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Archive for the ‘Mensch und Welt’ Category
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Zur Hölle: Google hin und Google her
In den letzten Wochen ist so einiges über Google in den Medien und auf diversen Blogs zu lesen. Ob nun eine Inschutznahme bei SEO-United oder ein Google-kritischer, aber differenzierter Beitrag bei Martin vom tagseoblog, ob die Verteufelung von Streetview und Analytics, im Vordergrund steht meist die Angst, dass viele unterschiedliche, persönliche Daten bei diesem Konzern gespeichert werden. Ich gebe zu, mich interessiert diese Diskussion nur am Rande. Der ganze Stress um die eigenen Daten geht mir ziemlich sonst wo vorbei. Es ist schließlich – so viel Egoismus maße ich mir an – nicht mein Problem, wenn man 1001 Sache über kostenlose Google-Dienste abwick...
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Lügen, sozialer und heimtückischer Art
Lügen sind mir zuwider. Es ist zwar bewiesen, dass die sogenannte soziale Lüge wichtig für das gesellschaftliche Gefüge ist, verständlich, dass der Chefin nicht auf ihre Nachfrage grundsätzlich ins Gesicht geklatscht wird, dass ihre neue Frisur bescheiden aussieht. Lieber macht man gut Wetter, vor allem wenn das Verhältnis eher distanziert ist, wie ich finde. Die soziale Lüge dient eben dazu, dass eine Gruppe nicht auseinanderbricht und die Harmonie bestehen bleibt und das erreicht man, wenn man nicht jeden Gedanken absolut ehrlich ausspricht. Alles auch bis zu einem gewissen Grad kein Thema. Harmlose Notlügen, die niemandem Schaden, zählen wohl meines Erac...
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Leistung, Leistung und noch mehr Leistung
Wer sich selbst ständig unter Druck setzt und von sich immer mehr abverlangt, darf dies gerne tun. Doch heute werden die Leistungsanforderungen von übereifrigen Eltern gerne an ihre Kinder weitergereicht und da hört bei mir der Spaß auf. Aus dem Kind soll später ja mal was werden, es soll es (noch) besser haben als die Eltern, so hört man. Ich kann nicht absprechen, dass es gut tut, darauf zu achten, dass das eigene Kind seine Hausaufgaben ordentlich macht und auf eine passende Art gefördert wird. Doch manche Eltern übertreiben es entschieden. Der überzogene Anspruch beginnt praktisch schon kurz nach der Geburt. Kaum sind sie mit dem Neugeborenen zuhause, e...
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Mein Ärger mit der Schweinegrippe
Der Hype um die Schweinegrippe löst bei mir ebenso Verärgerung aus, wie seinerzeit die Vogelgrippe, zu der ich damals einen Beitrag verfasst hatte, der interessante Zahlen enthält. So fordert die „gewöhnliche“ Grippe (Influenza) jedes Jahr mehrere Tausend Tote in Deutschland. Die Schweinegrippe hat bisher jedoch kaum Menschen dahingerafft, weder hierzulande noch weltweit, gemessen an den „üblichen“ Grippetoten. Die Impfung gegen Schweinegrippe ist ebenfalls sehr umstritten. Nebenwirkungen werden heruntergespielt, obwohl sie teilweise nur unangenehm, teilweise aber auch wohl schon vereinzelt tödlich gewirkt haben. Ich persönlich verzichte jedenfalls auf...
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… und sie fallen übereinander her
Spätestens seitdem der Nichtraucherschutz massiv zugenommen hat, sind die Gemüter der Nichtraucher und Raucher hochgekocht, wenn sie am falschen Ort zur falschen Zeit aufeinandertreffen und übereinander herfallen. Erst neulich las ich zu einem Beitrag, der vom (angeblich) verstärkten Rauchertum der sogenannten Unterschicht handelte, in den Kommentaren gegenseitige Anfeindungen von Rauchern und Nichtrauchern, die manchmal über den guten Geschmack hinausführten. Beschimpfungen, (stets fragwürdige) angeführte Statistiken und Gegenstatistiken, (meist vermisste) vernünftige Argumente und selten Anflüge von Toleranz waren dort zu finden. Bei mir erzeugte diese bo...
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Leben oder kollektiv jammern?
Twitter macht Spaß. Punkt. Doch mir stoßen manche Twitteraner auf, ich kann mir (und ihnen) nicht helfen. Als Mythos stempelte ich sie ab, als eine Erfindung Hollywoods. Sie, die sich mit der Liebe (oder eher mit der nicht vorhandenen) hadern, an sich zweifeln, sich öffentlich Mut machen, nur um im nächsten (um Aufmerksamkeit heischenden) publik getwittertem Blog-Beitrag mehr oder minder in höchsten Tönen zu jammern, wenn auch versteckt, verborgen, so, als ob es niemand bemerken sollte. Und doch trieft es (bewusst?) aus jedem Satz, aus jedem Zeichen hervor, das Selbst-Mitleid. Warum nur, weshalb nur bin ich (mit Mitte, Ende zwanzig) noch immer Single? Gibt es d...
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Herbst und Sonnenschein
Letzten Freitag schien nach der Arbeit die Sonne, eine echte Wohltat nach der vorangegangenen Arbeitswut. Und die rechte Gelegenheit, Hund und Mann zu schnappen und einen ausgedehnten Spaziergang zu machen. Das Beste war, dass ich endlich daran gedacht hatte, den Fotoapparat mitzunehmen. Somit kann ich den Interessierten unter Euch folgende Impressionen präsentieren. Auf diesem Weg bin ich sehr gerne mit meiner Hündin Bonny unterwegs, deren "Heck" in der linken, unteren Ecke zu sehen ist. Über sie verfasse ich demnächst einen eigenen Blogbeitrag. Diese Ecke ist zwar nicht spektakulär, aber ein Foto wert. Ein nettes Spiel von Licht und Schatte...
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Endlich Schuldigen für die Finanzkrise gefunden!
Nein, es handelt sich nicht um Aktionäre, Banken und dergleichen. Der Schuldige für die Finanzkrise heißt „Geldwert-Illusion“. Was das ist? Ich versuche es mal einfach zu formulieren, was Forscher (Universität Bonn in Kooperation mit California Institute of Technology) herausgefunden haben wollen. Die Geldwert-Illusion hat eine hirnphysiologische Ursache, die man in einer Studie nun scheinbar belegt hat. Dazu mussten Probanden ihr Gehirn scannen lassen, während sie einmal mit einem niedrigen Lohn Gegenstände aus einem Katalog kaufen konnten. Im Anschluss wiederholte man die Prozedur, allerdings ließ man die Löhne auf das Doppelte ansteigen. Jedoch wurden ...
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Liebe niemals einen SEO…
…wenn Du nicht bereit bist, die zweite Frau neben Google zu sein. So oder so ähnlich könnte man es übertrieben formulieren. Der Suchmaschinenoptimierer steht in diesem Beitrag stellvertretend für andere zeitintensive Tätigkeiten, die ein Mensch mit Leidenschaft und zeitgleich auch beruflich ausübt. Meine eigene Beziehung hat mich zu diesem Thema inspiriert, aber auch Begebenheiten aus meinem Umfeld. Denn es ist so, dass neue Liebespartner am Anfang einer Beziehung stark aufeinander fixiert sind. Es werden Gewohnheiten (vorrübergehend) aufgegeben, viel Zeit wird miteinander verbracht und man meint zu wissen, dass dies auf ewig so bleiben würde. Zumindest die...
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Verrückte Vornamen für den Nachwuchs
Wer weiß schon, was sich manche Eltern dabei denken, wenn sie ihren Kindern unmögliche Namen geben. Besonders in Brasilien nimmt dies wahre Auswüchse an, da Eltern dort ohne irgendwelche Beschränkungen jeden erdenklichen Vornamen vergeben können. So ist es dort möglich, seine Tochter Prostituta (Prostituierte) zu nennen, aber auch Kochtopf, Bart-Des-Jesus oder Josef-Heiratete-In-Kurzen-Hosen – natürlich alles in der Heimatsprache. Auch in Amerika gibt es die seltsamsten Namensgebungen. So heißt ein dreijähriger Junge in Jersey Adolf Hitler mit Vornamen. Eine bestellte Geburtstagstorte mit dieser Aufschrift wurde von einem Supermarkt abgelehnt, doch der ...

