anspruch beginnt praktisch schon kurz nach der Geburt. Kaum sind sie mit dem Neugeborenen zuhause, erfolgt die erste Babymassage, Mozartklänge berieseln das Baby, damit die Gehirnhälften auch gut aufeinander abgestimmt arbeiten, Babyschwimmen und vieles mehr vervollständigen die „Aufzucht“. Schließlich wälzt man unzählige Eltern- und Erziehungsratgeber und am liebsten würde man jeden guten Rat befolgen. Ganz klar sind normale Bauklötze für das Kleinkind nicht ausreichend, es muss Spielzeug mit zusätzlichem Lerneffekt und Nachhaltigkeitswirkung her. Einfach mal so auf den Spielplatz gehen? Nee, irgendwie kann man diesen Ausflug doch aufwerten und verbessern…</p>
<p>Weiter geht’s im Kindergarten. Wenn dieser nicht genug Angebote für die Kleinkinder bereithält, gibt es ja glücklicherweise für überehrgeizige Eltern noch Kurse aus vielfältigen Bereichen, musikalische Frühforderung, spielerischer Fremdsprachenunterricht, ein Vorschulkunststudium und hach, was weiß der Kuckuck noch alles. Eines dieser Angebote reicht diesen Ehrgeizlingen von Eltern nicht aus, mehrere parallel zu besuchen ist das Los ihrer Zöglinge. In der Grundschule gelandet müssen sie mindestens zu den drei besten Schülern gehören, wenn das überhaupt reicht. Was der übliche Unterricht nicht bieten kann, wird außerschulisch nachgeholt. Nicht selten werden Kinder dreimal die Woche und öfter irgendwohin gescheucht, wo sie auf die Anforderungen der schönen neuen Welt vorbereitet werden. Chinesisch darf dabei nicht fehlen, denn dort im fernen Osten liegt die Zukunft! Na klar. Deswegen ist auch nur das Gymnasium die beste Wahl, egal ob die kindlichen Leistungen wirklich ausreichend sind. Schließlich gibt es hervorragende und zertifizierte „Nachhilfelager“. Das Kind ist niemals nicht überfordert, wenn es vom Aufstehen bis zum Schlafen gehen permanent gefordert ist! So hat es wenigstens keine Zeit auf eigene Gedanken zu kommen! Meine Güte, es könnte ja passieren, dass ein EIGENER Wille aufkommt und das gute Kind in eine Richtung treibt, die man als Mutter oder Vater so gar nicht für seinen Zögling eingeplant hat und akzeptieren mag. Mal ein oder zwei Stunden ohne Ziel und Sinn spielen oder rumgammeln? UNMÖGLICH. Vor allem wenn so die elterliche Kompensation eigener, verpasster Chancen gefährdet werden könnte. (Die man auf den Nachwuchs übertragen hat.)</p>
<p>(Mal kurz Luft holen.)</p>
<div id="attachment_442" class="wp-caption alignleft" style="width: 343px"><img class="size-full wp-image-442" title="zukunftsblick" src="http://www.unqualifiziert.net/wp-content/uploads/2010/01/zukunftsblick.jpg" alt="Blick in die Zukunft" width="333" height="254" /><p class="wp-caption-text">Blick in die Zukunft</p></div>
<p>Ich weiß, dass dies nicht die allgemeine Norm ist und manches stelle ich bewusst überzogen dar. Ich selbst wünschte mir für meinen Sohnemann auch, dass er einen bestmöglichen Start ins Leben hat und tat dafür einiges. Mir sind bei ihm gute Noten wichtig und eine anständige Ausbildung wäre nicht schlecht, wenn es bei ihm soweit ist. Ich habe mich viel mit ihm von klein auf beschäftigt und ihm Wissen vermittelt, zudem gab ich ihm genug Raum für Bewegung, Toben und Klettern. Klar macht man sich Gedanken, ob man alles richtig macht. Aber als Mutter oder Vater muss man vor allem eines Lernen: Man wird Fehler machen. So einfach ist das. Sicher tut es einem Kind gut, wenn es Angebote wie Kinderturnen besuchen darf. Eine Babymassage ist für das Elternteil und das Kind förderlich. Gute Noten schaden dem Lebensweg des Nachwuchses nicht. Mir geht es einzig um die überzogenen Forderungen nach Leistung und noch mehr Leistung. Mir ist es egal, ob es eingebildet wirkt, aber LittleEisy ist clever und hat (im Augenblick) Bestnoten. Aber eines bekommt und bekam er nie – Drill. Das Wissen, das ich ihm vermittelte, geriet auf natürlichem Weg in seinen Kopf – durch Kommunikation. Reden, reden, erklären, reden, und zwar miteinander reden und nicht von oben herab und oberlehrerhaft. Das Interesse wecken war meine Devise, nicht mal bewusst, sondern weil ich ihm interessante Dinge und Zusammenhänge erklären wollte und nicht nur banales Zeug. Heute komme ich oft kaum hinterher und LittleEisy überrascht mich mit Kenntnissen und Detailwissen, da schlackern mir die Ohren, weil ich es selbst nicht wusste. Im April wird er neun und Geografie sowie Geschichte interessieren ihn sehr, auch wenn diese Fächer in der 3. Klasse noch nicht auf dem Lehrplan stehen. Momentan ist sein Hobby Theater spielen, was er aktiv in einer Theatergruppe macht. Ich zerrte ihn nicht durch etliche Kurse, er durfte von klein auf zum Kinderturnen gehen, wir waren viel draußen, ich habe ihm ganz normal Bücher vorgelesen usw. Ganz gelassen. Kein Terminstress, der ihn und mich durch die Woche gejagt hätte, um ja sicherzustellen, dass aus ihm mal was wird, damit er später in der sogenannten Leistungsgesellschaft standhalten kann.</p>
<p>Sicher kann man berechtigt sagen, ich hätte Glück mit meinem Sohnemann. Das weiß ich auch und ich liebe meinen kleinen Schatz. Aber das hängt nicht von seinen Leistungen ab. Jedes Kind ist etwas Besonderes und ich bin der Meinung, dass man gerade deswegen jedes Kind – auch und vor allem als Eltern – als Individuum behandeln muss. Deshalb muss man dem Anspruch gerecht werden, die natürlichen Grenzen eines Kindes zu akzeptieren. Talente hervorheben, Schwächen stärken, ohne zu viel zu wollen und gelassener sein. Am Ende werden aus den Kleinen nämlich stets Jungendliche und junge Erwachsene, die ihren eigenen Weg gehen werden. Und ich wünsche mir für jedes Kind, dass es später auf eine Kindheit  zurückblicken kann und nicht auf einen Leistungsmarathon von Dutzenden Lernstationen in jeder Woche. Bekommen Kinder Sicherheit, Liebe, eine glaubwürdige Führung und freie Möglichkeiten sowie angemessene Herausforderungen, an denen sie wachsen können, dann wird aus ihnen schon was.</p>
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		<title>Mein Ärger mit der Schweinegrippe</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 12:00:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mensch und Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Grippe]]></category>
		<category><![CDATA[Impfung]]></category>
		<category><![CDATA[Influenza]]></category>
		<category><![CDATA[Schweinegrippe]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Hype um die Schweinegrippe löst bei mir ebenso Verärgerung aus, wie seinerzeit die Vogelgrippe, zu der ich damals einen Beitrag verfasst hatte, der interessante Zahlen enthält. So fordert die „gewöhnliche“ Grippe (Influenza) jedes Jahr mehrere Tausend Tote in Deutschland. Die Schweinegrippe hat bisher jedoch kaum Menschen dahingerafft, weder hierzulande noch weltweit, gemessen an den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Hype um die Schweinegrippe löst bei mir ebenso Verärgerung aus, wie seinerzeit die Vogelgrippe, zu der ich damals einen <a title="Mein Ärger mit der Vogelgrippe" href="http://www.unqualifiziert.net/mein-arger-mit-der-vogelgrippe/" target="_blank"><strong>Beitrag</strong></a> verfasst hatte, der interessante Zahlen enthält. So fordert die „gewöhnliche“ Grippe (Influenza) jedes Jahr mehrere Tausend Tote in Deutschland. Die Schweinegrippe hat bisher jedoch kaum Menschen dahingerafft, weder hierzulande noch weltweit, gemessen an den „üblichen“ Grippetoten. Die Impfung gegen Schweinegrippe ist ebenfalls sehr umstritten. Nebenwirkungen werden heruntergespielt, obwohl sie teilweise nur unangenehm, teilweise aber auch wohl schon vereinzelt tödlich gewirkt haben. Ich persönlich verzichte jedenfalls auf diese Impfung, ich lasse mir weder Quecksilber noch irgendein anderes giftiges, unerprobtes, genetisch-biologisches Zeugs in den Körper pumpen. Nein, nein, darauf verzichte ich äußert gern.</p>
<p>In den Medien wird größtenteils Panikmache betrieben, so sehe ich das. Irgendwie müssen die Auflagen und die Klickraten erhöht werden, um jeden Preis. Spekulationen darüber, ob noch tiefere Gründe, wie beispielsweise Umsatzzahlensteigerungen der Pharmakonzerne und deren sowie anderer Drahtzieher, oder die Vernichtung eines Teils der Weltbevölkerung ihren Teil dazu beitragen, lasse ich anderen über. Ich halte zumindest wenig von Verschwörungstheorien und so weiter. An die Macht des Geldes glaube ich da schon eher. Sei es drum, ich weiß es nicht, ich weiß nur, dass die Schweinegrippe im Allgemeinen sehr glimpflich verläuft, wenn man denen glauben mag, die sie hatten, sie verläuft teils harmloser als die gewöhnliche Grippewelle, die jedes Jahr auftritt, harmloser sogar als manche Erkältung. Mutationen von Grippeviren können übrigens immer Zustande kommen, auch bei H1N1, aber eben auch bei jedem anderen Virus, von dem wir noch gar nichts ahnen (können).</p>
<p>Wenn es um die Möglichkeit zu sterben geht, fallen mir spontan hunderte von Dingen ein, die man verbieten müsste. Sei es das Benutzen von Autos (man beachte die Zahl der Verkehrstoten, die heute weit über der Totenrate von Schweinegrippe liegt), das Essen von Nahrungsmitteln (Gentechnik? Pflanzengifte? Gammelfleisch?), Stricken (laut Galileo ein gefährliches Hobby, wenn auch nicht tödlich) und einiges mehr. Sogar das Nutzen von sozialen Netzwerken, denn Cybermobbing forderte ja auch schon (Selbstmord-)Opfer. Genug Gründe, um Notstandgesetze auszurufen *g*. Naja, die Neue Grippe, wie sie ja auch genannt wird, hat irgendwann auch ihre Halbwertzeit verloren und wird wieder von der Bildfläche verschwinden. Und selbst wenn irgendetwas anderes eintreten wird, den Löffel werden wir ohnehin irgendwann abgeben, mir ist dann egal ob an der Schweinegrippe, an absichtlich verseuchten Impfungen, ob an der Mischung aus beidem oder wegen was anderem.</p>
<p><strong>Update:</strong></p>
<p>Hier ein sehr interessanter Artikel, Fachleute sprechen Warnung für Schweinegrippe-Impfung aus: <a href="http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=14438"><strong>http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=14438</strong></a> (erschienen in Neue Rheinische Zeitung).</p>
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