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		<title>Schaf-Namens-Boosting erfolgreich beendet</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 09:19:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Tiere]]></category>
		<category><![CDATA[Namen]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Schaf-Namens-Boosting-Gewinnspiel ist gestern Abend zu Ende gegangen und endlich, ja endlich bekommt das arme, schwarze Schäflein seinen Namen. Die ganze Schafherde ist am Zittern und mächtig gespannt, denn bisher weiß nur das betroffene Schaf wie es ab heute genannt werden wird. Mama Schaarf und Papa Schafi, aber auch Stalki, Calli und Annegret stapeln sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-600" style="margin: 8px;" title="Sechs Schafe" src="http://www.unqualifiziert.net/wp-content/uploads/2010/03/sechs-stoffschafe-300x136.jpg" alt="Sechs Schafe" width="300" height="136" />Das Schaf-Namens-Boosting-Gewinnspiel ist gestern Abend zu Ende gegangen und endlich, ja endlich bekommt das arme, schwarze Schäflein seinen Namen. Die ganze Schafherde ist am Zittern und mächtig gespannt, denn bisher weiß nur das betroffene Schaf wie es ab heute genannt werden wird. Mama Schaarf und Papa Schafi, aber auch Stalki, Calli und Annegret stapeln sich übereinander und blöken wie zottelige Wildschafe, weil sie die Dramatik kaum noch bewältigen können. Sie bilden ein riesenhaftes Wollknäuel, aus dem Beine und Nasen herausragen, sodass ich sie und Euch nicht länger auf die Folter spannen möchte. Zunächst bedanke ich mich aber bei allen fantastiösen, sprachgewandten und reizenden Teilnehmern wollverückt und knuddelig! Die 24 Namensvorschläge waren abwechslungsreich und sind eine Übersicht wert. <img src='http://www.unqualifiziert.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-612" style="margin: 8px;" title="liste-namensvorschlaege" src="http://www.unqualifiziert.net/wp-content/uploads/2010/03/liste-namensvorschlaege.JPG" alt="liste-namensvorschlaege" width="482" height="232" /></p>
<p>Ihr dürft mir glauben, dass ich bei manchen Vorschlägen auflachen musste, vor allem bei Morsten (Achtung, Insider). Die Wahl war nicht leicht, schließlich ist es mein gottgegebenes Recht und eine unumgängliche Pflicht, dem Schaf einen Namen zu verpassen, mit dem es sich der Welt präsentieren kann. Zuletzt waren zwei Namen in der Endauswahl und LittleEisy war der entscheidende, besiegelnde Faktor.</p>
<p>Das Teenie-Schaf durfte heute ausnahmsweise mit ins Büro, um sich fotogen wie es ist namentlich zu präsentieren. Sorgt für Trommelwirbel! Zündet die Raketen! Haltet Euch bereit! Hier präsentiert sich das namenlose Schaf selbst, das nun kein solches mehr ist!</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-610" title="Brunetti" src="http://www.unqualifiziert.net/wp-content/uploads/2010/03/Brunetti.jpg" alt="Brunetti" width="666" height="513" /></p>
<p>Brunetti soll das liebreizende Schaf also ab nun heißen, LittleEisy hat gesprochen und wie man weiß, Kindermund tut Wahrheit kund. Daraus lässt sich der <strong>Gewinner</strong> ableiten und daher einen kolossalen, gigantisch-ausladenden und herzlichen Glückwunsch an</p>
<p>Yoomai!</p>
<p>Per E-Mail werde ich Dich kontaktieren, damit Du Deinen Gewinn, ein Jahresabo des Website-Boosting-Magazins, bei Erscheinen erhältst! Du hast dem rebellischen Teenie-Schaf einen sehr treffenden Namen spendiert. <img src='http://www.unqualifiziert.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  Ich bedanke mich in seinem nigelnagelneuen Namen bei Dir dafür, sein Blöken würde ja kaum verstanden werden. <img src='http://www.unqualifiziert.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Nochmalig vielen, vielen Dank für die inspirativen Kommentare, die schließlich zu einem tollen Ergebnis geführt haben.</p>
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #ff00ff;">Brunetti, un ragazzo bruno!</span></strong></p>
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		<title>Schaf-Namens-Boosting</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 18:56:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tiere]]></category>
		<category><![CDATA[Schafe]]></category>

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		<description><![CDATA[Einige bekamen es höchstwahrscheinlich bereits mit, alle anderen wissen es spätestens ab diesem Beitrag. In den letzten Monaten entwickelte ich entgegen meiner sonstigen, persönlichen Evolution eine Liebe zu Schafen, Ja, ich mag auch die lebendigen Vertreter dieser Gattung, das monotone, leicht dümmliche „Määähhh“ schlägt in mir eine Saite an, die mich zu Rührseligkeit und japsendem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-598" style="margin: 8px;" title="Schaf mit Schuh" src="http://www.unqualifiziert.net/wp-content/uploads/2010/03/schafpfote-mit-schuh-und-blume-150x150.jpg" alt="Schaf mit Schuh" width="150" height="150" />Einige bekamen es höchstwahrscheinlich bereits mit, alle anderen wissen es spätestens ab diesem Beitrag. In den letzten Monaten entwickelte ich entgegen meiner sonstigen, persönlichen Evolution eine Liebe zu Schafen, Ja, ich mag auch die lebendigen Vertreter dieser Gattung, das monotone, leicht dümmliche „<em>Määähhh</em>“ schlägt in mir eine Saite an, die mich zu Rührseligkeit und japsendem Herzklopfen treibt.</p>
<p>Beiläufig entzücken mich wegen der vereinfachten Haltung &#8211; wie soll ich auch eine leibhaftige Schafherde tagtäglich in den 3. Stock unseres Wohnhauses treiben? – die plüschige, softige, flaumig-zarte Sorte aus der Stofftierabteilung. Zuletzt waren es fünf – FÜNF – Stofftier-Schafe, die sich in unserer Wohnung ihr Zuhause geschaffen haben. Das letzte, hinzugekommene Schaf taufte ich nach dem doch sehr mau ausgefallenen <a title="Aufruf" href="http://www.unqualifiziert.net/alles-schaf/" target="_self">Aufruf zu Namensvorschlägen</a> auf Dannys Vorschlag hin Annegret, die Noble. Die Gretel, ja, ja, da kann sie mal in die Wüste staksen und als Teenager außer Kontrolle blöken. Ist doch praktisch, oder?</p>
<p>Seit kurzem fand sich ein sechstes Schaf in unserer Herde ein. Auch dieses ist ein Teenager und benötigt Führung. Bonny beäugt die wollene Bande übrigens täglich und passt auch ja auf, dass ihnen nichts passiert (in Wahrheit muss die Stofftierbande vor dem Hund beschützt werden…) Äh, zurück zum Thema. Es handelt sich dieses Mal um einen männlichen Vertreter der Gattung und der pubertierende Bock steckt mitten in einer hormongeplagten Revolution gegen alles und jeden – aber lieb ist er ja doch, auch so als Null-Bock. Ich stehe eben auf die schwarzen Schafe, war es ja mal selbst in meiner Familie, vermutlich. <img src='http://www.unqualifiziert.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Null-Bock möchte ich ihn dauerhaft nicht nennen und an dieser Stelle kommt Ihr ins Spiel! Von Euch wünsche ich mir viele einfallsreiche Namensvorschläge, sozusagen ein Schaf-Namens-Boosting. Weil eine einfache Aufforderung das letzte Mal zu  einer desaströsen Missachtung geführt hat, gibt es auch ein Zuckerl. Wer in den Kommentaren einen Namensvorschlag niederschreibt, hat die Chance, ein Jahres-Abo vom topaktuellen, brandheißen und bildenden Website-Boosting-Magazin zu gewinnen!</p>
<h3>Gewinnspiel</h3>
<p>Bevor ich zu den Eckpunkten des Gewinnspiels komme, dürft Ihr den wolligen Hauptakteur bestaunen, der dringlich einen liebreizenden, kreativen, witzigen, einprägsamen oder unaussprechlichen Namen braucht:</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-599" title="Teen Schaf - oder auch Schaf ohne Namen" src="http://www.unqualifiziert.net/wp-content/uploads/2010/03/teen-schaf.jpg" alt="Teen Schaf - oder auch Schaf ohne Namen" width="666" height="888" /></p>
<p>Bis Montagabend, den 08. März 2010 um 18:00 Uhr habt Ihr Zeit, in den Kommentaren Eure Vorschläge zu hinterlassen. Am Dienstag werde ich das Ergebnis, also sowohl den Gewinner des Website-Boosting-Magazin-Jahresabos als auch den Namen meines schafigen Neuzugangs, verkünden.</p>
<p>Das Website-Boosting-Magazin entsprang dem erfolgreichen Sachbuch Website Boosting von Mario Fischer. Mehr zum Magazin erfahrt Ihr <strong><a title="Website Boosting Magazin" href="http://www.websiteboosting.com/" target="_blank">hier</a></strong>.</p>
<p>Übrigens hat sich der namenlose Teenie-Bock schon gut in seiner neuen Stofftier-Schaf-Herde eingelebt wie Ihr hier mit eigenen Augen sehen könnt. <img src='http://www.unqualifiziert.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-600" title="Sechs Schafe" src="http://www.unqualifiziert.net/wp-content/uploads/2010/03/sechs-stoffschafe.jpg" alt="Sechs Schafe" width="666" height="302" /></p>
<p>Also, auf zum Schaf-Namens-Boosting, ich bin gespannt wie ein Regenbogen kurz vor dem Knacken, welche Vorschläge meine zu begeisternde Seele ergreifen werden!</p>
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		<title>Zur Hölle: Google hin und Google her</title>
		<link>http://www.unqualifiziert.net/zur-hoelle-google-hin-und-google-her/</link>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 09:25:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mensch und Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Eigenverantwortung]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>

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		<description><![CDATA[In den letzten Wochen ist so einiges über Google in den Medien und auf diversen Blogs zu lesen. Ob nun eine Inschutznahme bei SEO-United oder ein Google-kritischer, aber differenzierter Beitrag bei Martin vom tagseoblog, ob die Verteufelung von Streetview und Analytics, im Vordergrund steht meist die Angst, dass viele unterschiedliche, persönliche Daten bei diesem Konzern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den letzten Wochen ist so einiges über Google in den Medien und auf diversen Blogs zu lesen. Ob nun eine Inschutznahme bei <a title="Wie böse ist Google wirklich?" href="http://www.seo-united.de/blog/google/wie-boese-ist-google-wirklich.htm" target="_blank">SEO-United</a> oder ein Google-kritischer, aber differenzierter Beitrag bei Martin vom <a title="Wie gut ist Google wirklich?" href="http://www.tagseoblog.de/wie-gut-ist-google-wirklich-eine-frage-des-vertrauens" target="_blank">tagseoblog</a>, ob die Verteufelung von <a title="Google Streetview" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Google-Street-View-im-Visier-der-EU-Datenschuetzer-941640.html" target="_blank">Streetview</a> und Analytics, im Vordergrund steht meist die Angst, dass viele unterschiedliche, persönliche Daten bei diesem Konzern gespeichert werden.</p>
<p>Ich gebe zu, mich interessiert diese Diskussion nur am Rande. Der ganze Stress um die eigenen Daten geht mir ziemlich sonst wo vorbei. Es ist schließlich – so viel Egoismus maße ich mir an – nicht mein Problem, wenn man 1001 Sache über kostenlose Google-Dienste abwickelt und eventuell zusätzlich noch sehr persönliche Dinge ins Netz stellt. Die Beschwerde, man sei zu spät über die Datenspeicherung aufgeklärt worden, ist doch naiv. Wir stecken bei der Entwicklung der Vernetzung noch in den Kinderschuhen, da kommt sowas nun mal vor. Ob Johannes Gutenberg damals ahnte, was durch seine Erfindung an Mist gedruckt werden würde? Hmm? Nein.</p>
<p>Sicherlich weiß Google mehr über mich, als ich ahne. Mit einer gewissen Sorglosigkeit und Gelassenheit nehme ich das so hin. Wenigstens füttere ich das WWW nicht zusätzlich mit zig Infos, außerdem verwende ich nicht einfach so jeden Google-Dienst. Es gibt Alternativen, keiner wird gezwungen. Und: Mein Blog und mein Twitter-Account lassen auch Rückschlüsse auf mich, meine Persönlichkeit, mein Umfeld und meinen Lebensstil zu. Was juckt mich da, ob nachvollziehbar ist, welche Suchabfragen ich gemacht habe? Wer auf Porn-Seiten surfte und jetzt zu seinen Neigungen nicht stehen kann, wtf? (Mir ist klar, dass Google noch wesentlich mehr von mir, von jedem User trackt, so nebenbei bemerkt.)</p>
<p>Das größte Problem ist meines Erachtens die Tatsache, dass nun langsam auch dem naivsten User klar wird, dass man im Netz keineswegs so anonym ist, wie man es mal annahm. Das ist auch gut so. Die Transparenz ist von Vorteil. Wenn ein A****loch von Pädophilen so in den Knast wandert und sich mit seinen Mithäftlingen gegenseitig in den Popo – naja, ihr wisst schon. Dann finde ich das in Ordnung. Ich verstehe auch nicht die Aufregung über die Beschwerde, dass man immer mehr personalisierte Werbung angeboten bekomme. The hell – wir müssen doch am Ende Manns und Frau genug sein und darüber nachdenken und ausführen, was wir wirklich benötigen und kaufen und was nicht!</p>
<p>Überhaupt liegt dort der Hund begraben. Plötzlich wird von uns erwartet, dass wir wieder mündige Menschen werden! Medienkompetenz und eigenes Denken werden erwartet, aber das ist wohl vielen zu viel. Dabei ist völlig logisch, dass mit dem Anwachsen der Medienkanäle auch von uns mehr Auseinandersetzung damit erwartet wird. Wer Kinder hat, ist sowieso im Zugzwang und sollte unbedingt frühzeitig mit den Kids über diese Thematik sprechen und einen verantwortungsbewussten Umgang vorleben. Nicht nur Kindern und Jugendlichen sollte einleuchten, dass peinliche, kompromittierende Fotos, Videos und Aussagen irgendwann auf einen negativ zurückfallen werden. Ziemlich sicher sogar. Und wenn nur, weil es einem mordspeinlich ist. Daran ändert auch nichts, ob man Google oder irgendeine andere Suchmaschine verwendet. Darüber sollte man sich wesentliche Gedanken machen, nicht, ob Google oder ein anderer Konzern Daten speichert und auswertet, um Werbung zu schalten. Sollten Regierungen oder andere „böse“ Vereinigungen sich diese Daten von Google über jedes kleine Licht  nehmen, dann sieht es sowieso sehr düster aus für uns alle. (Außerdem sollte schon den Kleinen aufgezeigt werden, wie Werbung funktioniert und dass nicht auf jeden Trend aufgesprungen werden muss, mal so am Rande erwähnt.)</p>
<p>Ein weiterer Gedanke schießt durch meine Gehirnwindungen. Wer glaubt denn allen Ernstes, dass er so wichtig und von Bedeutung ist, dass abgesehen von gezielten Werbeschaltungen mehr aus seinen Daten herausgepresst wird? Klar, sehr bedeutende Geschäftsleute und so weiter sehen das vielleicht anders. Prominente sowieso und Politiker erst Recht, doch gerade diese Personenkreise sind ohnehin gemanaged und die PR-Berater sollten sich um die Reputation und den Schutz ihrer Schützlinge kümmern. Dazu gehört nun mal auch das Netz, das wissen sie aber, zumindest sollten sie es wissen. Aber jeder andere? Seid Ihr sooo wichtig? Das muss jeder für sich beantworten. Ich schätze meine Bedeutung jedenfalls als ziemlich gering ein.</p>
<p>Btw: Durch die Nutzung von Handys bzw. Smartphones wird ebenfalls vieles gespeichert, daraus lassen sich wunderbare Bewegungsprofile erstellen und entsprechende Tatsachen ableiten. Da braucht es kein Google. Nein, nein. Wer in sozialen Netzwerken die Klatschschleuder antreibt, braucht auf Google sowieso nicht schimpfen. Und: Wem Google schon Angst macht, hat sich wohl auch noch nie mit Geheimdiensten auseinandergesetzt. (Tut ja auch nicht Not.) Die finden alles über dich heraus, wenn sie es darauf ansetzen. Und wenn sie es wollen, durchsuchen sie deine Wohnung, deine Festplatte, den Leben, ohne dass du es bemerken solltest. Und die machen noch einiges mehr, was jedem einzelnen nicht gefallen würde, wenn er betroffen wäre. Denke ich. Stört mich aber nicht. Denn:</p>
<p>ICH bin nicht evil. Darauf kommt es doch hauptsächlich an.</p>
<p>Oder liege ich falsch?</p>
<p><em>(Dieser Beitrag wurde etwas emotional von mir verfasst und ist bewusst provokant, spiegelt aber grundsätzlich meine Meinung wider. Eine kontroverse Diskussion ist jederzeit erwünscht. Zerreißt mich, macht mich fertig, wascht mir den Kopf &#8211; oder stimmt mir zu. <img src='http://www.unqualifiziert.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  )</em></p>
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		<title>Für den Hund geshoppt</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 18:19:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tiere]]></category>
		<category><![CDATA[Bonny]]></category>
		<category><![CDATA[Hund]]></category>
		<category><![CDATA[Hundebett]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Wochenende war ich online shoppen, aber nicht für mich, sondern für unsere Hündin Bonny. Die Süße wird im Juni 11 Jahre alt und fast solange begleitet sie mich. Ihr bisheriges Hundebettchen war nicht mehr das Beste nach vier Jahren. Also musste ein neues besorgt werden und ich bestellte ihr ein Luxus-Hundebett bei fressnapf.de, das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-579" title="bonny_entspannt" src="http://www.unqualifiziert.net/wp-content/uploads/2010/02/bonny_entspannt-150x150.jpg" alt="bonny_entspannt" width="150" height="150" />Am Wochenende war ich online shoppen, aber nicht für mich, sondern für unsere Hündin Bonny. Die Süße wird im Juni 11 Jahre alt und fast solange begleitet sie mich. Ihr bisheriges Hundebettchen war nicht mehr das Beste nach vier Jahren. Also musste ein neues besorgt werden und ich bestellte ihr ein Luxus-Hundebett bei fressnapf.de, das heute per Hermes-Versand bei uns ankam. Mal ehrlich, andere Leute gönnen sich für das Geld nicht mal eine neue Matratze… Aber egal, sie ist es wert, soll ja bequem mit ihren alternden Knochen liegen. Das Bettchen preist sich als „Gesundheitsbett“ an, weil der Kern des Teils aus „Memory-Foam“ besteht. Praktisch ein anpassungsfähiges Zeugs, das auch bei bettlägrigen Menschen zum Einsatz kommt. Nein, Bonny ist fit, aber es schadet nicht, wenn sie „entlastend“ liegen darf. <img src='http://www.unqualifiziert.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Jedenfalls macht das Hundebett bisher einen Top-Eindruck. Der Liegekern, wenn man so sagen will, passt sich gut an, ohne zu weich zu sein, wenn man darauf drückt. Und es geht auch wieder in seine ursprüngliche Form zurück, sogar das Knicken vom Transport im riesigen Karton hat es unbeschadet und ohne bleibende Verformung überstanden. Sohnemann hätte auch gerne ein solches Bettchen, er hat es schon getestet und für bequem befunden. <img src='http://www.unqualifiziert.net/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' />  Doch seht selbst:</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-580" title="bonny_im_neuen_bettchen" src="http://www.unqualifiziert.net/wp-content/uploads/2010/02/bonny_im_neuen_bettchen.jpg" alt="bonny_im_neuen_bettchen" width="666" height="500" /></p>
<p>Bonny hat es sogleich in Augenschein und in Besitz genommen. Mal sehen, wie sich das Hundebett im Dauereinsatz bewähren wird. Die kuschelweiche Auflage ist zumindest waschbar.  :-)</p>
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		<title>Leben oder Tod?</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 08:25:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Freitod]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstmord]]></category>
		<category><![CDATA[Suizid]]></category>
		<category><![CDATA[Telefonseelsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Tod]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern erfuhr ich abends von meiner Mutter, dass sich mein Onkel aufgehängt hat. Das ist kein Witz, das ist die Wahrheit. Es war der Bruder meines Vaters, daher ist meine Mam nicht direkt betroffen. Von mir selbst kann ich nicht behaupten, dass es mich arg mitnimmt, schließlich ist der Kontakt seit Jahren abgerissen und ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern erfuhr ich abends von meiner Mutter, dass sich mein Onkel aufgehängt hat. Das ist kein Witz, das ist die Wahrheit. Es war der Bruder meines Vaters, daher ist meine Mam nicht direkt betroffen. Von mir selbst kann ich nicht behaupten, dass es mich arg mitnimmt, schließlich ist der Kontakt seit Jahren abgerissen und ich erfuhr wichtige Eckdaten ausschließlich über meine Mutter. So wie gestern, auch wenn das für sein Leben ein finales Eckdatum war. Mein Mitgefühl gilt meiner Tante und ihren Kindern, die allerdings schon lange erwachsen sind. Ich selbst verlor meinen Vater durch ein Krebsleiden vor bald zwanzig Jahren und kann nachfühlen, wie es ihnen geht.</p>
<p>Dieses Schicksal lässt Gedanken in mir sprießen, was in jemandem vorgehen muss, der sich „den Strick nimmt“. Oder sein Leben durch eine andere Methode auslöscht. Ein solcher Selbstmordversuch ist schließlich im Erfolgsfall endgültig, besonders die Methode mit dem Seil ist vielversprechend, aber auch extrem grausam. Doch vielmehr interessiert mich, wie und warum man aus dem Blick verliert, was das Leben noch an guten und angenehmen Dingen für einen bereithalten kann. Oft wäre dazu vielleicht ein Neuanfang nötig. Wer weiß, vielleicht ist der Tod auch ein Neuanfang, keiner ist in der Lage, dies zu beantworten, viele glauben es jedoch, am Ende steht aber ein großer Berg aus Unsicherheit, der zögern lassen sollte.</p>
<p>Selbstverständlich möchte ich nicht bestreiten, dass es verschlungene Lebenswege geben kann, die aus einem gesunden Menschen ein psychisches Wrack machen. Jedoch glaube ich, dass fast jedem Menschen geholfen werden könnte. Das möchte ich betonen, bevor ich jetzt dreist behaupte, dass andererseits jeder Mensch sein Leben lebt und damit umgehen muss. Daher glaube ich, dass ein gewisses Maß an Berechtigung zu einem selbstbestimmten  Tod vorhanden ist. Nein, ich möchte nicht dazu aufrufen, dass jeder Verzweifelte sich einfach so vom nächsten Hochhaus stürzen soll, aber unheilbar Kranke beispielsweise, die sich die letzten Monate Leidensweg in ihrem Leben ersparen möchten, kann ich mit ihrem Wunsch nach dem Freitod verstehen. Ein sehr sensibles Thema, dass ich hier nicht ausweiten möchte.</p>
<p>Ich hoffe sehr, sollte jemals ein verzweifelter Mensch diese Zeilen lesen, der mit dem Gedanken an Selbstmord spielt, dass dieser sich dringend Hilfe sucht. Es gibt Ärzte, Krankenhäuser und Seelsorger. Bei <strong>Telefonseelsorgestellen</strong> kann sich jeder <em>anonym</em> bundesweit <em>kostenlos</em> unter der Telefonnummer <strong>0800-1110111</strong> oder <strong>0800-1110222</strong> aussprechen. Für <strong>Kinder und Jugendliche</strong> gibt es spezielle Hilfe unter der Telefonnummer <strong>0800-1110333</strong>. Im Netz findet man auf der Seite der <a title="Telefonseelsorge" href="http://www.telefonseelsorge.de/" target="_blank">Telefonseelsorge</a> Hilfe, hier werden die genannten Telefonnummern ebenfalls angezeigt und aktuell gehalten, falls sie sich ändern sollten. Selbstverständlich kann dort auch jeder anrufen, der &#8220;nur&#8221; verzweifelt, aber nicht am Freitod interessiert ist.</p>
<h3><span style="color: #993366;">Jeder, der an Suizid denkt, sollte Hilfe suchen und annehmen! Oft blickt man auf sein Leben und Schicksal nur aus einem Blickwinkel. Doch es gibt wie in der Fotografie viele Persepektiven, auch positive!</span></h3>
<p>Abschließend spreche ich meinen Verwandten mein Beileid aus. Ruhe in Frieden, lieber Onkel.</p>
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		<title>Coole Free Twitter Icons</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Feb 2010 13:27:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Free Icons]]></category>
		<category><![CDATA[Hippie]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter Icons]]></category>
		<category><![CDATA[Webdesign]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor ein paar Wochen, um genau zu sein am 18. Januar, suchte ich anlässlich LittleEisys Schul-Faschingsfeier nach Anregungen für ein selbstgemachtes Hippie-Kostüm. Dabei stieß ich auf fantastische Free Twitter Icons. Irgendwie verlor ich die Sache aus den Augen, obwohl ich sie doch – Verzeihung – geil fand. Vor wenigen Tagen fielen sie mir wieder ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor ein paar Wochen, um genau zu sein am 18. Januar, suchte ich anlässlich LittleEisys <a title="Faschingsfeier Grundschule" href="http://www.unqualifiziert.net/alles-fasching-oder-was/" target="_blank">Schul-Faschingsfeier</a> nach Anregungen für ein selbstgemachtes Hippie-Kostüm. Dabei stieß ich auf fantastische Free Twitter Icons. Irgendwie verlor ich die Sache aus den Augen, obwohl ich sie doch – Verzeihung – geil fand. Vor wenigen Tagen fielen sie mir wieder ein und gestern Nacht suchte ich die Hippie Twitter Icons nochmal heraus.</p>
<p>Heute sind Herr Eisy und LittleEisy ja in Leipzig in einem Indoor-Spielplatz und ich nutzte die samstägliche Ruhe, um meinem Blog eines der Icons zu gönnen. Und Voilá – ist sie nicht süß? (Man gucke links!) Die Kleine ist übrigens aus der Reihe der Twitter Woodstock Icons, die <a title="Manuel von elmastudio.de auf Twitter" href="http://twitter.com/manuelesposito" target="_blank">Manuel</a> vom Elmastudio höchst persönlich entworfen hat. Hier das Icon Set komplett:</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-564" title="twitter-icon-set-woodstock-preview" src="http://www.unqualifiziert.net/wp-content/uploads/2010/02/twitter-icon-set-woodstock-preview.jpg" alt="twitter-icon-set-woodstock-preview" width="530" height="1050" /></p>
<p>Abgesehen davon gibt es noch die Beach Tweeties und die Music Twitter Icons, alles for free als png-Dateien oder EPS-Vektor-Datei. Es war nicht leicht, mich für eines der Icons zu entscheiden, aber ich kann es ja zu gegebener Zeit wieder wechseln. <img src='http://www.unqualifiziert.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  So, jetzt guckt aber selbst bei <a title="elmastudio.de" href="http://www.elmastudio.de/" target="_blank">elmastudio.de</a> nach und bildet Euch ein Urteil über diese gelungenen Titter-Icons.</p>
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #ff00ff;">&gt;&gt;&gt;</span></strong> <a title="Strand Twitter Icons for free" href="http://www.elmastudio.de/freebies/6-coole-twitter-icons-zum-downloaden/" target="_blank">zu den Beach Tweeties (Strand Twitter Icons)</a> <strong><span style="color: #ff00ff;">&lt;&lt;&lt;</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #ff00ff;">&gt;&gt;&gt;</span></strong> <a title="Strand Twitter Icons for free" href="http://www.elmastudio.de/freebies/it%E2%80%99s-freebie-time-music-twitter-icons-zum-kostenlosen-download/" target="_blank">zu den Music Twitter Icons</a> <strong><span style="color: #ff00ff;">&lt;&lt;&lt;</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #ff00ff;">&gt;&gt;&gt;</span></strong> <a title="Hippie Twitter Icons for free" href="http://www.elmastudio.de/freebies/its-freebie-time-woodstock-twitter-icons-zum-kostenlosen-download/" target="_blank">zu den Twitter Woodstock Icons (Hippie Twitter Icons)</a> <strong><span style="color: #ff00ff;">&lt;&lt;&lt;</span></strong></p>
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		</item>
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		<title>Meine Lieblingstweets mit fortlaufenden Updates</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 08:14:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur und Autoren]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Tweets]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[Twitterkurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Ultrashortstorys]]></category>

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		<description><![CDATA[Durch die Beteiligung an zwei verschiedenen Twitter-Kurzgeschichtenwettbewerben in den Jahren 2009 und 2010 entwarf ich meine ersten Ultrashortstorys. Mir gefällt diese Form des gedrängten Schreibens mit einer Beschränkung auf 140 Zeichen und so versuche ich regelmäßig kleine Geschichtchen auf Twitter zu veröffentlichen. Diese fasse ich in diesem Beitrag zusammen und zusätzlich noch solche Tweets von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Durch die Beteiligung an zwei verschiedenen Twitter-Kurzgeschichtenwettbewerben in den Jahren 2009 und 2010 entwarf ich meine ersten <strong>Ultrashortstorys</strong>. Mir gefällt diese Form des gedrängten Schreibens mit einer Beschränkung auf 140 Zeichen und so versuche ich regelmäßig kleine <strong>Geschichtchen auf Twitter</strong> zu veröffentlichen. Diese fasse ich in diesem Beitrag zusammen und zusätzlich noch solche Tweets von mir, die mir aus diversen Gründen besonders gut gefallen. Ich pflege hier sozusagen ein wenig Selbstverliebtheit. <img src='http://www.unqualifiziert.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Momentan ist es mir zu mühsam, ältere <strong>Shortstorys</strong> als diese hier aus meiner Timeline zu suchen, was nicht heißt, dass dies nicht noch zu gegebener Zeit geschehen könnte. <img src='http://www.unqualifiziert.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  Zudem stelle ich Aktualisierungen in der Lieblings-Tweet-Box (links unter der Blogroll) zur Verfügung, so ist der Interessierte nicht genötigt, stetig diesen Beitrag zu beachten, wenn er das nicht möchte.</p>
<p><strong>Los geht´s! Die oberen Tweets sind stets die aktuellsten:</strong></p>
<blockquote><p>Helle Heiterkeit in strahlend schöner Milde, lau und wolkenlos, sonnig ihr Gemüt. Vergaß Marie ihre Pillen war sie von Bitterkeit erfüllt.</p></blockquote>
<blockquote><p>Ein Held wurde aus ihm, als hartgesottene Harmonie den zuvor herrschenden, hasserfüllten Zynismus verdrängte. Das Zerwürfnis folgte. Allein.</p></blockquote>
<blockquote><p>Speichellecker sind das Pläsier der Herrschsüchtigen. Kunstgerecht lassen sie sich zerlegen für eine geringe Liebenswürdigkeit nahe Null.</p></blockquote>
<blockquote><p>Mit Jubel ließ er sich feiern, seine Glanztaten waren geprießen. Gelockt hatte er sie, Verdammnis war der rechte Lohn. Er war der Nobiswirt.</p></blockquote>
<blockquote><p>Max Nachricht war eine Offerte voller Misstöne, das Trauma angefüllt mit Obszönität hatte ihn eingeholt. Des irren Professors Plan ging auf.</p></blockquote>
<blockquote><p>Der Tag schürfte Stund um Stund nach Minderwertigkeit und stieß auf verwerfliche Allüren der Akteure. Öde Bedrücktheit griff um sich. Groll.</p></blockquote>
<blockquote><p>Der Sommelier träufelte Wässriges in den Wein, Trauerkarte und Flugtickets für Isabella und ihn lagen bereit. Später servierte er den Tod.</p></blockquote>
<blockquote><p>Traut zog sie in kuscheliger Mehrsamkeit zusammen von dannen, doch das Grüppchen verjüngte sich und schwand dahin. Das Tagesgestirn siegte.</p></blockquote>
<blockquote><p>Der Livestream lief auf dem Monitor genau zwei Stunden bis er abriss. Maiks halbes Leben war plötzlich vorbei, er war ein Greis geworden.</p></blockquote>
<blockquote><p>Bang drehte er das Etui in seinen Händen hin und her bis er es zögernd öffnete. Hätte er es nicht getan, würde seine Schwester noch leben.</p></blockquote>
<blockquote><p>Ein Paukenschlag erklang vor dem Mausoleum. Der Sarg war erdrückend eng, Ryk lebte. Freude überwog Panik, ein neues Leben wartete auf ihn.</p></blockquote>
<blockquote><p>Schmackhaft machte sie ihm sein vermeintliches Glück, pries es an bis er zugriff. Seine Lider flackerten, seine Seele erlosch. Hexenwerk.</p></blockquote>
<blockquote><p>Rachsüchtiges Rotieren machte Ronald zur Quintessenz seines Lebens. Zerfressen von tonangebendem Hass waren die Gefechtsspuren seiner Seele.</p></blockquote>
<blockquote><p>Sie war eine Persiflage ihrer selbst als sie begann permanent zu petzen. Der Schuss ging nach hinten los, sie fand sich perforiert wieder.</p></blockquote>
<blockquote><p>Ich plädiere bei manchen weiblichen Zeitgenossen für eine Zwangsspiralisierung.</p></blockquote>
<blockquote><p>Die gemeingefährliche Geliebte versprühte Impertinenz, doch er konzentrierte sich auf das Kopulieren mit tendenziösem Irrwitz und wurde alt.</p></blockquote>
<blockquote><p>Ein namenloses Massiv schob sich vor das Objektiv, ihre Jünger rückten der Monarchin staunend nach. Jenseits wartete auf sie das Verderben.</p></blockquote>
<blockquote><p>Er setzte sich der Ausdünstung der Etikette aus, lernte, dass man auch hier nur mit heißem Wasser kochte. Eine Eskapade später war er tot.</p></blockquote>
<blockquote><p>Der Göttliche blickte gelangweilt. Ein Eisbär. Geschlossenen Auges malte sein mentaler Pinsel, setzte ihn in eine neue Landschaft. Pandabär.</p></blockquote>
<blockquote><p>Das Glanzstück mauserte sich zur Marionette der Gleichgültigkeit.</p></blockquote>
<blockquote><p>Ektoplasma zog helle Fäden. Im Dauerlauf kam die Heimsuchung auf Roy zu, schlang sich um seine Arme, seinen Körper. Die Zwangsjacke gewann.</p></blockquote>
<blockquote><p>Verrufene Zerstreuung macht sich verstohlen breit. Das Twitterium schlägt zurück. Zweifelsohne.</p></blockquote>
<blockquote><p>Der Pool lag verführerisch, die Sonne blitzte auf, lockte die Kinder. Die Schlittschuhe standen schon bereit, die Erderwärmung ließ warten.</p></blockquote>
<blockquote><p>Mia sah noch die glücklichen Gesichter vor sich, Weihnachten. Sie blickte in ihre Hände. Die Schlaftabletten wirkten verdammt freundlich.</p></blockquote>
<blockquote><p>Man hatte über ihren Ururopa damals gelacht. Sie stieg in das Shuttle, die Urkunde für ein Grundstück auf dem Mars fest in der Hand haltend.</p></blockquote>
<blockquote><p>Die Klimalüge wirkte profitabel, änderte das Verhalten. Die Profiteure rieben sich die Hände. Die kommende Kälteperiode kam ihnen zupass.</p></blockquote>
<blockquote><p>O Sodbrennen, du Höllenfeuer des Magens, ziehe von Dannen und belästige nimmer mehr meine Speiseröhre&#8230; Ist ja ätzend.</p></blockquote>
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		<title>Rauchen aufhören – Ich habe es geschafft</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Feb 2010 12:41:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Exraucher]]></category>
		<category><![CDATA[Rauchen aufhören]]></category>

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		<description><![CDATA[Irgendwann fing ich mit Rauchen an, mal rauchte ich mehr, mal weniger. Achtzehn Jahre lang, ungefähr. Als ich schwanger war, rauchte ich nicht, danach bald wieder, aber nie in der Wohnung. Vor meinem Dasein als Mutter rauchte ich teilweise extrem viel. Dann eher weniger, bis es wieder relativ viel war. Keine Ahnung, es war so. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-537" title="rauchen_aufhoeren" src="http://www.unqualifiziert.net/wp-content/uploads/2010/02/rauchen_aufhoeren-150x150.jpg" alt="rauchen_aufhoeren" width="150" height="150" />Irgendwann fing ich mit Rauchen an, mal rauchte ich mehr, mal weniger. Achtzehn Jahre lang, ungefähr. Als ich schwanger war, rauchte ich nicht, danach bald wieder, aber nie in der Wohnung. Vor meinem Dasein als Mutter rauchte ich teilweise extrem viel. Dann eher weniger, bis es wieder relativ viel war. Keine Ahnung, es war so. In den letzten Jahren machte es keinen Spaß mehr, ich weiß auch gar nicht ob es jemals Spaß gemacht hat. Jedenfalls hatte ich keinen Bock mehr zu rauchen, aber ich schaffte es nicht, damit aufzuhören. Ich habe keinen Versuch unternommen, weil ich eine leise Stimme in mir hörte. Sie verriet mir, dass ich es zu diesem Zeitpunkt ohnehin nur halbherzig versucht hätte. Und bevor ich scheiterte, so dachte ich intelligenter Weise, zog ich mir diesen deprimierenden Stiefel nicht an und rauchte weiter.</p>
<p>Mein Liebster war wie ich Raucher und wir unterhielten uns öfter darüber, dass aufhören das Vernünftigste wäre. Den Absprung fanden wir nicht. Schließlich verlobten wir uns im November 2008 und die Hochzeit war für Sommer 2009 geplant. Umso näher dieser Termin rückte, desto unerträglicher erschien mir der Gedanke, im weißen Kleid, hergerichtet, wunderschön und süß mit einer Kippe zwischen den Fingern am Qualmen zu sein. In mir verfestigte sich immer mehr diese Vorstellung, dass das total bescheiden wäre. In mir wuchs der Wunsch und Wille, an diesem Tag nicht zu rauchen. Also konnte ich es eigentlich auch den Tag danach und den Rest meines Lebens bleiben lassen. Meinem Herrn Eisy erzählte ich von diesem Entschluss, aber ich zwang ihn in keinster Weise, es mir gleichzutun. Allerdings nahm er sich meinen Vorsatz zum Beispiel und machte mit.</p>
<p>Am Vorabend vor dem Standesamttermin rauchten wir den letzten Tabak auf, es waren schließlich keine Zigaretten mehr im Haus und der nächste Tag war so überschüttet von Glückshormonen, Ablenkung und Feierlaune, dass die Rauchabstinenz nicht weiter auffiel. Sicher, man hatte nach der Hochzeitsnacht Bock auf eine Kippe, aber anderes zu tun. Die Ablenkung war perfekt. Schließlich fuhren wir flittertechnisch wo hin, wo rauchen sowieso absolut nicht gestattet war und trotzdem eine zu rauchen wäre sehr umständlich gewesen. In diesem Sinne verging die erste Woche sehr einfach. Jede Woche schickte ich einen Tweet ab, in dem ich öffentlich meine rauchfreien Wochen zählte.</p>
<p><img class="alignright size-thumbnail wp-image-538" title="zigaretten_vernichten" src="http://www.unqualifiziert.net/wp-content/uploads/2010/02/zigaretten_vernichten-150x150.jpg" alt="zigaretten_vernichten" width="150" height="150" />Allerdings muss ich gestehen, dass eine Zeit kam, in der ich ständig daran dachte, eine rauchen zu wollen. Ich hatte aber den wichtigen Vorsatz, mir auf gar keinen Fall und unter keinen Umständen Zigaretten zu kaufen. Daran hielt ich mich strikt. Dennoch wollte ich es wissen und zog nach 18 Tagen nach der Hochzeit auf einer Party an einer Zigarette. Am 19. Tag beim Aufräumen der Partyreste fanden Herr Eisy und ich eine einzelne Zigarette in einer vergessenen Schachtel. Das Raucherhirn war noch aktiv, wegschmeißen wäre Frevel gleichgekommen. Also zündeten wir sie uns an, teilten sie und ich bereute es danach. Eine Ewigkeit hatte ich diesen scheiß Geschmack beim Ausatmen von der Zigarette im Hals. Nee, sagte ich mir, das brauchst du nicht.</p>
<p>Es kehrte wieder Ruhe in meinem Hirn ein, bis ich nach rund drei Monaten wieder an so einen Punkt kam, an dem ich eine rauchen wollte. Wie blöd aber auch. Also schnorrte ich bei einem Bekannten eine Zigarette und rauchte sie. Wieder bereute ich es, weil es eklig war. Aber es drehte im Kopf ganz schön und ich hätte fast gehustet, nachdem ich wie früher daran zog. Durch diese letzte Kippe merkte ich aber, dass ich es absolut nicht mehr will und seitdem kreisen mir keine Gedanken ans Rauchen wollen durch den Sinn. Nur einmal, als ich ein unerwartetes, tolles Erlebnis hatte, hätte ich schwach werden können, es griff ein Gewohnheitsmuster, das ich aber erfolgreich mit meiner Ich-kaufe-auf-keinen-Fall-Kippen-Methode überwand, denn einfach jemand Fremden um eine Zigarette zu bitten war noch nie mein Fall. Dieses Gewohnheitsmuster hatte mich wirklich aus dem Hinterhalt überfallen, aber ich wurde nicht schwach und jetzt kenne ich es. Zudem ist seitdem schon wieder viel Zeit verstrichen und ich bin heute 7 Monate und 14 Tage rauchfrei!</p>
<p>Ich zähle immer noch ab meinem Hochzeitstag, also seit dem Tag, an dem ich zu rauchen aufgehört habe, meine rauchfreie Zeit, trotz der kleinen Rückschläge. Es bestand eben in mir der Drang, an einer Zigarette zu ziehen und ich lernte durch das kleingehaltene Nachgeben vor allem, wie eklig es im Grunde ist. Hätte ich es mir komplett verwehrt, wer weiß, vielleicht hätte sich in mir ein Trotz aufgebaut und ich hätte mir doch in einer schwachen Minute Zigaretten gekauft. Und wie es so ist, ist erst eine ganze Schachtel im Hause, dann raucht man sie auch und dann wäre die ganze rauchfreie Zeit von zuvor wohl im Eimer gewesen. Heute weiß ich, dass ich nicht mehr rauchen will, ich bin stolz auf mich und werde auch nicht mehr anfangen. Gesundheitlich geht es mir viel besser, auch wenn anfangs meine Verdauung ziemlich üble Schwierigkeiten gemacht hat. Außerdem brauche ich mir nicht in der Kälte den Hintern abfrieren wie früher, denn in der Wohnung rauchen, in der Kinder leben, das geht gar nicht! Durch das Rauchen aufhören haben sich die Umstände nur verbessert, ausschließlich. Herr Eisy ist übrigens auch rauchfrei, er hat aber seine eigene Geschichte dazu, die er nur selbst erzählen kann, wenn er das jemals möchte.</p>
<p><strong>Was mir beim Rauchen aufhören geholfen hat:</strong></p>
<ul>
<li>Alle Rauchwaren vernichten, am besten wegrauchen, bis es dir schlecht ist vor DEM Termin *g*</li>
<li>Termin so setzen, dass man an diesem Tag etwas besonders Geiles erlebt und abgelenkt ist</li>
<li>Anschließend sinnvollerweise dort Ablenkung suchen, wo nicht geraucht wird, besser nicht geraucht werden kann und darf, also Urlaub nehmen und entsprechenden Ort aufsuchen</li>
<li>Der Vorsatz, keine Zigaretten, Tabak, etc. zu kaufen und sich strikt daran halten</li>
<li>Sich von Gedanken ans rauchen nicht irre machen lassen, sondern bei einem Bekannten an einer Zigarette ziehen – es ist sowieso einfach nur ekelhaft und dadurch lehrreich</li>
<li>Wöchentlich mitzählen, wie lange man schon rauchfrei ist – macht ein gutes Gefühl/Stolz</li>
<li>Weitermachen, kennenlernen, welche außergewöhnlichen Momente verleiten können, standhaft bleiben</li>
<li>Weitermachen mit rauchfrei</li>
<li>Weitermachen</li>
<li>Weitermachen</li>
<li>Irgendwann vergisst man das öffentliche Zählen, dann monatlich zählen bis zum Lebensende <img src='http://www.unqualifiziert.net/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </li>
<li>Weitermachen</li>
<li>Grinsen, weil man weiß, man wird nicht mehr zu rauchen anfangen <img src='http://www.unqualifiziert.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </li>
</ul>
<p>Wie gesagt, das war meine Taktik, die nur mir geholfen hat, es gibt noch haufenweise andere Tipps, etwa das gesparte Geld zählen oder real in eine Sparbüchse tun und sich damit etwas Schönes kaufen. Oder sich Raucherlungen ansehen (hat bei mir nie was gebracht). Tipps zum Rauchen aufhören gibt es genügend im Netz zu finden und ich möchte sie hier nicht wiederholen. Jeder muss höchstwahrscheinlich seine eigene Methode finden. Von Nikotinpflastern und Nikotinkaugummis halte ich nichts, ist meines Erachtens nur Geldmacherei und kostet viel zu viel Kohle.</p>
<p>Warum ich diesen Beitrag schrieb? Weil ich stolz auf mich bin und schon ein paar Mal gefragt wurde, wie ich es geschafft habe, das Rauchen bleiben zu lassen. Jetzt kann ich auf diesen Blogbeitrag verweisen und brauche mich nicht mehr wiederholen. <img src='http://www.unqualifiziert.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Wenn Ihr auch zu rauchen aufhören wollt, drücke ich Euch die Daumen und lege Euch bei Twitter <a title="@ExRaucher" href="http://twitter.com/ExRaucher" target="_blank">@ExRaucher</a> und den Hashtag <strong>#rauchfrei</strong> ans Herz. Einfach mal anchecken und rauchfrei in die Twittersuche eingeben. In diesem Sinne&#8230;</p>
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		<item>
		<title>Gelesen: Die Schneiderin von Pernambuco</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 10:08:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur und Autoren]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Buchkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Debüt]]></category>
		<category><![CDATA[Familiensage]]></category>
		<category><![CDATA[Roman]]></category>
		<category><![CDATA[Taschenbuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Letztes Jahr gewann ich bei einem Gewinnspiel den Roman Die Schneiderin von Pernambuco der Autorin Frances de Pontes Peebles. Es handelt sich bei diesem Roman um das Debüt der Brasilianerin, die in Chicago lebt. Die Autorin entstammt dem brasilianischen Bundesstaat Pernambuco, wo auch die von ihr erdachte Familiensaga angesiedelt ist. Hier meine kleine, aber feine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Letztes Jahr gewann ich bei einem Gewinnspiel den Roman <strong>Die Schneiderin von Pernambuco</strong> der <strong>Autorin Frances de Pontes Peebles</strong>. Es handelt sich bei diesem Roman um das Debüt der Brasilianerin, die in Chicago lebt. Die Autorin entstammt dem brasilianischen Bundesstaat Pernambuco, wo auch die von ihr erdachte Familiensaga angesiedelt ist. Hier meine kleine, aber feine Buchkritik.</p>
<p>Der Roman spielt in den Zwanzigerjahren des letzten Jahrhunderts und handelt von zwei sehr unterschiedlichen Schwestern, Luzia und Sofie, die verwaisten und bei ihrer Tante in einem kleinen Dorf namens Taquaritinga in Nordbrasilien aufwachsen. Von ihrer Tante lernen sie das Nähen und Schneidern und sie zeigen sich beide sehr talentiert. Obwohl sich ihre Wege früh trennen, bleiben sie über ungewöhnliche Wege verbunden. Sofie, die schon als sehr junges Mädchen von der Stadt und der gehobenen Gesellschaft träumte, heiratet nach dem Tod der Tante einen Sohn aus gutem Hause und zieht zu ihm und seinen Eltern nach Recife. Luzia, die trotz eines steifen Ellenbogengelenks eine begabte Schneiderin ist, wird von den sogenannten Cangacieros entführt, wobei Luzia eigentlich freiwillig mitgeht, auch wenn sie später zunächst flüchten will. Doch nach einiger Zeit verliebt sie sich in den markanten Anführer der Cangacieros, ihres Zeichens Räuber, die im Hinterland ihre Macht spielen lassen. Was sie am Anfang ihrer Abenteuer noch nicht ahnen, stellen die Schwestern bald unabhängig voneinander fest. Sie sind vom Schicksal und durch eigene Entscheidungen in Leben gedrängt worden, denen sie eigentlich entfliehen wollen. (Mehr Spoiler gibt es jetzt aber nicht. <img src='http://www.unqualifiziert.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  )</p>
<p>Die Autorin <em>Frances de Pontes Peebles</em> beschreibt die Zeit und die Umstände im damaligen Pernambuco sehr lebendig und detailliert. Dies gelingt ihr nicht nur bei der Beschreibung des Hinterlands, das Caatinga genannt wird. Dies ist die karge Landschaft einer Dornsavanne, wo die Cangacieros ihr hartes Leben verbringen und in politische Machtspiele verwickelt sind. Auch das elegante Stadtleben Recifes, wo es Sofia hin verschlägt, beschreibt sie anschaulich und interessant. Hier tun sich Spannungen auf, die fesseln und einen bewegen, denn „alte“ und „neue“ Familien und die sich neu entwickelnden, modernen Strukturen ringen miteinander. Die Erneuerungen der damaligen Zeit machen auch den Cangacieros zu schaffen, wenn auch auf ganz andere Weise und beide Schwestern bekommen sie am eigenen Leib zu spüren.</p>
<p>Die Schwestern werden von der Autorin authentisch dargestellt, man leidet und hofft mit ihnen und sieht sie lebendig vor dem geistigen Auge. Es gelingt Frances de Pontes Peebles mit Hilfe eines kraftvollen Schreibstils die Welt dieser Zeit aufleben zu lassen, teils meinte ich bei der Lektüre, die Hitze der Caatinga während der Dürre zu spüren – nein, ich saß nicht zu nah an der Heizung. <img src='http://www.unqualifiziert.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Zudem erhält die Autorin die Spannung aufrecht, man möchte den Ausgang erfahren, kann das Buch kaum aus der Hand legen, so ist zumindest meine Erfahrung. Ich finde nicht, dass <em>Die Schneiderin von Pernambuco</em> ein Frauenroman ist, auch Männer werden ihren Gefallen an diesem Roman finden und sich fesseln lassen, wenn sie sich auf diese 768 Seiten starke Saga einlassen können. Wer also  nach einer etwas „dickeren“ Lektüre sucht und nicht nur Trash lesen möchte, wird mit diesem Roman sehr wahrscheinlich unterhaltsame Stunden verleben.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3833306343?ie=UTF8&amp;tag=webmamarkeint-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3833306343"><img src="https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/41ylGjYgNIL._SL160_.jpg" border="0" alt="" /></a><img style="border:none !important; margin:0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=webmamarkeint-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3833306343" border="0" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p><strong>Eckdaten:</strong></p>
<p><strong>Titel:</strong> Die Schneiderin von Pernambuco<br />
<strong> Autorin:</strong> Frances de Pontes Peebles<br />
<strong> Verlag:</strong> BvT Berliner Taschenbuch Verlag (Taschenbuch)<br />
768 Seiten</p>
<p><em>Die Schneiderin von Pernambuco</em> ist nicht nur als Taschenbuch, sondern auch als Hardcover im Handel erhältlich.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Zukunftsangst ist für Weicheier</title>
		<link>http://www.unqualifiziert.net/zukunftsangst-ist-fuer-weicheier/</link>
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		<pubDate>Sun, 07 Feb 2010 13:59:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Luxus]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunftsängste]]></category>

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		<description><![CDATA[Zukunftsängste sind mir fremd. Nein, so ganz stimmt diese Aussage nicht, aber sofern ich ähnliche Zustände verspürte, waren sie eher auf die nächsten paar Tage gemünzt und rührten von einer paranoiden Gesamtsituation her, in die ich unfreiwillig gedrängt worden war.
Ich sage: Zukunftsängste sind etwas für Weicheier, für Menschen, bei denen das Leben stetig nach Plan [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-509" title="Zukunftssegler" src="http://www.unqualifiziert.net/wp-content/uploads/2010/02/Zukunftssegler-150x150.jpg" alt="Zukunftssegler" width="150" height="150" />Zukunftsängste sind mir fremd. Nein, so ganz stimmt diese Aussage nicht, aber sofern ich ähnliche Zustände verspürte, waren sie eher auf die nächsten paar Tage gemünzt und rührten von einer paranoiden Gesamtsituation her, in die ich unfreiwillig gedrängt worden war.</p>
<p>Ich sage: Zukunftsängste sind etwas für Weicheier, für Menschen, bei denen das Leben stetig nach Plan und Vorstellung verlief sowie den Mainstreamanforderungen entsprochen hat. Oder für Leute, die immer nur die Scheiße sehen und die guten Momente vergessen. Wohl noch für Personen, für die stets die Arschkarte reserviert ist und ein Fehlgriff in Richtung Glück und Honigmond konstant zum Scheitern verurteilt war. Bei letzteren besteht von meiner Seite her noch ein wenig Verständnis, obwohl auch hier meine folgende Ansicht greifen könnte.</p>
<p>Zukunftsängste zu haben ist so unnötig, dass es schon an Luxus grenzt. Hört sich seltsam an, ich weiß. Was beinhaltet „Zukunftsangst“? Meines Erachtens nach Verlustangst. Wer Angst vor der Zukunft hat, befürchtet eine Verschlechterung der Situation, egal auf welche Umstände die Angst im konkreten Einzelfall bezogen ist. Der Verlust von Wohlstand, Gesundheit, der Verlust spezieller sozialer Verbindungen als Beispiele können Angst einjagen. Aber lohnt sich diese Furcht? Fürchtet man eigentlich wirklich die Verschlechterung oder die eventuell damit verbundene Ohnmacht? Doch in kaum einem Fall ist man zu 100 Prozent ohnmächtig. Meist kann an einer verschlechterten Situation etwas aus eigener Kraft oder mit Unterstützung verbessert werden. Selbst der Verlust geliebter Menschen kann verarbeitet werden, wenn das Leben wieder auf die Zukunft ausgerichtet und das Verharren in der – meist schöner gedachten – Vergangenheit beendet wird.</p>
<p>Die Zukunft ist nicht greifbar, aber beeinflussbar, auch wenn es Begebenheiten und Schicksale gibt, die nicht abwendbar sind. Sie sind nicht abwendbar, aber umgegangen werden kann mit ihnen. Ich habe kein Bedürfnis nach Zukunftsängsten. Es lohnt nicht, sich über Dinge den Kopf zu zerbrechen, die kommen, wie sie kommen und wollen. Jemand besitzt einen nicht bezwingbaren Schuldenberg? Er ruft Zwegat. Jemand ist von seinem geliebten Partner verlassen worden? Er meldet sich bei einer Singlebörse an. Nein, Spaß beiseite. Ich möchte nur vermitteln, dass es immer voran geht und je positiver man auch das Übelste nimmt, desto besser wird man jeden Mist anpacken können. Mir persönlich fällt dies leicht, weil in meinem Leben weiß Gott nicht alles optimal verlief und mit den öffentlichen Erwartungen konform ging. Anfangs bedeutete dies scheinbar eine Verschlechterung meiner Gesamtsituation, doch heute weiß ich, dass jeder Schritt, jede Entscheidung und auch jeder Fehlgriff und jeder Verlust (auch von geliebten Menschen) zu dem geführt hat, was mich heute ausmacht und was ich heute bin und tun darf. Das Ringen mit unschönen Umständen, die zeitweise auch von außen auf mich ungewünscht einprasselten, stärkten mich. Ich lernte, dass es immer aufwärts geht. Irgendwie. Auch und besonders von ganz unten. Warum sollte ich also Zukunftsängste haben? Überflüssige Energieverschwendung und nur was für Weicheier, die den Abgrund noch nie auch nur andeutungsweise gesehen haben. Außerdem lassen sich Pläne durchaus umsetzen, wenn man daran arbeitet und vor allem daran glaubt.</p>
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